Schüleraustausch in Belgien
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Schüleraustausch in Belgien

AFS-Austauschschülerinnen und -schüler in Belgien
AFS-Austauschschülerinnen und -schüler in Belgien

Entscheide dich für dein Schul(halb)jahr in Belgien und du wirst mit AFS eine spannende Austauschzeit mitten im Herzen Europas verbringen. Du kannst dich für Flämisch oder Französisch entscheiden, denn unser westlicher Nachbar besteht aus zwei Landesteilen mit je eigener Amtssprache. Genieße deine Austauschzeit in einer belgischen Gastfamilie und Schulklasse, lerne Land und Leute besser kennen und schließe Freundschaften fürs Leben.




Belgien

Brüssel ist nicht nur die Hauptstadt Belgiens, sondern auch der Europäischen Union. Da Belgien ziemlich klein ist, ist auch kein Ort im Land weiter als zwei Stunden von Brüssel entfernt. Vielleicht fühlt man sich in Belgien deshalb von Anfang an willkommen und irgendwie auch gleich zuhause. Sicher auch, weil die Menschen hier ziemlich entspannt und weltoffen sind.

 

Brüssel hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer renommierten Stadt mit internationalem Flair gemausert. Dieses Flair genießt auch die malerische Hafenstadt Antwerpen, wo du - wie fast überall in Belgien - traditionelle Sitten und Bräuche kennenlernen und gleichzeitig sehr moderne Menschen treffen wirst. Die überlieferte Handwerkskunst bedeutet der traditionsbewussten Nation sehr viel. Das sieht man in den vielen kleinen Manufakturen, in denen Belgiens berühmte Pralinen und Pasteten hergestellt werden.

 

Der französischsprachige Teil Belgiens, Wallonien, unterscheidet sich kaum vom flämisch-sprachigen Teil, Flandern. Flämisch ist übrigens ein niederländischer Dialekt. Egal in welchem Landesteil du platziert wirst, du wirst auf jeden Fall genügend Möglichkeiten haben, dein Französisch zu verbessern und auch etwas Niederländisch zu erlernen.

Schule

In Belgien kannst du dich in deiner Schule auf einen Schwerpunkt konzentrieren, wie beispielsweise Natur- oder Sozialwissenschaften. Die Fächer des Schwerpunktes stehen dann schon fix auf deinem Stundenplan. Zu diesen kommen noch weitere Pflichtfächer wie Flämisch oder Französisch, Geschichte, Geografie, Mathe, Sport und Wirtschaft hinzu. Das Fach Religion oder alternativ Ethik/Moral stehen zur Wahl. Außerdem entscheidest du dich für deine Fremdsprachen: Im französischsprachigen Landesteil stehen Niederländisch, Englisch, Deutsch und als zweite Fremdsprache zusätzlich noch Spanisch zur Wahl. Im flämischen Teil sind es die gleichen, nur eben Französisch statt Niederländisch.

 

Die Schule geht von montags bis freitags und es gibt pro Woche meistens einen Nachmittag frei. Unterrichtsbeginn ist für gewöhnlich um 8 Uhr morgens und der Schultag endet um etwa 16 Uhr. In der Mittagspause wirst du wahrscheinlich mit deiner neuen Clique in der Schulkantine oder Cafeteria essen, wenn ihr nicht zum Mittag nach Hause geht oder euch etwas mitgebracht habt. Manchmal sind auch die Lehrer beim Essen dabei, denn der Umgang ist oft viel persönlicher und herzlicher als bei uns.

Freizeit & Freunde
AFS-Austauschschülerin Ada unterwegs mit belgischen Freundinnen
AFS-Austauschschülerin Ada unterwegs mit belgischen Freundinnen

Die Auswahl an außerschulischen Aktivitäten ist in Belgien meist groß: So bieten eine Art Volkshochschulen für junge Menschen Kurse in Musik, Theater, Gesang, Zeichnen, Malerei und Bildhauerei an. Vielleicht nehmen dich deine neuen Freundinnen, Freunde und Gastgeschwister zu ihren Kursen mit oder du gestaltest dein Freizeitprogramm entsprechend deiner eigenen Interessen. Auf jeden Fall hast du hier die Chance, neue Leute kennenzulernen und mehr über deine zweite Heimat zu erfahren.

