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Italien - Mehr als Pizza und Pasta

AFS-Partner seit: 1977

Hauptstadt: Rom

Amtssprache: Italienisch

Klima: mediterran

 

Land

Geografie und Klima

Italien ist wie ein Stiefel geformt. Die Ferse und einige Küstengebiete liegen niedrig, aber im Allgemeinen ist Italien ein Gebirgsland: die italienischen Alpen liegen an der Nordgrenze, der Rest des Landes ist mit 7500 km Küste vom Mittelmeer umgeben. Die größten Inseln, Sizilien und Sardinien, sind ebenfalls felsig und gebirgig. Die Po-Ebene im Norden beherbergt einige der reichsten landwirtschaftlichsten Gebiete sowie Italiens Schwerindustrie.

Bevölkerung

Italien hat etwa 60 Millionen Einwohner. Die Mehrheit der Bevölkerung ist italienisch, aber es gibt auch kleine Gruppen deutscher, französischer, slowenischer, und albanischer Minderheiten, die entweder in den Grenzgebieten leben oder eingewandert sind.

Sprache

Italienisch ist die offizielle Sprache, aber es gibt von Stadt zu Stadt verschiedene Dialekte. Es gibt außerdem bedeutende französisch- und deutschsprachige Minderheiten und slowenischsprachige Einwohner nahe der slowenischen Grenze.

Politik & Religion

Italien ist eine parlamentarische Republik. Der Präsident ist Staatsoberhaupt und der Premierminister Regierungschef. Der Großteil der Bevölkerung ist römisch-katholisch (ca. 80%). Dazu kommen einige Konfessionslose (ca. 16%) und kleine Minderheiten aus Protestanten und Muslimen.

Leben & Kultur

Familienleben

Italiener werden oft als warmherzige und freundliche Menschen beschrieben. Starke, traditionelle Bänder halten die Familien zusammen und haben eine große Bedeutung, auch wenn die italienische Familiendynamik von Familie zu Familie und von Gegend zu Gegend variiert. Norditaliener sind oft reservierter als Süditaliener. Die Kinder leben oft bis zur Hochzeit bei den Eltern.Fußball und Politik (italienische und internationale) sind die beliebtesten Gesprächsthemen. Italiener achten sehr viel auf nationale Belange wie Politik, Steuern, Schule aber auch Unglücke, Entführungen und Katastrophen finden den Weg in die tägliche Unterhaltung. Freundschaft und Loyalität Freunden und der Familie gegenüber sind sehr wichtig. Italiener sind immer bereit anderen zu helfen, auch wenn das bedeutet, den eigenen Weg zu verlassen. Am Anfang könnte man leicht denken, dass alle streiten, aber keine Angst, in Italien redet man oft so: laut, mit den Händen gestikulierend und eindrucksvollen Gesichtausdrücken unterstreichend.

Esskultur

Üblicherweise wird leicht gefrühstückt, Kaffee mit Milch oder Tee mit Keksen, Cracker oder Brot mit Marmelade oder Honig. Das Mittagessen ist die größte Mahlzeit des Tages, mit einem großen Teller Pasta, zu dem verschiedenen Soßen serviert werden, danach Fleisch, Fisch, Käse oder Salat. Zum Abschluss könnte es Obst oder Nachtisch geben. Das Abendessen ist etwas kleiner als mittags, aber mit größeren Portionen Fleisch, Fisch oder Gemüse begleitet von Käse, Schinken und Brot. Vegetarier haben es in der Regel etwas schwerer. Während der Mahlzeiten wird Wasser und Wein getrunken, nur selten Softdrinks. Dabei schaut man sehr oft Nachrichten im Fernsehen. Nach dem Essen trinken Italiener gerne Kaffee und manchmal auch ein Gläschen Likör (vor allem im Süden).

Schule & Freizeit

Schule

Italienische Schulen unterteilt man in Grundschule (5 Jahre), Mittelschule (3 Jahre) und Gymnasium (5 Jahre, von denen die ersten beiden verpflichtend sind). Das Schuljahr beginnt Mitte September und endet Mitte Juni. Dazu gibt es zwei Wochen Ferien zu Weihnachten und eine Woche zu Ostern, dazu noch verschiedene nationale oder lokale Feiertage über das Jahr verteilt. Die Schulwoche läuft in der Regel von Montag bis Samstag von 8 bis 14 Uhr.

Freizeit

Da die Schulen nur wenig Außerschulisches organisieren, übernehmen die Schüler ihre Freizeitplanung meist selber. Wochentags erledigen Teenager zuerst ihre Hausaufgaben, und dann gehen sie mit Freunden auf die Piazza bummeln oder die Hauptstraßen auf und ab, oder sie gehen irgendwohin, wo sie Sport oder anderes machen können. Jugendliche können üblicherweise Samstagabend lange ausbleiben und, wenn die Familie etwas liberaler ist, ein oder zwei andere Abende während der Woche. Am Wochenende gehen sie meist in Pizzerias, Pubs oder Diskos. Außerdem besuchen sie Kinos, Theater, Konzerte, Sportveranstaltungen oder gehen zum Strand bzw. fahren aufs Land.