Erweitertes Stipendienprogramm: Im Osten geht die Sonne auf!
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Mit einem erweiterten Stipendienprogramm will die Jugendaustauschorganisation AFS mehr Schüler auf Entdeckungsreise in osteuropäische Länder schicken.
Hamburg, 21. August 2009. „Wer sich für einen Schüleraustausch nach Osteuropa entscheidet, trifft in jeder Hinsicht eine gute Entscheidung“, sagt Mick Petersmann, Geschäftsführer der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Tatsächlich gibt es gute Gründe für Schüler, ein Jahr in Tschechien, Ungarn, Polen oder Russland zu verbringen. Wer osteuropäische Sprachen beherrscht, hat später gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Osteuropa ist trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise nach wie vor einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für deutsche Unternehmen.
Im vergangenen Jahr gingen mehr als 12 Prozent aller deutschen Ausfuhren in die osteuropäischen Beitrittsländer und die übrigen Länder des westlichen Balkan, fast ebenso groß war ihr Anteil an den deutschen Einfuhren. Überdies empfehlen rund 50 Prozent der Personalchefs in Deutschland osteuropäische Destinationen für einen Auslandsaufenthalt von Jugendlichen (Quelle: Hochschulranking 2008, Handelsblatt/Universum). Das Familienleben genießt in osteuropäischen Ländern einen hohen Stellenwert, weshalb deutsche Austausch-schüler davon ausgehen können, gut in ihre Gastfamilie integriert zu werden.
Viele Gegenden Osteuropas haben eine inspirierende Geschichte und ein reiches kulturelles Leben. Besonders faszinierend: Der Kontrast zwischen Tradition und Moderne, der viele Destinationen prägt. Ein weiteres stichhaltiges Argument: Wer sich für einen Austausch nach Osteuropa entscheidet, hat bessere Chancen, ein Stipendium zu erhalten. AFS hat sein Stipendienprogramm für Osteuropa um rund 20 Plätze erweitert, teils aus eigenen Mitteln, teils durch Kooperation mit Partnern wie der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“, der LANDESSTIFTUNG Baden-Württemberg, dem Osteuropafonds oder dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.
„Mit dem Ausbau unserer Stipendienprogramme für Osteuropa möchten wir dazu beitragen, Jugendlichen diese zukunftsweisende Region näher zu bringen“, sagt Petersmann. „Osteuropäische Länder gehören bislang nicht zu den klassischen Destinationen für Schüleraustausch, obwohl sie viel zu bieten haben. Das soll sich ändern“.
Bewerbungsschluss für ein Schuljahr in Osteuropa ab Sommer 2010 sind der 1. September und der 15. Oktober 2009. Es gilt: Je früher die Jugendlichen bewerben, desto besser ist die Chance, ein Stipendium zu erhalten. Informationen und Bewerbungsunterlagen finden interessierte Schüler im Internet unter www.afs.de.
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