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Hallo, ich bin Saradaniela, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Bogotá, Kolumbien. Seit September lebe ich in Allendorf (Lumda) in Deutschland wie eine Austauschschülerin. Ich bin fünf Monaten hier gewesen und diese fünf Monaten sind die beste Monate, das ich habe in meine Leben gehabt.

Meine Erfahrung begann am 5. September, wenn nach einem langen Flug alle Austauschschüler an der Flughafen Frankfurt gekommen! Wir waren 30 Schüler, alle mit Träumen, mit Ziele, mit Freude, mit Aufregung und einige mit Nerven. Der Tag, den ich in Allendorf Lumda gekommen bin, meine Gasteltern mit meiner Schwester haben für mich eine willkommene Kuchen und eine kleine Feier gemacht. Mein Gott! Absolut alles schien wie ein Traum, alles was um mich herum war, war so neu, so schön, so seltsam und doch so auffällig, manchmal war schwierig für mich zu glauben, dass es wahr war. Allendorf ist ein kleiner Ort, ruhig und charmant. Ein Ort umgeben von Bäumen, Berge, Wälder, große Häuser, Katzen, voll von Farben und von frischer Luft. Es ist eine freundliche Stadt, es ist fast kein Lärm in der Ort und auch nicht so viele Menschen in den Straßen. Das war das erste, was ich gedacht habe...

Ich fühlte mich wie ein Teil der Familie

Was mich am meisten überrascht in den ersten beiden Monaten in meiner Austausch war die Großzügigkeit und die Freude von meiner Familie, weil ich muss sagen, dass vom ersten Augenblick ich habe mich wie ein Teil ihrer Familie gefühlt. Am ersten Wochenende sind wir nach verschiedene Orte gegangen, Marburg und Gießen. Den Zeitplan ändern war ein bisschen kompliziert die ersten beiden Tage und ich hatte mich noch nicht angepasst, als meine erste Herausforderung kam: Der Deutsch-Sprachkurs. Dieser Montag war der erste Tag, den ich mit den anderen AFS-Austauschschülern getroffen habe. Wir waren zehn Personen mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen. Vom ersten Augenblick an haben wir den Turm von Babel weg gemacht und die Sprache war kein Problem mehr. Wir hatten so viel zu fragen, so viele Ideen zu teilen, so viel zu wissen, dass wir schnell zwischen Lachen und Spielen haben zu kommunizieren gelernt. Wenn wir nicht in Englisch reden, wir sprechen mit unseren Händen, mit Zeichen, Mimik oder mit Bildern. Am Ende des Kurses sind wir eine große Familie gewesen. Eine Woche vor dem Ende des Sprachkurses wir haben die erste Camp gehabt. Das war super cool, wir haben viel über viele Kulturen, über viele Menschen, über Deutschland und über uns gelernt. Das hätte nicht besser sein können. In diesem Camp habe ich echte Freundschaften geschlossen, mit Personen, die ich nie vergessen kann!

Die Oktoberferien sind zwei Wochen vor meinem Geburtstag angefangen. Meine Familie und ich sind auf Ibiza gegangen! Als einige Tage danach wir zurückgekommen sind, war meine 16. Geburtstag. Meine Familie hat mich aufgewacht mit einem Überraschungsfrühstück, voll mit Geschenken, Kuchen und Schokoladen. Das war die beste Geburtstag, das konnte mir Gott geben! Am Nachmittag Freunde im Austausch haben mir besucht, wir haben Kaffee getrunken, kolumbianische Musik getanzt, gelacht und sahen schließlich einen Film zusammen. In der Nacht sprach ich mit meiner Familie und meinen Freunden von Kolumbien. Schließlich, Gott sei Dank, mein Tag war perfekt.