 

Das ist natürlich auch bei anderen Hobbys möglich; Sportarten wie Fußball, Schwimmen (an der Küste auch Kiten und Surfen) und Tennis sind sehr beliebt. Du wirst aber auch Yoga-Kurse und viele andere Sportarten finden – ähnlich wie in Deutschland. In Belgien ist die Vielfalt an Freizeitaktivitäten mindestens genauso groß wie bei uns.

 

An den Wochenenden verbringen belgische Jugendliche oft die Zeit mit ihren Freunden und gehen shoppen, essen oder ins Kino.

Gastfamilie
AFS-Austauschschülerin mit ihrer belgischen Gastmutter
AFS-Austauschschülerin mit ihrer belgischen Gastmutter

Familien kochen und essen in Belgien gern gemeinsam. Viele Familien sind sehr traditionsbewusst, so dass es in Herbst und Winter gemeinsame heimelige Käse-Fondue-Abende gibt. In der Weihnachtszeit kann es gut sein, dass deine Gastmutter und -geschwister mit dir Plätzchen backen oder dir die Kunst des Pralinenmachens beibringen möchten.

 

Weil die Schul- und Arbeitswege oft kurz sind, kann es gut sein, dass ihr tatsächlich auch mittags gemeinsam zu Hause esst. In vielen Familien ist es zumindest üblich, dass mindestens das Abendessen zusammen verbracht wird. Anschließend kannst du vielleicht mit deinem Gastbruder oder deiner Gastschwester Karten spielen, Hausaufgaben machen oder ihr schaut zusammen eure Lieblingsserie im belgischen Fernsehen an.

 

An den Wochenenden werdet ihr dann meistens etwas gemeinsam unternehmen. So kann es gut sein, dass ihr am Samstagmorgen die Wocheneinkäufe zusammen erledigt und dann zusammen kocht  oder gemeinsam spazieren geht. Sonntags können dann neben Familienfeiern auch Ausflüge anstehen, wie beispielsweise Museumsbesuche, Strandtage oder ein kleiner Städtetrip.

 

Weil Belgierinnen und Belgier eher gesellige Menschen sind, wirst du schnell Anschluss finden und dich hoffentlich fix in deiner neuen Familie eingelebt haben.

Programminfos
Programm Schulhalbjahr (4-5 Monate) Schuljahr (9-10 Monate)
Preis - 6.890 €
Ausreise im Sommer - Ja
Ausreise im Winter - -

Die Ausreise im Sommer erfolgt zwischen Juli und September, je nach Zielland.

Die Ausreise im Winter erfolgt zwischen Januar und April, je nach Zielland.

 

Bei AFS kannst du dich durchgehend für dein Schuljahr oder Schulhalbjahr im Ausland bewerben.

 

Die besten Chancen auf dein Wunschland und ein Stipendium hast du, wenn deine Bewerbung
- für die Sommerabreise des kommenden Jahres zwischen Mai und Oktober
- für die Winterabreise des kommenden Jahres zwischen Januar und Mai
bei uns eingeht.

 

Falls du den Zeitraum verpasst hast, kein Problem: Du kannst dich für die Sommerabreise bis April und für die Winterabreise bis November vor deiner Ausreise auf noch freie Plätze bewerben. Sprich uns gerne an, wenn du wissen möchtest, ob dein Wunschland noch verfügbar ist!

Erfahrungsberichte
Stipendien

Ein Drittel unserer Austauschschülerinnen und -schüler erhalten ein Teilstipendium. AFS bietet eine Vielzahl von Stipendien an: zum Beispiel AFS-eigene Stipendien, Unternehmensstipendien und Stipendien von Stiftungen.

