Weite Welt statt voller Hörsäle |
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Experten erwarten, dass 2011 aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge und der Aussetzung der Wehrpflicht eine gewaltige Welle an Studienanfängern in die deutschen Hochschulen schwappen wird. Junge Menschen, die diesem Ansturm ausweichen und gleichzeitig etwas Positives für sich und andere bewirken wollen, haben dank des AFS-Freiwilligendienstes Community Service Program eine tolle Alternative zu überfüllten Lehrveranstaltungen und Bibliotheken.
Hamburg, 11. Januar 2011. Die Aussetzung der Wehrpflicht und die doppelten Abiturjahrgänge aufgrund der Umstellung vom neun- auf das achtjährige Gymnasium werden 2011 für stark überfüllte Universitäten und Fachhochschulen sorgen. Wer keinen großen Spaß an vollen Hörsälen und Seminarräumen hat, sollte sein Studium daher eventuell zu einem späteren Zeitpunkt beginnen und stattdessen eine sinnvolle Auszeit nehmen. Das Community Service Program (CSP), ein Freiwilligendienst der Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., bietet jungen Erwachsenen zwischen 18 und 27 Jahren die einzigartige Chance, Menschen in anderen Ländern zu helfen und gleichzeitig die eigene persönliche und berufliche Entwicklung voranzubringen. Die kurzen Einsatzzeiten des CSP von drei bis elf Monaten machen es auch zu einer idealen Möglichkeit, noch vor dem Studienbeginn wichtige Erfahrungen für die eigene Zukunft zu sammeln und dabei gleichzeitig den Menschen im Einsatzland etwas Gutes zu tun. Viele der Projekte vermitteln den Teilnehmern außerdem auch sprachliche und berufliche Kompetenzen, von denen sie ihr ganzes Leben lang profitieren können. „Durch die Arbeit mit den Kindern habe ich vor allem eins gelernt: Geduld“, sagt Musikpädagogikstudentin Rebekka Hock, die 2010 mit dem CSP ein halbes Jahr lang an einer Schule in Ghana unterrichtet hat. Nach ihrem Studium möchte sie gerne mit Kindergruppen arbeiten. „Durch die Erfahrungen, die ich in Ghana gemacht habe, konnte ich schon tolle Anregungen für später sammeln. Vor allem von der einheimischen Musik mit ihren speziellen Rhythmen kann ich Vieles für meinen späteren Beruf mitnehmen." Die Bandbreite der weltweit verfügbaren Projekte ist riesig, so dass nahezu jeder Interessent eine passende Aufgabe findet. Aktuell sind neben der Einsatzstelle in Ghana beispielsweise Projekte wie „Stadtkindern die Natur näher bringen“ in Südafrika, „Häuser für Hilfsbedürftige bauen“ in Neuseeland oder „Planung und Durchführung von Maßnahmen zum Umweltschutz und Wasseraufbereitung“ in China verfügbar. Der Freiwilligendienst ist natürlich nicht nur für Abiturienten, sondern auch für Studierende ideal, die sich in ihren Semesterferien ehrenamtlich im Ausland engagieren wollen. Die Bewerbungsfrist für die Abreise im Sommer 2011 ist zurzeit in ihrer heißen Phase, wer sich jetzt bewirbt, kann bereits an der nächsten Auswahl im Februar teilnehmen. Interessenten finden umfangreiches Informationsmaterial zu AFS und dem Community Service Program im Internet unter www.afs.de. Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Die deutsche Jugendaustauschorganisation arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg; in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart gibt es weitere Regionalbüros. Neben dem Schüleraustausch und dem Gastfamilienprogramm ermöglicht AFS (ehemals: „American Field Service“) die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder. PressekontaktAFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Sonja Wickel PR-Referentin Tel.: 040 399222-19 Fax: 040 399222-99 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Web: www.afs.de Pressemitteilung "Weite Welt statt voller Hörsäle" als PDF zum Herunterladen |
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