Weltweiter Jugendaustausch ist so wichtig wie nie zuvor!

Durch die Covid-19 Pandemie stehen wir bei AFS vor besonderen und noch nie dagewesenen Herausforderungen. Gemeinsam mit unseren weltweiten Partnerorganisationen setzen wir alles daran, jungen Menschen auch unter den aktuellen Rahmenbedingungen interkulturellen Austausch zu ermöglichen. Gerade jetzt ist unsere Arbeit wichtiger denn je. Ein Auslandsaufenthalt und der damit verbundene Austausch mit anderen Menschen kann helfen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder neue Perspektiven in schwierigen Zeiten aufzuzeigen.

Aktuelle Informationen zum AFS Schüleraustausch

Ausblick 2022/2023 – wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Wir gehen in unseren aktuellen Planungen davon aus, dass internationaler Jugendaustausch stattfinden kann. Selbstverständlich beobachten wir weiterhin die weltweiten Entwicklungen und werden, falls notwendig, auch kurzfristige Programmänderungen vornehmen. Die Sicherheit unserer Programme steht für uns an oberster Stelle.

Pandemiebedingt kann es derzeit Einschränkungen geben:

  • Sicherheitsbeschränkungen vor Ort, Unsicherheiten bezüglich der Rückreisemöglichkeiten oder fehlende Aufenthaltsgenehmigungen/Visa können dazu führen, dass bestimmte Länder – auch kurzfristig – nicht angeboten werden können.
  • In einigen Ländern ist möglicherweise auch ein späterer Programmstart als ursprünglich geplant erforderlich.
  • Ebenso ist es möglich, dass wir unsere Programme aufgrund von anhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen im Ausland nicht in allen Ländern durchführen können.

Wir setzen jedoch alles daran, den Betroffenen passende, alternative Destinationen und Programme anzubieten.

Also, worauf wartet ihr? Wir freuen uns auf euch!

Aktueller Austauschjahrgang 2021/2022

Im aktuellen Jahrgang findet Schüleraustausch überwiegend in den europäischen Ländern statt, viele Teilnehmende haben, wo Ausreisen nicht stattfinden können, ihr Austauschland in die Nachbarländer verlegt oder auf das nächste Jahr verschoben.

Vor und nach dem Austausch – Online statt Präsenz

Selbstverständlich finden auch weiterhin unsere umfangreichen Vor- und Nachbereitungen zum Schüleraustausch statt. Diese programmbegleitenden Maßnahmen sind Teil des interkulturellen Austauschs bei AFS und stehen für unsere hohen Qualitätsstandards.

Aus Sicherheitsgründen finden viele unserer Veranstaltungen aktuell online und nicht in Präsenz statt:

  • Wir haben unser gesamtes Bildungsprogramm in den digitalen Raum verschoben
  • Unsere Vor- und Nachbereitungsseminare finden aktuell online statt.
  • Alle Präsenzveranstaltungen und Messen haben wir bis Juni 2021 abgesagt und bieten stattdessen kostenlose und regelmäßige Online-Infoveranstaltungen an.

Hier findest du unsere aktuellen und kostenlosen Online-Infoveranstaltungen.

Situation vor Ort

Wir versuchen, das Austauscherlebnis für alle normal wie möglich zu gestalten. Dennoch kann es derzeit zu veränderten Bedingungen im Gastland kommen, die zum jetzigen Zeitpunkt keiner vorhersehen kann. Nach Rücksprache mit unseren Partnerorganisationen KANN es aber zu folgenden Einschränkungen kommen:

  • So kann eine 14-tägigen Quarantäne nach der Einreise erforderlich sein.
  • Es kann zu Online-Unterricht und/oder nur wenigen Präsenztagen in der Schule kommen.
  • Eventuell werden keine der sonst üblichen Sport- oder Freizeitangebote stattfinden.
  • Es kann zu erneuten Bewegungseinschränkungen oder einem „Lockdown“ kommen.
WICHTIG: Alle Programmteilnehmenden sind selbstverständlich jederzeit gut aufgehoben in unserem AFS-Netzwerk – dafür sorgen täglich mit unermüdlichem Einsatz unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Sicherheit und Wohlbefinden aller Programmteilnehmenden

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unser internes Pandemie-Krisenteam von AFS Deutschland beobachten die Entwicklung von Covid-19 tagesaktuell unter Berücksichtigung der Informationen des Robert-Koch-Instituts sowie der Gesundheits- und Reiseempfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit und des Auswärtigen Amtes. Zudem sind wir in engem Austausch mit dem internationalen Risikomanagement-Team unseres Dachverbandes in New York und unseren Partnerorganisationen weltweit. Wir informieren regelmäßig und zeitnah alle Angestellten, Programmteilnehmende und deren Eltern über laufende Entscheidungen, die sie und das Handeln von AFS direkt betreffen.

