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Indien - Land der tausend Farben

AFS-Partner seit: 2008

Hauptstadt: Neu Delhi

Amtssprache: vor allem Hindi, Englisch

Klima: vorwiegend subtropisches Kontinentalklima 

Land

Geografie und Klima

Als siebtgrößter Staat der Welt (über 3 Millionen km2) hat Indien eine sehr vielfältige Geographie. Im Norden grenzt Indien ans Himalaja und das Kaschmir-Gebirge. Es gibt verschiedene fruchtbare Ebenen an den großen Flüssen, wie zum Beispiel am Ganges. Auch die Thar-Wüste im Westen des Landes hat einen eigenen Charakter. Die Küstengebiete sind ebenso wiederum flach. Zu Indien gehören ebenfalls einige Inseln und Atolle. Das Klima ist subtropisch, allerdings im Norden und im Süden des Landes unterschiedlich. Der Norden herrscht ein kontinentales Klima, weshalb es im Laufe eines Jahres zu starken Temperaturschwankungen kommt. Der Süden ist eher maritim und tropisch. Dort ist es wie im Norden auch heiß, jedoch ist es das Jahr über konstant heiß und es gibt weniger Schwankungen. Von Juni bis Oktober ist die Regenzeit.

Bevölkerung

Indien ist mit über 1,1 Milliarden Menschen das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt. Es gibt einige Ballungszentren, wie zum Beispiel Delhi und Mumbai (ehemals Bombay), der ländliche Teil Indiens ist eher spärlich besiedelt.

Sprache

Die offiziellen Amtssprachen sind Englisch und Hindi. Daneben werden regional noch weitere Sprachen gesprochen. Hauptsächlich werden AFSer jedoch in Englisch kommunizieren.

Politik & Religion

Indien ist laut der Verfassung von 1950 eine demokratische Republik. Das Parlament besteht aus zwei Kammern. Das Staatsoberhaupt ist der Präsident, der jedoch hauptsächlich repräsentative Aufgaben wahrnimmt, während die Regierung vom Premierminister geführt wird. Der Großteil der Inder sind Hindus (etwa 80%), die zweitgrößte Gruppe bilden Muslime (etwa 13%). Es gibt noch weitere Minderheiten von Christen, Sikhs und Buddhisten.

Leben & Kultur

Familienleben

Indien hat eine der weltweit am schnellsten wachsenden Wirtschaften und ist die, bevölkerungstechnisch gesehen, größte Demokratie der Welt. Gleichzeitig ist es eine sehr traditionsbewusste Kultur. Diese Facette kennzeichnet das indische Leben und die Kultur. Gerade in den Großstädten findet man eine faszinierende Mischung aus dem alten Indien und dem neuen Indien auf dem Weg der Modernisierung. Leider gibt es auch die unschöne Seite der Armut in Indien. Noch immer leben über ein Viertel der Inder unter der Armutsgrenze und machen das Leben und Werk von Menschen wie Mutter Teresa unverzichtbar. Man sollte diese Seite nicht aus den Augen verlieren, auch wenn man nicht notwendiger Weise damit konfrontiert wird.

Esskultur

Die indische Küche ist eine der beliebtesten auf der Welt und beinhaltet viele verschiedene Gerichte, die auf noch viel mehr verschiedene Arten gewürzt werden. In Indien gibt es zwischen den einzelnen Regionen und Bevölkerungs- und Religionsgruppen mindestens so viele Unterschiede wie das Essen in Europa. Fleisch bildet selten die Grundlage für ein Essen. Tatsächlich gibt es viele Inder, die vegetarisch leben. Die indische Küche ist berühmt für ihre Chutneys und Currys. Curry ist allerdings nicht ein leckeres, gelbes Gewürz aus Asien, sondern die Bezeichnung für ein Fleisch- oder Gemüsegericht mit einer stark gewürzten Soße.

Schule & Freizeit

Schule

Für Schüler in Indien ist die Schule sehr, sehr wichtig. Da es viel Wettbewerb gibt und gute Leistungen erwartet werden, müssen Schüler viel Zeit in die Schule investieren. Dies wird ebenso von den Eltern erwartet. Wir sprechen hier allerdings vor allem von der Mittel- und Oberschicht, denn AFS-Schüler werden in der Regel in Familien der Mittel- und Oberschicht platziert.

Freizeit

In ihrer Freizeit treffen sich indische Jugendliche gerne und gehen ins Kino oder machen Sport. Am beliebtesten sind Hockey und Cricket. Eltern sind beschützend und möchten wissen, wo ihre Kinder sind und was sie machen. Eltern legen auch Regeln fest, an die sich die Kindern halten. Schüler leben so in einer „kontrollierten Unabhängigkeit“, was allgemein akzeptiert wird. Jungen werden häufig mehr verwöhnt als Mädchen, müssen weniger im Haushalt helfen und haben mehr Freiheiten.