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COSTA RICA: Mit Ticos wird es nie langweilig

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Geschrieben von: Sandra, Costa Rica 2008/09   

Als ich mich vor sechs Monaten in Frankfurt in das Flugzeug nach Madrid gesetzt habe, hatte ich größte Zweifel daran, ob es die richtige Entscheidung für mich war, für ein Jahr in eine mir bis dahin noch fast unbekannte Familie, in ein nie zuvor gesehenes Land am anderen Ende der Welt zu gehen! Weit weg von allem mir Bekannten, meiner sicheren Umgebung und vor allem von meiner Familie, die bis dahin noch so viel in mein Leben eingreifen konnte.

Heute, sechs Monate später, habe ich seit ich hier bin noch keine Sekunde daran gezweifelt, dass ich damals die falsche Entscheidung getroffen habe, obwohl es natürlich schon schwere Momente gab, in denen ich mich wirklich schlecht gefühlt habe. Dennoch gab es bisher keinen Moment, in dem ich wirklich nach Hause wollte. Selbst als ich Heimweh hatte, hatte die Sehnsucht immer auch etwas Positives, denn das Vermissen von Familie und Freunden, aber eben auch von Sachen, von denen ich es vorher nie erwartet hätte, zeigen mir nur immer wieder, was mir scheinbar wirklich wichtig ist, wenn ich plötzlich Tausende Kilometer weit weg das Verlangen danach habe. In Costa Rica habe ich also gemerkt, was mich wirklich glücklich macht und dass viele Sachen in ein anderes Licht gerückt und viele meiner Ansichten verändert wurden. Ich habe Erfahrungen gemacht, die man als gutbehütetes Kind in einer mittelgroßen deutschen Stadt nie machen kann, wodurch ich viel reifer und selbstständiger geworden bin.

Ein weiterer Punkt, den ich persönlich für sehr bereichernd halte, ist die Tatsache, dass das Leben in Costa Rica viel „einfacher“ ist als in Deutschland. Besonders mein kleines Dorf, in dem ich hier seit sechs Monaten lebe, ist wesentlich ärmer als mein Heimatdorf in Deutschland. Hier kann keiner mit großen Autos, breiten Flachbildschirmen und neusten Computern protzen. Selbst die Häuser sind lang nicht so „luxuriös“ wie in Deutschland. Natürlich wusste ich, dass ich gut in Deutschland lebe, aber so richtig habe ich meinen „Lebensstandard“ erst hier schätzen gelernt, z.B. auch, als ich vor einigen Monaten mit meinen Freunden Kaffee pflücken gegangen bin und erfahren habe, dass sie sich damit in den Ferien ihr Geld verdienen, während die Jugendlichen in Deutschland ihr Feriengeld mit wesentlich leichteren und besser bezahlten Jobs aufbessern. Jetzt weiß ich, wie es ist, vom Morgengrauen an mit der „Canasta“ (Korb) die roten Kaffeefrüchte zu pflücken.

Insgesamt ist mein Anspruch auf einen „hohen Lebensstandard“ wirklich gesunken. Auch war ich am Anfang meiner Zeit hier besorgt, was man in meinem 2.000-Seelen Dorf hier überhaupt machen kann. Ich war ja nie ein „Großstadtkind“, aber trotzdem habe ich mich gefragt, ob ich ein Jahr in diesem kleinen Dorf, ohne Cafés, Kinos oder Ähnlichem und scheinbar abgeschnitten von der Außenwelt, glücklich leben könnte. Aber heute weiß ich, dass es das Beste war, was mir hätte passieren können! Hundertprozentig! Das Dorf ist so klein, dass alle Leute sich kennen und so gleich nach kurzer Zeit wussten, dass eine Deutsche im Dorf ist. Außerdem ziehe ich hier mit meinen blonden Haaren, fern von jeglichen Touristen, wirklich immer alle Blicke auf mich, was anfangs auch wieder eine neue Erfahrung für mich war. In größeren Städten oder Touristenzielen ist das natürlich eher nicht der Fall.

