Dein Abenteuer beginnt hier

Die Philippinen bestehen aus rund 7000 Inseln im Pazifik und sind allein geografisch etwas ganz Besonderes. Das Klima ist tropisch maritim, Regen- und Trockenzeit wechseln sich hier ab. Landschaftlich haben die Philippinen dir im Schüleraustausch einiges zu bieten. Die vielen großen und kleinen Inseln bestehen aus hohen Bergen, exotischer Vegetation, bizarren Felsformationen und zahlreichen Traumstränden. Damit die Natur so üppig gedeiht, regnet es viel – aber ganz anders als bei uns: Es gibt richtig starke Regengüsse, die allerdings nur 30 bis 60 Minuten dauern.
Die freundlichen, humorvollen Menschen sind bekannt für ihre Gastfreundlichkeit und ihre lockere Lebensweise – sie haben immer ein Lächeln auf den Lippen.

Auf den Philippinen bieten wir dir unser Schuljahres- und Schulhalbjahresprogramm an. Außerdem hast du die Möglichkeit, am 3-monatigen PEACE-Asien-Programm teilzunehmen. Mehr Infos zum Schüleraustausch auf den Philippinen findest du am Ende dieser Seite.

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Kultur

Das erwartet dich auf den Philippinen

Die Kultur der Philippinen ist bunt: Zwar ist sie stark durch die USA, sowie spanische, japanische und chinesische Einflüsse geprägt – gleichzeitig sind die Menschen hier aber auch sehr traditionsbewusst und naturverbunden.
Die indigenen Völker beherrschen viele alte Handwerkstechniken, wie Töpfern, Weben und Holzschnitzen. Da sie sehr viel Wert auf den Erhalt der Natur legen, finden vor allem nachhaltige Materialien Verwendung. Schiffstaue werden aus den Fasern der Abacá – bekannt als Manilahanf – hergestellt. Die Muster und Farben der Binkols, das sind traditionelle Tücher und Decken, sollen eine optische Illusion herstellen.
Über 90 Prozent sind Christen und ungefähr 4 Prozent sind Muslime. Weihnachten dauert auf den Philippinen sehr lange. Bereits im September beginnt das Schmücken der Häuser, häufig mit besonderen Weihnachtslaternen – Parols. Auch im Januar ist die Weihnachtsstimmung noch nicht vorbei. Am 24. Dezember dauern die Feierlichkeiten die ganze Nacht. Nach einer Mitternachtsmesse beginnt die Noche Buena. Die Familie zieht mit Nachbarn, Verwandten und Freunden um die Häuser und lässt sich das Essen der verschiedenen Buffets schmecken.
Kulinarisch sind die Philippinen ein einzigartiges Erlebnis. Traditionelle Speisen auf Basis von Reis und Fisch sowie zahlreiche chinesische Gerichte sind ebenfalls sehr verbreitet. Wer mutig ist, probiert im Schüleraustausch die philippinische Spezialität Balut – ein halb ausgebrütetes Ei. Die Philippinen sind eben etwas Besonderes!

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Land und Leute auf den Philippen

Dein Alltag im Schüleraustausch

Die lockeren, humorvollen Menschen auf den Philippinen sind sehr umgänglich und aufgeschlossen. Das Freizeitverhalten der Jugendlichen ist aufgrund des starken Einflusses der amerikanischen Kultur sehr ähnlich wie das junger Nordamerikanerinnen und -amerikaner.
In ihrer Freizeit sind philippinische Jugendliche gern mit Freunden unterwegs und haben recht ähnliche Vorlieben wie amerikanische Jugendliche. Basketball und Billard sind auf den Philippinen sehr beliebt, außerdem wird viel Zeit in den großen Malls oder im Kino verbracht. Es ist gut möglich, dass du mit ein paar Freunden öfters ins Café gehst und dich mit ihnen über Gott und die Welt unterhältst. Amerikanische Filme und Musik gehören zum Alltag.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass deine Gastgeschwister oder Nachbarn dich im Schüleraustausch direkt fragen, ob ihr befreundet sein wollt. Eine richtig feste Freundschaft entsteht zwar erst mit der Zeit, aber so ist es auf jeden Fall ein Anfang. Die Menschen auf den Philippinen sind oft sehr offen, gesprächsfreudig und neugierig und so kann es gut sein, dass sie dich schnell über dein Leben in Deutschland ausfragen. Das erleichtert dir vor allem am Anfang auch das Ankommen in deinem Schüleraustausch.

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Sprache auf den Philippinen

Das solltest du wissen

Die offiziellen Sprachen der Philippinen sind Englisch und Filipino, das auf dem Tagalog basiert. Filipino wird sowohl bei allen Unterhaltungen, wie auch in Zeitungen und im Fernsehen genutzt. Bei offiziellen Ansprachen werden beide Sprachen gemischt oder immer abwechselnd gebraucht. Daneben gibt es ungefähr 170 weitere Sprachen und Dialekte. Die meisten sind malayo-polynesische Sprachen. In den Städten sprechen viele Leute auch Englisch. Früher sprachen viele Menschen Spanisch, heute leider kaum noch.
Die Kinder wachsen übrigens mit der englischen Sprache auf. Englisch beherrschen sie quasi wie ihre Muttersprache und im Grunde sind im Schüleraustausch keine großen sprachlichen Barrieren zwischen dir und deinen neuen Mitmenschen vorhanden.

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Unterkunft im Schüleraustausch

So wohnst du auf den Philippinen

Philippinische Familien können sowohl konservativ als auch recht liberal sein – liebevoll und behütend sind sie aber bestimmt. Sie achten darauf was ihre Kinder tun und mit wem sie unterwegs sind. Eine ganz besondere Rolle kommt auch deinen „Lolas und Lolos“ zu: Deinen Gastgroßeltern. Denn sie sind eine Art Familien-Oberhäupter. Älteren Personen gegenüber zollt man auf den Philippinen viel Respekt, die Entscheidungen der Eltern und Großeltern werden grundsätzlich akzeptiert – auch wenn philippinische Jugendliche recht unabhängig sind.
Große Feierlichkeiten mit so vielen Familienmitgliedern wie möglich, riesige Buffets inklusive, sind sehr beliebt. Deine Gastgeschwister werden dich schnell integrieren und dich in die Geheimnisse des Familienlebens auf den Philippinen einweihen. Und wenn du auf dem Land leben solltest, kannst du von deinen Lolos und Lolas, Eltern und Geschwistern, Nachbarn und Verwandten auf jeden Fall viel über Traditionen, aber auch über die Tier- und Pflanzenwelt auf den Philippinen lernen.
Der katholische Glaube spielt in einigen philippinischen Familien eine Rolle. Sonntags in die Kirche zu gehen ist üblich und auch sonst sind viele Menschen gläubig. Dass sich der Katholizismus durchaus auch mal mit indigenen Religionen mischt, ist ganz normal – auf den Philippinen sieht man das nicht so eng.

Melina, Schuljahr im Ausland mit Kreuzberger Kinderstiftung-Stipendium, Philippinen, 2016

„Ich achte viel mehr auf mein Verhalten, da ich nicht nur mich vertrete, wie ich es gewohnt war, sondern auch den Namen meiner Organisation und meines Heimatlandes mit mir trage.“

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