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Sparen für den großen Traum - Australien

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Geschrieben von: Grenzland-Nachrichten   

„Australien hat mich schon immer wahnsinnig fasziniert“, schwärmt Simon Janssen über sein Traumland. Und genau aus diesem Grund hat er sich dazu entschlossen, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im fernen Australien zu absolvieren.

„Meinen Zivildienst muss ich sowieso machen,“ erzählt der 18-Jährige,„zum Bund zu gehen kam für mich nie in Frage.“ Nach der ersten Idee informierte er sich im Internet und wurde bei der gemeinnützigen Organisation AFS (American Field Service) schnell fündig.

Doch nicht jeder, der sich dort anmeldet, wird auch genommen. Zunächst musste Simon ein Auswahlwochenende mit verschiedenen Prüfungen überstehen. Vor Kurzem bekam er die gute Nachricht: Simon darf mit.

Familie und Freunde reagierten zuerst überrascht, aber inzwischen unterstützen sie das Vorhaben voll und ganz. Noch besucht der 18-Jährige die 13. Klasse der Gesamtschule Nettetal und leitet nachmittags eine Akrobatengruppe. Wie sein Tagesablauf ab August aussehen wird, steht noch nicht fest. „Ich würde gerne etwas im sportlich-sozialen Bereich tun,“ sagt Simon, „oder etwas mit Kindern“. Was genau er machen wird und vor allem in welche Stadt er kommt, ist noch nicht sicher. „Ich kann überall landen: In Sydney, im Outback oder sogar in Tasmanien“, erzählt der Lobbericher. Ein bisschen Angst hat er auch, aber Neugier und Vorfreude überwiegen bei Weitem. So weit weg von zu Hause war der Schüler noch nie, aber bisher hat er nur Positives über das Land gehört. Besonders freut er sich auf die Landschaft, die Menschen und die Tiere.

Was Simon nach dem FSJ machen wird, weiß er noch nicht. Aber er hofft in Australien sein Englisch zu verbessern und an Selbstbewusstsein zu gewinnen. „Das hilft für das ganze Leben“, weiß der 18-Jährige.

Ganz billig ist das Projekt natürlich nicht. Die Organisation AFS bekommt zwar Fördermittel vom Staat, kann aber die Kosten für den Flug, die Unterkunft in einer Gastfamilie, die Betreuung vor Ort und ein monatliches Taschengeld nicht vollständig tragen. Simon muss daher einen Förderkreis aufbauen, um genug Spenden zusammenzubekommen. 3.900 Euro kostet das Programm fürAustralien, 400 Euro hat Simon bereits in der Schule gesammelt, aber er sucht nach weiteren Spendern. „Jeder noch so kleine Betrag hilft mir weiter“, sagt der Abiturient, „ich mache dort ja keinen Urlaub, ich arbeite 40 Stunden die Woche und leiste ein freiwilliges soziales Jahr ab“.

Der engagierte 18-Jährige freut sich über jede Spende, die seinen Traum ein kleines Stückchen näher rücken lässt. Wer sich gerne daran beteiligen möchte, kann sich direkt mit Simon Janssen in Verbindung setzen unter Telefon 02153/8314 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Selbstverständlich erhalten alle Spender eine Spendenbescheinigung. Als kleines Dankeschön plant Simon darüber hinaus, die Spender in Form von E-Mails oder einem Blog an seinen Erfahrungen und Erlebnissen in Australien teilhaben zu lassen.
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