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Freiwilligenarbeit - Lernen und helfen im Ausland

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Geschrieben von: hochschulanzeiger   
10. August 2010
Studenten, die noch für die nächsten Semsterferien oder die Zeit zwischen Studium und Beruf einen sinnvollen Auslandsaufenthalt suchen, werden sicherlich bei dem Freiwilligenprogramm der AFS interkulturelle Begegnungen e.V. fündig. Bei einer Laufzeit zwischen drei und zwölf Monaten bietet das Community Service Programme (CSP) Studenten die Möglichkeit, auch in kurzer Zeit etwas von der Welt zu sehen und vor Ort zu helfen.

AFS (ehemals ‘American Field Service') wurde während des zweiten Weltkrieges von jungen Amerikanern gegründet, die freiwilllig Krankentransporte übernahmen. Mittlerweile ist AFS mit über 60 Partnern eine der größten gemeinnützigen Jugendaustausch-Organisationen weltweit. Mehr als 350.000 Jugendliche und Gastfamilien haben bisher an den Programmen teilgenommen. Die Zielgruppe von AFS sind junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, für die verschiedene Projekte mit unterschiedichen Themen- und Länderschwerpunkten organisiert werden.

Die Einsatzorte sind dabei zahlreich und unterschiedlich. Bewerber können aus 21 verschiedenen Zielländern drei auswählen, in denen sie Freilwilligenarbeit leisten möchten. In Afrika und Fernost umfasst das Angebot unter anderem Südafrika, Ghana, Thailand, Indien und China. Die größte Auswahl wird Interessierten allerdings in Mittel- und Südamerika geboten: von Mexiko und Panama über Kolumbien und Brasilien bis hin zu Paraguay sind Einsätze möglich.

Die Projektarbeit wird in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit, Umwelt, Politik & Gesellschaft oder IT & Technik durchgeführt. Neben ‘klassichen' Freiwilligenaufgaben wie Brunnenbau oder Schulbetreuung können sich Helfer auch für erneuerbare Energien und Ressourcenschutz engagieren oder in der Medien- und Websitebetreuung arbeiten. Die Verfügbarkeit der jeweiligen Tätigkeitsfelder ist dabei von den Gegebenheiten im jeweiligen Zielland abhängig.

Wie bei allen Freiwilligendienstprogrammen sind Grundkenntnisse in der Landessprache empfehlenswert, aber kein zwingendes Auswahlkriterium. AFS bietet zudem in der Regel Sprachkurse vor Ort an, die im Leistungsumfang des Programmes enthalten sind. Außerdem umfasst CSP die Unterbringung und Verpflegung, die Kosten für den Flughafentransfer im Gastland, eine Auslandskrankenversicherung sowie verschiedene Vorbereitungs- und Orientierungsseminare. Für einen Aufenthalt von drei Monaten werden circa 1.900 Euro berechnet; bei einem Jahresaufenthalt fallen um die 4.000 Euro an. Für sozial schächer gestellte Bewerber vergibt AFS Teilstipendien zwischen 500 und 1.000 Euro. Nicht im Preis enthalten sind die Flugkosten, das Visum, Taschengeld und eventuelle Impfungen.

Kurzentschlossene können sich noch bis zum 15. August 2010 für einen Einsatz ab Anfang 2011 bewerben. Wem diese Frist zu kurz ist, der kann sich auch im Januar 2011 für den Sommer 2011 bewerben. Mehr Informationen zum Programm erhält man unter www.afs.de.

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