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Die Deutschen essen viel Brot und tanzen nicht gerne

Isidora, Chile, 2010/2011,

Die Deutschen essen viel Brot und tanzen nicht gerne

Als ich gerade angekommen bin, meine ersten Eindrücken von Deutschland waren, dass alles ganz ordentlich war, obwohl ich die Städte etwas sauberer vorgestellt habe (ohne Graffiti, oder gar kein Müll im Boden, etc.) Ich fande auch, dass die Häuser größer und die Straßen breiter waren, und dass überall mehreren Bäume, Parks, und Pflanzen generell als in Rancagua (Chile) gibt. Es war cool so viele Leute, die Fahrrad fahren zu sehen.

Gastfamilie

Sie haben auf mich am Flughafen gewartet, dann zu hause gab es eine leckere Suppe mit Wurst, und mein Zimmer war schön dekoriert. Wir haben für die Herbstferien Urlaub in Hamburg, Baltrum und Bremen Urlaub gemacht, das war ziemlich wunderschön! Ich bin mit meinem Gastpapa einmal Pferde gerieten. Meine Gasteltern gehen regelmäßig ins Konzert in Wiesbaden, und normalerweise komme ich mit. In Dezember haben wir alles was mit Weihnachten und Schnee zu tun hat: Plätzchen backen, Tannenbaum kaufen und dekorieren (das war das erste Mal, dass ich ein natürlicher Tannenbaum hatte), im Weihnachtsmarkt gehen –ein Wort dafür: geil!! Ich habe es so vermisst wenn es vorbei war-, Schlittschuhlaufen, Schifahren in Taunus, und so weiter. Neujahr war auch schön, wir haben Feuerwerk gemacht, es war toll! Aber wir haben gar nichts getanzt, für mich war das sehr komisch. Die Woche danach waren meine Gastschwester, ihre Gastbruder –aus Südafrika- und ich in München. Heute waren wir in einer Demo gegen Atomskraftwerke, es war cool!

Ich vermisse zu einer Klasse gehören

Meine Schule gefällt mir. Am Anfang war schwer die Unterrichten zu verstehen, die Räume zu finden, zur neuen Leute kommen –obwohl das finde ich bis heute schwierig. Hier ist komplett anderes als in meiner Schule in Chile. Ich vermisse zu einer Klasse gehören, wo man der ganze Tag mit denselben Klassenkameraden ist, weil da die Atmosphäre locker ist, wir sind alle guten Freunden, jede hilft einander, und auch die Beziehung mit den Lehren ist näher, sie wissen viel von unserem Leben. Ich habe ganz viele AFS Freunden gefunden, wir machen so viel zusammen und es macht immer Spaß! (z.B.: wir gehen Sushi essen, Kaffee trinken, Schlittschuhlaufen, Bowling spielen, Tag reisen in der Nähe, etc, etc.) Ehrlich zu sagen, ich finde, ich habe noch nicht deutschen Freunden gefunden, obwohl ich in der Schule mit netter Leute rede, ich wurde nicht sagen dass unserer Zusammenhang tief genug ist (und ich weiß, ich muss das verbessern).

Ich glaube, ich habe alle die AFS Aktivitäten mitgemacht. So lang kann ich mich erinnern, wir sind in die Jugendzugmasken mitgelaufen, haben Plätzchen gebacken, waren im Weihnachtsmarkt und Kellerlabyrinth Oppenheim.

Was ich mit meiner Freizeit mache, kommt darauf an. Normalerweise, nach der Schule mache ich Hausaufgabe, sehe Film auf Deutsch, lese, manchmal halte ich einen Mittagsschlaf, oder einfach spazieren gehen. Ich probiere auch neue Hobbies aus: ich habe geturnt, cheerleading und bin auch in Pfadfinders gegangen. Ich suche aber noch neuen Sachen, die mir besser gefällt.

Die deutschen sind pünktlich und planen im Voraus

Einigen Unterschieden zwischen Deutschland und mein Heimland sind, zum Beispiel, dass hier die Leute pünktlicher sind, sie planen alle mit vieler Zeit vor, sie sind ganz direkt –kommen zur Sache schnell-, essen viel Brot, fahren viel Fahrrad, recyceln –es gibt eine starke ökologische Mentalität- und tanzen nicht gerne. Ich finde sehr interessant, wie alle die Deutschen diskutieren und ausreden mögen. Ich finde es toll, wie jede akzeptiert dass die anderen vielleicht eine andere Meinung haben können, und es ist voll in Ordnung. die Partizipation ist überall: in Unterricht, Demonstrationen, etc.

Geschrieben von:Isidora aus Chile, 2010/2011