Kenia

Kenia

 
Kenianische Flagge

Straßenszene in Mombasa

AFS-Teilnehmerin in traditioneller Kleidung und Henna-Bemalung an den Händen

AFS-Teilnehmerin am Stand eines Schneiders

Weitere hilfreiche Links:

http://www.lonelyplanet.de/reiseziele/afrika/kenia/
http://www.kenya.de/























Hauptstadt: Nairobi
Einwohnerzahl: 39,8 Mio. (67 E. pro qkm)
Amtssprache: Swahili und Englisch
Klima: tropisch (Küste), subtropisch (Zentrum) und arid (Norden)
Landeswährung: Kenia-Schilling
AFS-Partner seit: 2009

Funfacts:
  • Kenia ist ein Land vieler Sprachen: 61 Sprachvarianten werden in dem ostafrikanischem Staat gesprochen.
  • "Safari" ist ein Swahili-Wort und bedeutet "Reise".
  • Verschiedene Glaubensrichtungen halten sich in Kenia die Waage: 35 Prozent Protestanten stehen 30 Prozent Katholiken und 30 Prozent Moslems gegenüber.
  • Der 6. November ist in Kenia ein Feiertag: ‚Obama-Day’. Der amerikanische Präsident mit kenianischen Wurzeln - Barack Obama - konnte am 6.11.2008 in den USA seinen Wahlsieg feiern
  • Viele der besten Langstreckenläufer der Welt stammen aus Kenia
  • Die "Big Five" bezeichnen das beliebteste Jagdwild in früheren Zeiten: Elefanten, Büffel, Nashörner, Leoparden und Löwen
  • Nairobi ist mit 2,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt zwischen Kairo und Johannesburg
  • "Sheng" wird fast ausschließlich von jüngeren Kenianern gesprochen und ist eine Mischung aus Swahili, Englisch und Anleihen anderer Sprachen
  • Kenia ist einer der größten Blumenexporteure weltweit
"Das Besuchen ist hier ein äußerst wichtiger Teil des Bekanntschaften machen. Besucht man die Leute nicht regelmäßig, denken sie sofort, du magst sie nicht oder bist gar unhöflich. Privatssphäre im Allgemeinen ist hier nicht vorgesehen. Ich denke, wenn man sich die ganze Zeit alleine wegschließen würde, würde das als sehr unfreundlich empfunden werden."

"Diese Matatus sind Kleinbusse bzw. Sammeltaxis, oft bunt bemalt und mit Gangsta oder Hip-Hop-Bildern beklebt und allerlei Sprüchen von 'God is Great' bis hin zu 'shake your ass.' Meist wird in diesen Matatus laute Hip-Hop oder Reggae-Musik gespielt und stürmisch gefahren. Zeit ist Geld."

"Sema! (Das ist ein Gruß unter Jugendlichen und heißt 'sprich!', woraufhin die andere Person 'poa!', 'cool' antwortet, nach dem Motto 'bei mir ist alles cool')..."
Franziska, weltwärts 2009

In Kenia liegt die Wiege der Menschheit, diese Meinung teilen viele Anthropologen. Um 2000 v. Chr. hinterließen Nomadenstämme aus Äthiopien ihre Fußspuren auf kenianischem Boden. Seitdem hat das Land viele Stämme und Nationen zu Gesicht bekommen. Ab dem 16. Jahrhundert entdeckten die Portugiesen die Ostküste Afrikas für sich. Sie regierten die Gebiete mit harter Hand, wurden im 18. Jahrhundert aber schließlich von den Arabern in ihrer Herrschaft abgelöst. Der Imperialismus des 19. Jahrhunderts brachte dann die Briten auf den Plan. Unter ihrer Kolonialherrschaft wuchs die weiße Bevölkerung in Kenia an und einheimische Stämme wurden in kleine Reservate verdrängt. Der Widerstand gegen die Besatzungsmacht ließ nicht lange auf sich warten und war letzten Endes erfolgreich: 1963 feierte Kenia seine Unabhängigkeit.
Die Situation heute ist von Problemen vieler afrikanischer Staaten gekennzeichnet: Politische Korruptionen, eine extrem hohe HIV- und AIDS-Rate und terroristische Gewaltakte sind Teil des modernen Kenias. Auf der anderen Seite ist Kenia ein ungemein beliebtes Urlaubsziel und der Tourismus ein wichtiger Industriezweig. Auf den vielen Safari-Touren können die "Großen Fünf" in Natura bewundert werden.

Du hast Interesse an einem Freiwilligendienst in Kenia?

Weitere Informationen zu Kenia als PDF zum Herunterladen.

weltkarte_klein

© 2014 AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.