FAQ Schüleraustausch

Ja! Gemeinsam mit unseren internationalen Partnerorganisationen wollen wir es Interessierten auch unter den gegebenen Umständen ermöglichen, mit AFS eine interkulturelle Erfahrung zu machen. Für die Bewerber und Bewerberinnen ändert sich erst einmal nichts: Sie können sich ganz normal und unverbindlich unter https://portal.afs.de/ für ein Wunschland und einen Wunschtermin bewerben. AFS informiert die Bewerber und Bewerberinnen über den aktuellen Stand und hält sie auf dem Laufenden über alle Entwicklungen zu dem jeweiligen Wunschland.

Aktuelle Informationen zum AFS Gastfamilienprogramm

Das Gastfamilienprogramm von AFS geht weiter und wir freuen uns über Bewerbungen von interessierten Familien!


Holen Sie sich die Welt nach Hause, wenn Sie sie schon nicht bereisen können.
Bei unseren derzeitigen Planungen gehen wir davon aus, dass unser Gastfamilienprogramm 2021 stattfinden kann. Aktuell suchen wir weltoffene und gastfreundliche Familien, die ab September 2021 ein Gastkind bei sich aufnehmen möchten.

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmenden steht bei uns an erster Stelle. Daher kann es auch kurzfristig zu Änderungen im Ablauf unseres Gastfamilienprogramms kommen.

Betreuung und Begleitung unter Corona-Bedingungen

Eine intensive Betreuung und Begleitung der internationalen Jugendlichen sowie der Gastfamilien ist für AFS sehr wichtig und wird auch unter den sich dynamisch verändernden Corona-Bedingungen weiter sichergestellt sein. Vermehrt findet dies aktuell digital oder telefonisch statt. Wir versuchen aber, mindestens ein persönliches Kennenlernen unter Einhaltung der gegebenen Hygiene- und Abstandsregelungen anzubieten.

Die vorbereitenden Camps für die Gastkinder finden nach Möglichkeit in Präsenz statt. Jedoch kann es sein, dass wir auf ein digitales Format ausweichen müssen. AFS arbeitet derzeit zudem an einer digitalen Austauschmöglichkeit für Gastfamilien.

Grundsätzlich gilt für einreisende Jugendliche das Gleiche wie für ausreisende deutsche Jugendliche. Abhängig von der Pandemielage und den jeweiligen Regelungen der Bundesländer kann es derzeit zu folgenden Einschränkungen kommen:

  • Eine Quarantäne nach der Einreise kann erforderlich sein.
  • Es kann zu Online-Unterricht und/oder nur wenigen Präsenztagen in der Schule kommen.
  • Eventuell werden keine der sonst üblichen Sport- oder Freizeitangebote stattfinden.
  • Es kann zu erneuten Bewegungseinschränkungen oder einem „Lockdown“ kommen.

Detaillierte Informationen zu aktuellen Einreisebestimmungen, Testregularien und weiteren häufig auftretenden Fragen können Sie im nachfolgend in unseren FAQ’s nachlesen.

Übrigens: In unseren kostenlosen Online-Infoveranstaltungen mit Schwerpunkt auf das Gastfamilienprogramm berichten Experten und ehemalige Gasteltern von ihren Erfahrungen.

FAQ Gastfamilienprogramm

Für Deutschland gelten derzeit bei der Einreise aus vielen Staaten Reisebeschränkungen. AFS reagiert flexibel auf sich ändernde Einreisebestimmungen und Reisewarnungen. Dabei orientieren wir uns an den Informationen des Bundesinnenministeriums (BMI). Wir beobachten die globale Pandemielage kontinuierlich und sind in regem Kontakt mit unseren AFS-Partnerbüros.

Derzeit ist eine Einreise möglich aus:

  • EU-Mitgliedstaaten
  • Schengen-assoziierten Staaten: Island, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein
  • Weiteren Staaten, aus denen aufgrund der günstigen epidemiologischen Lagebewertung durch die EU eine Einreise möglich ist. Eine Liste der Staaten finden Sie auf den Seiten des BMI: Link öffnen

Einreise aus anderen Staaten:

Eine Einreise aus anderen Staaten ist nur in Ausnahmefällen möglich. Voraussetzung ist, dass eine sogenannte „zwingende Notwendigkeit“ gegeben ist. Einreisen von Austauschschülerinnen und Austauschschülern zum Schulbesuch bei nachgewiesener Schulanmeldung und Mindestaufenthalt von sechs Monaten gehören dazu. Im Detail nachzulesen hier: Link öffnen

Digitale Einreiseanmeldung:

Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Von dieser Anmeldepflicht sind Personen ausgenommen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten. Wir informieren alle Schülerinnen und Schüler vor Anreise über die Notwendigkeit der digitalen Einreiseanmeldung.

