Gastfamilie für den Schüleraustausch werden

Andi aus INDONESIEN: "Deutschland ist sauber“

Mein erste Eindruck von Deutschland war: "Deutschland ist sauber!" Die Luft war frisch und ich sah keinen Müll. Es gefällt mir, aber ich war ein bisschen verwirrt, denn es gibt so große Unterschiede zwischen Deutschland und Indonesien.

In Indonesien ist es warm, ungefähr 30-35 Grad. Wir haben kein Winter, und kennen keinen Schnee. Als ich im September im Deutschland ankam, zeigte das Thermometer 22 Grad. Für mich war es kalt, aber meine Gasteltern haben gelacht, für sie war es sehr warm. Und die Sonne. Ich war sehr überrascht denn die Sonne war noch um 9 Uhr abends da. In Indonesien ist es um 18 Uhr dunkel. In  meiner ersten Woche in Deutschland hatte ich Ramadan, das war etwas schwierig, denn wir dürfen nicht vor Sonnenuntergang essen. Hier habe ich mein ersten Winter (und Schnee). Das gefällt mir nicht so. Es war mega kalt und muss ich zur Schule laufen (das dauert 20 Minuten). Zuerst mag ich den Schnee weil Schnee ist weiß und schön. Aber wenn gab es zu viel mag ich nicht. Der Zug kam spät, und manch mal musste ich eine Stunde im Bahnhof warten.

"Ich liebe Bücker Familie“
Meine Gastfamilie ist nett. Ich habe Gasteltern und 3 Gastschwester. Die heißt Franz-Josef, Anne, Annika (27), Christina (24), und Jenny (19). Annika wohnt in Paderborn, und Christina wohnt in Bottrop. Im ersten Monat hatten wir viele zusammen gemacht. Sie haben mir viele Städte kennengelernt, z.B. Paderborn, Köln, und Duisburg. Sie haben mich viele Museum angezeigt, und jetzt verstehe ich ein bisschen mehr über Deutschland Geschichte , z.B. Museum in Bochum, Recklinghausen, Bonn, und Essen. In März sind wir nach Paris gefahren, und dass fand ich ganz toll. Ich liebe Bücker Familie.

Aller Anfang ist schwer
Meine Schule heißt Joseph-König-Gymnasium. Der Anfang war sehr schwierig. Zu Beginn kam mir das Gebäude sehr groß vor und es war nicht einfach, sich zurecht zu finden.  Meine Klasse (9a) ist Bilingual, und wir haben Geschichte, Erdkunde und Politik auf Englisch. Ich verstehe sie alle, aber die andere Fache verstehe ich nicht, weil die sind alle auf Deutsch. Aber jetzt verstehe ich fast alle, außer Deutsch, Physik und Biologie. Es gibt viele großen Unterschiede zwischen Deutsche Schule und Indonesische Schule. In Indonesien haben wir Uniform, und es gibt zu viele Regel über Uniform und so. Aber in Deutschland gibt es nicht zu viele Regel. Die größte Unterschiede für mich ist in Deutschland, von 10. bis 13. Stufe, sie können wählen, welche Unterricht sie haben wollen, solange sie von mindestens einem wissenschaftlichen Unterricht besteht. Aber in Indonesien, wenn wir sind in die 11. Klasse, wir müssen wählen, welche Spezialisierung wollen wir haben; Naturwissenschaft (Biologie, Physik, und Chemie) oder Sozialwissenschaft (Geschichte, Soziologie, Wirtschaft). Und wir gehen zur Schule von Montag bis Samstag. Erst  hatte ich keine Freunde. Ich war ganz alleine in der Pause, und ich wusste nicht was zu tun. Aber im zweiten Tag, wenn ich war in der Klasse, es gab eine Schülerin wer fragte mich, "Do you want to join us?" Ich war sehr glücklich. Die heißt Rebecca Meyer, und ihre Freundinnen sind Ute Uphaus, Kristin Witzorky und Sharon Betcker. Die sind alle meine ersten Freundinnen. Ich war immer mit ihnen in der Pause. Wir haben einmal getroffen, und sind nach Recklinghausen gefahren. In Herbst Ferien, bin ich mit andere Freundin nach Essen gefahren. Sie heißt Rebecca Stemmer. Sie hat mich zu ihre hause eingeladen, und wir haben zusammen Halloween gefeiert. Einmal in der Woche (wenn sie hat Zeit) gehe ich zu ihre Haus. Sie ist ganz nett, und sie hat viele Freundinnen, und die sind meine neue Freundinnen. Manch mal war ich mit Rebecca, Ute, Kristin und Sharon, aber jetzt bin ich meisten mit Rebecca, Katharina Willms, und Mareika Scharf. Wir sind einmal zusammen zu einem Konzert gegangen.

Neues Hobby: Fahrradfahren
Meine Hobby sind Klavier und Gitarre spielen, schreiben, lesen, und Musik hören. In Deutschland finde ich eine neues Hobby: Fahrrad fahren. In Indonesien fahre ich nicht zu viel mit dem Fahrrad. Jetzt fahre ich meisten mit dem Fahrrad. Zur Schule und andere Plätze in meiner Stadt. Jede Samstag Nachmittag fahre ich um den See. Meine Gastmutter hat mich ihre Akkordeon ausgeliehen, und jetzt kann ich ein bisschen Akkordeon spielen.  Nach der Schule mache ich nicht zu viel Aktivität. Jede Mittwoch habe ich Deutschkurs, und jede Donnerstag habe ich Klavier Unterricht.. Normalweise jede Montag oder Dienstag gehe ich zu Rebecca. Sie spielt Geige und ich spiele Klavier. Wir hatten in einem Konzert letzte Dezember gespielt.Und jede Donnerstag (vor meinem Klavier Unterricht) gehe ich mit ihr zur Musikschule für Übung.

Der erste Schnee
Mit AFS habe ich viel gemacht. In Herbst Ferien sind wir nach Schloss Neuschwanstein gefahren. Das gefällt mir. Da habe ich mein ersten Schnee gesehen, und ich war nicht alleine. Meisten hatten noch nicht Schnee in ihre Heimatländer gesehen. In mein Komitee haben wir einmal "Spiel Abend" gemacht, und das war toll. Wir sind ins Kino gegangen. Die Film heißt "12 Monate Deutschland" und das war über AFS Austauschschüler, die in  Deutschland für ein Jahr  ein Austausch gemacht haben. In Juni werde ich mit AFS nach Prag und Belgien fahren. Ich habe viele Leute von viele Länder kennengelernt, und jetzt verstehe ich ein bisschen mehr über andere Länder.

Ich finde, dass in Deutschland Transport sehr leicht zu finden sind und es ist immer pünktlich (außer Winter). Das gefällt mir. Ich kann einfach zu andere Stadt fahren wann ich will. Und Deutschland ist auch sicherer als Indonesien. Hier kann ich bis 10 Uhr Abends mit dem Fahrrad oder Zug fahren. Und ich finde, dass in Deutschland interessant ist, weil Leute haben Plan und Disziplin. Ich hoffe ich kann zurück nach Deutschland zu studieren.

 Geschrieben von: Andi aus Indonesien, 2010/2011