Diese Orte sind aber auch viel gefährlicher. Hier in Tucurrique (meinem Dorf) kann ich zu jeder Tageszeit alleine auf die Straße und fühle mich immer sicher! Während der ganzen Zeit hier habe ich noch nicht einmal gehört, dass irgendetwas geklaut wurde. Es würde ja auch gleich das ganze Dorf wissen, was die Sicherheit hier wirklich groß macht. So kann ich immer raus gehen und weiß, wohin ich gehen kann, um jemanden zu treffen, da ich eigentlich schon alle Jungendlichen kenne und immer irgendwer draußen ist. So genieße ich das Dorfleben hier wirklich und habe im Gegensatz zu vielen, in den Städten wohnenden Freundinnen echte „Tico-Freunde“ (Ticos, so nennen sich die Costaricaner) gefunden. Und auch wenn ich mit ihnen noch nie etwas richtiges „unternommen“  habe, wie Disco, Kino oder Jugendzentrum, hatte ich immer Spaß und es wird wirklich nie langweilig mit ihnen. Und „gefeiert“ habe ich hier eigentlich auch schon viel, ohne mein Dorf verlassen zu haben. Die Leute sind hier nämlich einfach echte „Fiesteros“ (sie feiern gerne) und machen deshalb oft Feiern und laden dazu die ganze Verwandtschaft ein (sprich das halbe Dorf, denn hier ist jeder irgendwie mit dem anderen verwandt).

Am Schönsten sind aber auf jeden Fall die „Quinze-cumpleaños-fiestas“, große Feste, die die Eltern von Mädchen zu deren 15. Geburtstag machen. Das Mädchen, welches Geburtstag hat, trägt immer ein wunderschönes Festkleid, die besten Freunde kommen, alle fast gleich angezogen, fast das ganze Dorf wird eingeladen und natürlich wird (so typisch wie es eben für Costa Rica ist) viel gegessen und getanzt! Und hier tanzt wirklich jeder! Hier gibt es wirklich fast keinen, der sagt „Nee...ich tanz nicht gerne. Kann ich nicht...Nee...“ Den Leuten ist es auch nicht unangenehm, falls sie mal nicht so toll tanzen, das Wichtigste ist der Spaß dabei! So sehen zum Beispiel auch Frauen, die wirklich zu viel Gewicht an sich haben, einfach fantastisch dabei aus, wenn sie sich bewegen! In Deutschland sieht man so was doch wirklich nicht. Es können vielleicht nicht alle perfekt Salsa tanzen, aber Taktgefühl, das haben sie alle! Ich bin wirklich jedes Mal immer wieder aufs Neue unglaublich begeistert davon und auch überhaupt von den schönen Festen. Echt, unglaublich!

Noch eine neue Erfahrung für mich war der Nationalfeiertag! Die Leute sind hier noch richtig stolz auf ihr Land! Schon zwei Wochen vorm Nationalfeiertag wurde alles geschmückt, in der Schule wurde jeden Tag die Nationalhymne gesungen (eigentlich waren es immer vier Hymnen, die Nationalhymne, Hymne der Unabhängigkeit, Hymne des Dorfes und die Hymne der Schule) und das ganze Land war in einer ganz besondern Stimmung. Und dann am 14. September gab es abends sogar in meinem Dorf einen „großen“ Umzug, mit Laternen, Trommeln und Gesang und am 15. September gab es eine große Ansprache, typische Tänze und noch mal einen großen Umzug. In Deutschland können viele noch nicht mal die Nationalhymne und auch ich kann von mir nicht wirklich behaupten, dass ich richtig stolz auf Deutschland bin. Ich bin froh, dass ich in Deutschland lebe, weil es eine ziemlich gute Wirtschaft und Politik hat, aber patriotisch... Nein, eigentlich nicht, was ich aber auch irgendwo schade finde. Die Leute hier haben einen viel größeren Zusammenhalt und selbst ich, als Ausländerin, habe es genossen, dabei zu sein, als das ganze Dorf erst einige Sekunden totenstill war und dann zusammen die Nationalhymnen gesungen hat, die selbst von den Kindergartenkindern schon beherrscht wird. Ich hoffe, dass die Deutschen irgendwann wieder etwas stolzer auf ihr Land sein werden.

Zusammenfassend kann ich nur noch mal sagen, dass die Entscheidung für ein Jahr ins Ausland zu gehen, die beste war, die ich hätte treffen können. Einerseits habe ich Costa Ricas Kultur kennen gelernt, die sich auf jeden Fall stark von der Deutschen unterscheidet und außerdem viele neue Menschen, was mich glaube ich am Meisten geprägt hat. Wie die Menschen hier miteinander, mit mir umgehen...Und ich habe hier viele Menschen getroffen, die ich wahrscheinlich nie vergessen werde! Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen einfach bemerkbar gemacht haben, die mir jetzt schon unglaublich wichtig sind und von denen ich bis heute schon viel, auch über mich, gelernt habe. Dafür bin ich wirklich dankbar!