Die nächste Herausforderung: Die Schule

Nach den Ferien hat meine zweite Herausforderung angefangen: Die Schule. Meine Schule heißt Gesamtschule Lumdatal, es ist in der Stadt, wo ich wohne. Hier die Schule ist total anders als meiner Schule in Kolumbien! Der Hauptunterschied zwischen beiden ist der Zeitplan, hier Klassen beginnen um 7.40 Uhr und enden zwischen 13.00 und 15.00 Uhr, in Kolumbien der Unterricht beginnt um 7.00 Uhr und endet zwischen 15.00 bis 17.00 Uhr. Am Anfang war es seltsam für mich, so früh zuhause sein und zu trainieren Volleyball und Fußball nach der Schule, weil im Gegensatz zu hier, in Bogota wir haben nachmittags nur Zeit für die Hausaufgaben. Ich liebe, dass hier in Deutschland ich kann verschiedene Sachen nach der Schule lernen, zum Beispiel Volleyball und Fußball und manchmal meine Vater unterricht mir Gitarre.

Der Unterricht in der Schule gefällt mir sehr, aber ich verstehe die Lehrer nicht so viel. Natürlich, ich liebe die Schule, aber der Start war nicht so gut wie jetzt. Die ersten Tage waren ein bisschen langweilig, weil ich die Klassen und Aktivitäten in der Schule nicht verstehen konnte, doch kommen in eine neue Schule und finden neue Freunde ist nie einfach. Aber nach die erste zwei Wochen, die Schule war nicht mehr langweilig, sondern lustig und interessant. Ich habe angefangen zu mitmachen in Klasse und raus mit meinen neue Freundinnen von der Schule zu gehen. Obwohl die Schule ist klein, in der kurzen Zeit, das ich bin hier gewesen, habe ich wunderbare Freunde gemacht!

Weihnachten und Silvester

Nach zwei Monate in der Schule die Weihnachtsferien sind angefangen. Die schönste Zeit von der Jahre mit ihre Weihnachtslieder, Geschenke und Weihnachtsmarkt. Das war nur wunderbar. An Weihnachten meine Familie und ich waren zuhause, wir sind um 17.00 Uhr nach die Kirche gegangen, wir haben die Geschenke bekommen und wir haben eine sehr spektakuläre Essen gekocht und alles war sehr gemütlich. Es konnte nicht besser sein! Silvester war total anders, aber super auch! Das war die erste Mal, das ich gefeiert habe den Anfang von die Jahre mit Freunden und nicht mit meiner Familie, wie es in meine Heimatland Tradition ist. Ich war in Alessandras Haus (Austauschschülerin aus Brasilien) mit Adela (Tschechische Republik). Es war wunderbar, wir haben zusammen mit ihre Familie so viel Rezepte aus der ganzen Welt gekocht. Wie haben gegessen, getanzt, gelacht etc. Eine Nacht nur mit Freunden...Hat wirklich so viel Spaß gemacht!

In der Rest von den Ferien, wir haben entschieden zu fahren nach verschiedene Städte in Hessen. Definitiv kann ich jetzt sagen, dass ich habe Deutschland genießen! Meine Familie ist unglaublich. Juli ist meine Gastschwester, wir machen so viel Sachen zusammen, wir spielen, singen, etc. Zwischen uns es gibt eine richtige Freundschaft. Meine Gastmutter ist sehr großzügig und lieb. Sie ist immer da, wenn ich sie brauche, hilft mir, wenn ich ein Problem habe und sie passt auf mich auf. Mein Gastvater ist wie mein Vater. Er spielt mit mir und mit Juli. Gott sei Dank ich habe eine wunderschöne Familie!

In Deutschland sein ist eine wunderbare und bereichernde Erfahrung. Jede Tag kenne und lerne ich ein bisschen mehr über die schöne deutsche Kultur, ihre Sprache, ihre Geschichte, ihre Feiern, ihre Leute, all die Aspekte von die deutsche Kultur haben mich fasziniert seit ich klein war und dass ich jetzt habe die Chance es kennen zu lernen, es ist für mich wie ein Wunsch. Hier habe ich die Möglichkeit zu experimentieren neue Sachen, zu machen Dinge, an die ich nie in meine Leben gedacht habe und zu kennen lernen verschiedene Leute. Hier ich habe eine parallele Welt von die südamerikanische Leben gesehen, Deutschland hat mir Freude, Emotionen und so viel Abenteuer gegeben. Deutschland ist ein wunderschönes Land! Ich liebe ihre Kultur, ihre Leute und meine Familie hier! Es gefällt mir sehr, ein Austauschschüler in Deutschland zu sein!

Saradaniela aus Kolumbien, 2008/09