Aktuelle Informationen zum AFS Freiwilligendienst

Derzeit planen wir im Freiwilligendienst die regulären Ausreisen in Zusammenarbeit mit unseren AFS-Partnern. Auf Grund der andauernden Covid-19-Pandemie muss jedoch damit gerechnet werden, dass Ausreisen verschoben werden können. Dabei stehen die Sicherheit und Gesundheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer jederzeit an erster Stelle. Wir befinden uns in engem Austausch mit unseren AFS-Partnern in den Gastländern und beobachten die jeweiligen Entwicklungen kontinuierlich.

Betreuung und Begleitung

Die Betreuung und Begleitung der Freiwilligendienstleistenden ist weiterhin gewährleistet und wird ggf. in den digitalen Raum verlagert. Das betrifft vor allem die Vor- und Nachbereitungsseminare.

Einreise in die AFS-Gastländer

  • Ein Corona-Test ist vor Einreise von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorzunehmen.
  • Eine 14-tägige Quarantäne nach der Einreise kann erforderlich sein.
  • Präsenzveranstaltungen können online stattfinden.
  • Programmangebote wie z.B. der Reisemonat nach Programmende, Freizeitangebote wie spezifische Gruppenreisen oder die Teilnahme an Sprachkursen während der Programmdurchführung werden ggf. nicht durchgeführt.
  • Es kann zu erneuten Bewegungseinschränkungen oder einem „Lockdown“ kommen.

FAQ Freiwilligendienst

AFS Deutschland plant derzeit, die Ausreisen im Freiwilligendienst in diesem Jahr planmäßig stattfinden zu lassen, jedoch besteht aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung der Covid-19-Pandemie keine Garantie, dass alle planmäßigen Ausreisetermine eingehalten werden können.

Die Bedingungen für die Durchführung eines Freiwilligendienstes während Pandemie evaluiert AFS Deutschland gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort und den fördernden Ministerien anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs laufend.

Dazu gehören neben den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes und den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts z.B. auch die zusätzliche individuelle Prüfung jeder Region durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Schüleraustausch trotz Corona

Programmteilnehmenden ziehen positives Fazit

Die Covid-19 Pandemie hält die ganze Welt in Atem und hat natürlich auch Auswirkungen auf den Schüleraustausch. Wir haben hier einige der Erfahrungen aufbereitet, die unsere Teilnehmenden während ihres Schüleraustausches in diesen schwierigen Zeiten gemacht haben. Die Erfahrungen werden von den Jugendlichen als durchweg positiv bezeichnet. Und eines haben alle gemeinsam: Sie würden den Schüleraustausch sofort wiederholen – trotz der Covid-19 Pandemie.

Radiobeitrag des Deutschlandfunks zum Schüleraustausch in Corona-Zeiten (Autor: Johannes Kulms)

Interview mit Lieza Thoms, Austauschschülerin in Lettland 2020/21

Lieza würde ihren Schüleraustausch in Lettland ohne zu Zögern und trotz der Pandemie sofort wieder machen. Das komplette Interview befindet sich hier.

Was bisher geschah…

So reagierte AFS auf die Covid-19 Pandemie

Mitte März 2020 mussten rund 7.000 junge erwachsene Menschen aufgrund der COVID-19-Pandemie ihr AFS-Programm vorzeitig beenden. Ehrenamtliche und AFS-Mitarbeitende auf der ganzen Welt arbeiteten Tag und Nacht daran, die Teilnehmenden sicher zurück in ihre Heimatländer und zu ihren Familien zu bringen.

Weil viele Flüge verschoben und gestrichen wurden, realisierte AFS eine in der Vereinsgeschichte bisher einmalige Rückholaktion: Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen charterte AFS Deutschland ein Flugzeug, das rund 300 Jugendliche aus den USA zurück nach Europa brachte.

200 deutsche AFSer und AFSerinnen landeten am 1. April sicher und wohlbehalten in Frankfurt und wurden dort von ehrenamtlichen Mitarbeitenden von AFS sowie ihren Familien herzlich empfangen. Anschließend begaben sich die Jugendlichen in eine 14-tägige Quarantäne.

Hier die ganze Story nachlesen: Einmalige Rückholaktion

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