Costa Rica ist ein wundervolles Land! Die Menschen, das Essen und besonders auch die Natur! Dieses Jahr werde ich wirklich nie vergessen. Nie. Dafür muss ich auch Ihnen danken! Ohne Ihre finanzielle Unterstützung hätten meine Eltern die Programmkosten nicht bezahlen können und ich hätte zu Hause bleiben müssen. Also noch mal vielen, vielen Dank für Ihre Hilfe! Das Austauschjahr war bis jetzt so toll! Ich weiß jetzt, wann ich mich wirklich gut fühle, mit welchen Menschen ich gerne Umgang habe und was mich unglücklich macht! Und wenn ich jetzt daran denke, dass ich nur noch fünf Monate hier bleiben darf, läuft es mir schon kalt den Rücken runter. Anderseits denke ich mir, dass auch diese Zeit noch unglaublich aufregend sein wird und ich wahrscheinlich bis zum letzten Tag noch dazulernen werde. Da ich nie wieder hierher werde kommen können um das Leben zu leben, das ich hier heute habe, möchte ich meine Zeit hier wirklich noch richtig genießen und das Beste aus jedem Tag machen!

Vielen Dank noch mal für Ihre Unterstützung! Ohne Sie hätte ich diese wahnsinnig schöne Zeit wahrscheinlich nicht erlebt... Danke!

Sandra, Costa Rica 2008/09
Stipendiatin der Robert-Bosch-Stiftung


Kommentare (16)
  • Ronja  - Auslandsjahr
    Hey ich bin Ronja,
    ich würde auch gerne für ein halbes
    Schulhalbjahr nach Costa Rica gehen und würde mich freuen, wenn
    du mir ein paar Fragen beantworten könnstest.
    Wie war es denn als du wieder zurück kamst? Hattest du Probleme in der
    Schule oder Probleme dich wieder in deinen Freundeskreis einzufinden ?
    Ist AFS weiter zu empfehlen ?
    Meine Eltern haben nämlich etwas Bedenken, da ich in Mathe nicht so
    gut bin und sie der Meinung sind, ich würde durch das halbe Jahr in
    Costa Rica zu viel Unterrichtsstoff verpassen und in der 12. Klasse (
    ich will im 2. Halbjahr der 11. Klasse fahren ) nicht mehr mitkommen.

    ich würde mich über eine Antwort sehr freuen,
    danke schonmal im voraus =)

    Lg Ronja
  • Lena  - Austauschjahr
    Hey Sandra, ich bin Lena und würde auch gerne im nächsten Sommer für ein Jahr nach Costa Rica verschwinden. Dein Bericht hat mein Interesse an diesem Land noch mehr geweckt. Ich hätte auch ein paar Fragen an Dich und würde mich sehr freuen, wenn Du sie mir beantworten könntest.
    Wie lange hat es denn geaduert, bis Du relativ gut spanisch sprechen konntest, bzw. verstanden hast?Nehmen die Leute einen gleich auf, oder hattest Du Schwierigkeiten, Dich richtig zu integrieren oder integriert zu werden und wie war es, als Du nach Deinem Austausch nach Deutschland kamst, bzw wie lief oder läuft bei Dir die Schule in Deutschland weiter?
    Ich danke Dir schonmal im Voraus und möchte nochmal sagen, dass Dein Bericht wirklich sehr beeindruckend und aufregend geschrieben ist! (;
    Liebe Grüße, Lena.
  • Tabea W,  - Costa Rica - Austauschjahr
    Hallo Sandra,
    ich finde deinen Bericht echt total spannend.
    Ich selber will 2011/12 ein Austauschjahr machen. Ich habe allerdings noch Zweifel an dem Austauschland. Im Moment stehe ich zwischen Costa Rica und den USA, tendiere aber mehr zu Costa Rica.
    Ich hätte da noch ein, zwei Fragen an dich, wo es toll wäre wenn du sie mir möglichst schnell beantworten könntest.
    Konntest du vorher gut Spanisch sprechen und hast du in CR auch Englisch gesprochen ?
    Ich interessiere mich auch sehr für den normalen Alltag dort. Ich habe gehört es soll da eher 'langweilig' zugehen und kaum Sport gemacht werden, also keine Sportangebote. Stimmt das ?
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Liebe Grüße, Tabea.
  • Laura B.  - Costa Rica
    Liebe Sandra,
    mir geht es genauso wie den Anderen. Ich möchte auch nächstes Jahr für ein Jahr ins Ausland gehen und kann mich nicht zwischen den USA und Costa Rica entscheiden. Mein großes Problem ist, dass ich zur Zeit noch kein Wort Spanisch spreche, jedoch habe ich keine Zweifel daran, dass ich es nicht lernen würde, da meine Familie letzes Jahr einen Venezulaner hatte, der auch kein Wort Deutsch konnte und jetzt sehr gut spricht. Allerdings wäre Spanisch dann die 4 Sprache die ich lerne und das gibt mir doch zu bedenken.
    Dazu würde ich gerne deine Meinung wissen und würde mich freuen, wenn du mir antwoteten könnstet.
    Dein Artikel ist wirklich sehr gut geschrieben und danke schon mal im voraus.
    Liebe Grüße Laura
  • Konstanze K.
    Hallo Sandra!
    ich würd super gerne ein Jahr ins Ausland und Costa Rica finde ich, vorallem nachdem ich deinen Bericht gelesen hab, total toll.
    Ich würd mich totaL freuen wenn du mir einpaar fragen beantworten würdest :)!
    Kannst du AFS weiter empfehelen, und konntest du vor deinem Jahr in Costa Rica schon viel Spanisch? Wie war deine Schule, und deine Gastfamilie? Hast du ein Stipendium bekommen und wenn ja, welche Kriterien musstest du erfüllen (gut in der Schule ... )
    Vielen, vielen Dank im Voraus und liebe Grüße, Konstanze.
  • AFS Interkulturelle Begegnunge  - Fragen zum Austauschjahr
    Liebe Konstanze,

