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Philippinen -

AFS-Partner seit: 2008

Hauptstadt: Manila

Amtssprache: Philippinisch, Englisch, Tagalog

Klima: Marin-tropisch

Land

Geografie und Klima

Die Philippinen haben ein tropisches, maritimes Klima, das von einer Regen- und einer Trockenzeit beherrscht wird. Der Sommermonsun bringt von Mai bis Oktober schwere Regenfälle zum Großteil des Archipels, der Wintermonsun bringt von Dezember bis Februar kühlere und trockenere Luft. Manila und ein Großteil der Tieflandgebiete sind von März bis Mai heiß und trocken.

 

Bevölkerung

Auf den Philippinen leben etwa 90 Millionen Menschen. Unter den Filipinos gibt es drei Gruppierungen: die größte Gruppe bilden die christlichen Tieflandbewohner, die muslimischen Tieflandbewohner und die Hochlandbewohner, die weder von der Christianisierung, noch der Islamisierung betroffen waren.

Sprache

Englisch und Filipino (auf Tagalog basierend) sind die offiziellen Landessprachen. Über 35 Sprachen und Dialekte sind auf dem Archipel heimisch.

Politik & Religion

Die Philippinen sind eine demokratische Republik, die seit 1987 wieder mit einer Verfassung regiert wird. Die Verfassung ist nach dem Modell der Commonwealth Verfassung von 1935 gebildet, welche ein Regierungssystem ähnlich dem in den Vereinigten Staaten vorsieht. Ungefähr 82% aller Filipinos sind römisch-katholisch. Weitere 10% gehören anderen christlichen Konfessionen an. Etwa 5% sind Muslime, und der verbleibende Rest sind Buddhisten, Animisten oder Nichtgläubige.

Leben & Kultur

Familienleben

Filipinos sind sehr freundliche, herzliche und offene Menschen. Sie sind Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen und sind ausgesprochen gastfreundlich. Wenn sie einen anlächeln, dann ist dies nicht nur aus Höflichkeit, sondern es ist ehrlich und kommt von Herzen. Die Familie ist das Zentrum des Lebens und spielt eine sehr wichtige Rolle. Die Familienregeln werden von allen eingehalten, auch wenn diese zum Teil sehr konservativ erscheinen können.

 

Die Mehrheit der Menschen auf den Philippinen fühlt sich dem westlichen Leben näher, als einem asiatischen, was bei ihrer Kolonialgeschichte auch wenig verwunderlich ist. Manche vergleichen die Philippinen auch eher mit einem lateinamerikanischen Land, da sie eine sehr entspannte Lebenshaltung haben und ihre Feierlaune ist mindestens genauso groß. Ihre Kultur ist eine einmalige Mischung aus europäischen, asiatischen und amerikanischen Einflüssen, in die auch noch die indigenen in sich aufgenommen haben.

Esskultur

Grundsätzlich wird viel Reis und Fisch bzw. Meeresfrüchte gegessen. Fisch wird in verschiedenen Formen gegessen: gegrillt, gekocht, als Suppe oder roh. Gerne werden Kokosnuss verwendet, wie zum Beispiel Kokosmilch für guinatan. Philippinische Gerichte sind exotisch, jedoch nicht so scharf wie viele andere asiatische Küchen.

Schule & Freizeit

Schule

Das Schulsystem der Philippinen ist dem amerikanischem nachempfunden. Der sechsjährige Besuch der Grundschule ist verpflichtend. Danach kann man, wenn man sich es leisten kann, für vier weitere Jahre auf eine High-School gehen. Das Schuljahr geht in der Regel etwa von Mitte Juni bis Ende März. Schule ist normalerweise von montags bis freitags.

Freizeit

Der Alltag junger Filipinos wurde stark in der Zeit geprägt, als die Philippinen abhängig von den USA waren. So sind die beliebtesten Sportarten Basketball und Billard. Gern wird amerikanische Musik gehört und amerikanische Filme geguckt, wobei sich Filipino-Musik und –Filme einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Grundsätzlich gilt, dass man älteren Personen gegenüber Respekt zeigen sollte. Das heißt auch, dass Eltern zuhause das letzte Wort haben. Auch wenn philippinische Jugendliche viele Freiheiten genießen, so achten Eltern doch sehr darauf, was ihre Kinder tun und mit wem sie wo hingehen. Schulen haben ihre eigenen Regeln, die auch stets beachtet werden sollten.