„Plötzlich Mut zu studieren“ |
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Eine aktuelle Befragung der Jugendaustauschorganisation AFS belegt, dass mehr als die Hälfte aller Freiwilligendienst-Teilnehmer durch ihren weltweiten Einsatz in ihrer Studien- und Berufswahl beeinflusst wurde. Wer anderen Menschen helfen möchte und zugleich Impulse für seine eigene Zukunft sucht, kann sich bis zum 15. August für das Community Service Program (CSP) von AFS bewerben. Hamburg, 27. Juli 2011. „Ich habe jetzt einen besseren Blick dafür, was mir im Leben wirklich wichtig ist“, berichtet Lukas, einer der 143 Teilnehmer an der aktuellen Umfrage von AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. zum Freiwilligendienst „Community Service Program“ (CSP). Im Fokus stand dabei die Frage, wie der Einsatz das Leben der Helfer im Alter von 19 bis 32 Jahren, die seit 2006 zwischen drei und elf Monaten als Freiwillige im Ausland aktiv waren, nach ihrer Rückkehr verändert hat. Mehr als die Hälfte aller Befragten (56 Prozent) wurde durch den Freiwilligendienst in ihrer beruflichen Orientierung beeinflusst. Dies ist umso bedeutender, da der Großteil aller Befragten (83 Prozent) den Freiwilligendienst nach dem Schulabschluss leistete. Einige wurden in der bereits vor ihrem Einsatz getroffenen Entscheidung bestätigt, aber viele änderten nach ihrer CSP-Erfahrung ihre Zukunftspläne. „Meine Perspektiven haben sich stark erweitert. Ich habe sogar den Mut zum Studieren gefunden“, erklärt Stefan. Marie hat sich für ein Lehramtsstudium entschieden: „Nach meinem Freiwilligendienst an einer ghanaischen Schule habe ich mich entschieden, Lehrerin zu werden – was ich früher nie wollte“. Weitere wichtige Ergebnisse: Durch die Herausforderungen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Ausland entwickeln die Teilnehmer Interkulturelle Kompetenz (86 Prozent) sowie weitere wichtige Fertigkeiten und Eigenschaften wie Sprachkenntnisse (86 Prozent), Eigenständigkeit (68 Prozent), Offenheit (66 Prozent) und Selbstvertrauen (64 Prozent). Diese Fähigkeiten sind nicht nur in einer zunehmend globalisierten Welt von Bedeutung, sie stärken die Teilnehmer auch bei der für die eigene Zukunft wichtigen Entscheidung über die Studien- und Berufswahl. Wer noch Impulse für die eigene berufliche Orientierung sucht und zugleich anderen helfen möchte, kann sich bis zum 15. August 2011 für das Community Service Program von AFS bewerben und schon Anfang 2012 aufbrechen. In Afrika mit Behinderten arbeiten, in Thailand Englisch unterrichten, in einem ägyptischen Kulturzentrum Veranstaltungen organisieren oder sich in Kolumbien im Naturschutz engagieren – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, als Freiwilliger weltweit aktiv zu werden. Konkrete Informationen zu Einsatzländern, Projekten, Preisen und dem Bewerbungsablauf gibt es im Internet unter www.afs.de/csp. Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Die deutsche Jugendaustauschorganisation arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg, weitere Regionalbüros gibt es in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart. Neben den Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich bietet AFS (ehemals: „American Field Service“) Schüleraustauschprogramme und ein Gastfamilienprogramm an. AFS kooperiert mit Partnerorganisationen in mehr als 50 Ländern. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder. Pressekontakt
Pressemitteilung "Plötzlich Mut zu studieren" zum Download |
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