 

Speziell für Belgien gibt es folgende Stipendienmöglichkeiten:

Stipendium Höhe Dauer Für
Helga von Hoffmann-Stipendium 500-3.000 € Schuljahr Jugendliche, die sich durch besonderes gesellschaftliches Engagement auszeichnen
AFS-Bundeslandstipendium 500–3.000 € Schuljahr und Schulhalbjahr Jugendliche aus allen Bundesländern
Kreuzberger Kinderstiftung Stipendium Teilstipendium Schuljahr Schülerinnen und Schüler einer
nicht-gymnasialen Schulform

Weitere Stipendienmöglichkeiten für dieses und andere Länder findest du auf unserer Stipendienseite.

Programmablauf und Betreuung

Gut gewappnet in die Welt

AFS-Schülerinnen zeigen auf Weltkarte

Damit du selbstbewusst in deinen Austausch starten kannst, bereiten wir dich intensiv vor. AFS ermöglicht dir den Besuch von zwei bis drei Wochenendseminaren, auf denen du gemeinsam mit anderen Austauschschülerinnen und -schülern die eigenen Erwartungen reflektierst, Hintergrundwissen zum Gastland erwirbst und Tipps im Umgang mit ungewohnten Situationen erlernst. Weitere Themen sind der Umgang mit typischen AFS-Regeln sowie die AFS-Betreuung. Durchgeführt werden die Vorbereitungsseminare von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in der Regel selbst ehemalige AFS-Austauschschülerinnen und -schüler sind. Sie helfen dir mit vielen nützlichen Hinweisen für die Zeit im Gastland.

Auch vor Ort sorgfältig betreut

Schon am Flughafen empfängt dich eine AFS-Ansprechperson. Du und deine Gastfamilie erhalten außerdem eine persönliche Betreuerin, bzw. einen persönlichen Betreuer. Diese Person steht euch mit Rat und Tat zur Seite und kann bei Bedarf vermitteln. AFS-Betreuerinnen und -Betreuer wohnen in der Nähe oder zumindest in derselben Region wie deine Gastfamilie. Auch die jeweilige AFS-Geschäftsstelle im Gastland hilft dir gerne weiter. Für alle Fälle gibt es in jedem Partnerland eine AFS-Notrufnummer, unter der täglich rund um die Uhr AFS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter erreichbar sind.

Im Gastland nimmst du an 2-3 weiteren Seminaren teil, die dir helfen, deine Erlebnisse zu verarbeiten.

Leistungen

Unsere Austauschprogramme für ein ganzes oder ein halbes Schuljahr beinhalten folgende Leistungen:

  • Reisekosten (Hinreise ins Gastland von dem von AFS festgelegten Abreiseort in Deutschland und Rückreise)
  • Kranken- und Unfallversicherung
  • Aufenthalt als Gastkind in einer Familie
  • Besuch einer weiterführenden Schule im Gastland
  • Betreuung der Schülerinnen, Schüler und Gastfamilien durch AFS bzw. unsere Partnerorganisation
  • Internationale Koordination
  • Mindestens zwei Vorbereitungs- und zwei Nachbereitungsseminare
  • Orientierungs- und Auswertungsveranstaltung im Gastland
  • 24-Stunden Erreichbarkeit
  • Reisearrangements in Notfällen
  • Unterstützung bei der Reise / teilweise Flugbetreuung
  • Betreuung der Eltern im Heimatland
  • Unterstützung und Beratung beim Visumsantrag
  • Insolvenzversicherung nach §651 k BGB
  • Informationsmaterialien

Tipp: Wenn du die Preise verschiedener Austauschorganisationen miteinander vergleichen willst, solltest du darauf achten, dass diese Preise auch die gleichen Leistungen beinhalten! Weitere Informationen erhältst du in unserer Teilnahmevereinbarung und in der Schüleraustausch-Broschüre.