    das Austauschjahr in Costa Rica von Sandra ist mittlerweile 1,5 Jahre her und sie wird sicher nicht regelmäßig auf dieser Website vorbeischauen. Wenn du Fragen hast, kannst du dich gerne an AFS direkt wenden. Du erreichst uns per Mail unter: germany@afs.org oder telefonisch unter 040/399222-0
    Mehr Informationen zu Costa Rica findest du auch unter: http://www.afs.de/costa-rica.html

    Herzliche Grüße

    Natalie Wulf
    AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
  • Sandra L.  - Entschuldigung für die Verspätung!
    Liebe Mädels!
    Sorry, dass ich euch jetzt erst antworte, ich hoffe, dass es euch dennoch weiterhelfen wird! Ich habe in letzter Zeit ehrlich gesagt wirklich nie auf die Seite geschaut, sonst hätte ich euch früher geantwortet!

    Also, da die meisten Fragen die Sprachprobleme thematisierten, erzähl ich euch mal was :)

    Zunächst einmal habe ich bevor ich ins Ausland gegangen bin, einen Spanisch-Kurs an der Volkhochschule besucht, doch ehrlich gesagt konnte ich, als ich in CR ankam, nicht mehr sagen als "Hallo, ich heißte Sandra, bin 16 Jahre alt und kommen aus Deutschland". Da in Costa Rica kaum jemand Englisch spricht - vor allem nicht in dem kleinen Dorf, in welchem ich gelebt habe - musste ich gezwungernerweise nur Spanisch reden. Klar, am Anfang wars schwer und auch lustig, weil man eher mit Händen und Füßen geredet hat, doch mit der Zeit wurde es immer leichter. Ich würde mich eher nicht als "der Sprachentyp" beschreiben, aber trotzdem war Spanisch die 5. Fremds...
  • Sandra L.
    Ach und zu der Frage mit dem Stipendium!
    Schulische Qualifikationen spielten da keine Rolle. Beim AFS-Fonds kommt es nur auf den Verdienst deiner Eltern an und bei der Robert-Bosch-Stiftung auf deinen Migrationshintergrund (und den habe ich ;))! Ansonsten gibt es noch diverse andere Stipendiengeber. AFS schickt einem da aber frühzeitig auch noch Informationsmaterial zu. Du kannst natürlich auch privat probieren dir Stipendianten zu organisieren :) Schule, Lions-Club, Arbeitgeber deiner Eltern.
    Ich hoffe ich konnte dir helfen, Konstanze :)
    Ach und zu AFS: Ja, kann ich nur weiterempfehlen!

    Liebe Grüße
    Sandra
  • Hannah-marie  - HI
    ich wollte mal fragen nach welcher Zeit du spanisch so konntest? reicht da ein halbes Jahr?
  • AFS Interkulturelle Begegnunge  - Landessprache
    Liebe Hannah-Marie,

    wir empfehlen unseren Teilnehmern vor Abreise einen Grundkurs in der jeweiligen Landessprache zu machen. In der Regel kann man sich dann nach 3 Monaten im Gastland schon gut verständigen.
    Wenn du weitere Fragen hast, kannst du dich gerne direkt an AFS wenden. Wir sind Mo-Fr von 10:00-16:00 Uhr unter 040 399222-0 zu erreichen. Oder du schreibst uns eine Mai an germany@afs.org

    Herzliche Grüße
    Natalie Wulf
    AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
  • Tom  - Sprachkurse
    Es gibt in Costa Rica unzählige Sprachschulen, von günstig bis teuer, von einigen Stunden die Woche bis hin zu Ganztagskursen. Die meisten Lehrer können etwas Englisch, so dass die Anfangsphase, in welcher man doch viele Fragen stellen muss doch recht einfach ist. Bei einem Intensivunterricht von 4-8 Stundfen am Tag sollte das erlernte Spanisch nach wenigen Monaten schon für ein normales Gespräch auf der Straße ausreichen.

    Auch wenn die Kenntnisse noch nicht so gut sind, man wird nirgends auf Ablehnung stossen. Im Gegenteil: Die Ticos freuen sich sehr wenn ein Ausländer im Gespräch zumindest mit Spanisch versucht.

    Pura Vida :)
  • Sandra L.  - Spanisch lernen
    Auch ohne Sprachkenntnisse vorher und Sprachkurs während dem Auslandsaufentalt hat mans nach nem halben Jahr drauf! :)
    Ich kann mich nicht mehr so ganz genau erinnern, aber ich meine, dass es bei den meisten schon nach drei Monaten recht gut lief!
    Wichtig ist auf jeden Fall aber, dass man aus Angst Fehler zu machen, schüchtern und still bleibt! Je mehr man plappert, desto schneller wird das Spanisch gut! :) Ach und ausgelacht wird man auch nicht. Die freuen sich, wenn man versucht, mitzureden und dann auch noch auf "ihrer" Sprache! :)
  • Anna K.
    hei
    ich überlege auch einen austausch nach CR zu machen ich kann schon ein wenig spanisch
    das problem ist ich komme nächstes jahr "erst" in die 9 klasse mein onkel meint das wäre zu früh meine eltern finden die idee jedoch gut was meint ihr ist es zu früh oder nicht? (ich persönlich fände es toll wenn es nächstes jahr klappen würde)
    und noch eine frage zu den stipendien
    wenn man einen migrations hintergrund hat wie weit darf dieser weg liegen(zeitlich(man selber;eltern;großeltern;......)) und das sport stipendium: hat da jeder eine chance drauf das zu nutzten der sich in einem sportverein beteiligt?
    viele grüße
  • Natalie Wulf
    Liebe Anna,
    der Migrationshintergrund bei unserem "Stipendium für Schüler mit Migrationshintergrund" bezieht sich auf das Kind bzw. dessen Eltern. Für das Stipendium "Engagiert im Sport" kann sich jeder bewerben, der sich ehrenamtlich in einem Sportvererein engagiert. Falls das alles nicht auf dich zutreffen sollte, gibt es aber immer noch den "Allgemeinen AFS-Stipendienfonds".
    Heute am 26.05.2011 von 17:00 bis 18:00 Uhr beantworten dir unsere Experten live im AFS-Chat deine Fragen. Wenn du Lust hast komm doch dazu. Den Link zum Login findest du um 17 Uhr direkt auf unserer Startseite!
  • Andrea N.
    Hallo Sandra!
    Ich würde gern wissen, wie das mit der Schule ist: ist es sehr streng, und schwierig mit dem Lernstoff mitzukommen? Und wenn das so ist, hatten die Lehrer dafür Verständniss?

    LG Andrea
  • Verena  - Costa Rica
    Ich würde auch gerne ein jahr nach Costa Rica gehen :)
    und jetzt wollte ich mal fragen wie du es dort fandest und wie du zurecht gekommen bist also mit deiner Gastfamilie, Schule, und wie du die Sprache gelernt hast (also hattest du schon Spanisch gekonnt bevor du in Costa Rica warst. oder erst dort gelernt ? )
    und konnte sich deine Familie um dich kümmern also finanziell her oder leben dort eher ärmer Familien und wie viele Familienmitgleider hattest du denn ? weil in südamerika haben ja die ELtern mehrer Kinder und eine große Verwandschaft
    und wie hast du es dann gemacht mit der Schule, als du wieder in Deutrschland warst ? Übersprungen oder ahst du dir irgendwie den deutrschen Schulstoff zuschicken lassen ?
    liebe grüße verena :)
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