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Die deutschen Schüler dürfen Ohrstecker tragen, Haare färben und sofort. Das ist neu für mich…

Misato, Japan, 2009/10,

Die deutschen Schüler dürfen Ohrstecker tragen, Haare färben und sofort. Das ist neu für mich…

Als ich gerade in Deutschland angekommen bin, fand ich die Landschaft sehr schön. Ich mag die Kirchen und sah mehrere Kirchen in Cochem, Bernkastel, Trier, Koblenz und so weiter. In Deutschland ist es kälter als ich dachte und trockener als Japan. Meine Gastfamilie hat mich freundlich aufgenommen, also ich habe Japan nicht vermisst und ich fühlte mich gar nicht einsam. Sie haben mich zu Besichtigungen gefahren. In den ersten Monaten habe ich ein Museum, ein Schloss und einen Zoo besucht. Meine Gastfamilie hat keine kleine Kinder mehr, ihre Kinder sind schon erwachsen. Aber sie haben eine Enkelin. Sie fährt manchmal mit uns im Auto.

Ich finde die deutsche Schule ist ganz anders, zunächst im Unterricht nehmen die Schüler ein positiv Haltung ein und zeigen oft auf. Ich denke, sie lernen sehr eifrig. Sie haben viele Fächer und sie können zwei oder drei fremde Sprache auswählen: Englisch, Französisch und Latein. In den meisten Schulen in Japan können wir nur Englisch lernen. Die deutsche Lehrer unterrichten einige Fächer. Meine Klassenlehrerin gibt Unterrichte in Deutsch und Englisch. Mein Geschichtelehrer lehrt Latein auch. Aber in Japan wer kann pluralisches Fächer lehren ist ungewöhnlich. Die deutschen Schüler dürfen Ohrstecker tragen, Haare färben und so fort. Das ist neu für mich, weil ich das nicht tun durfte. Meine japanische Schule ist privat und privat Schule hat viele Regeln, also wir ziehen eine Schuluniform an. Haare färben und Schminken sind verboten. Natürlich hat die deutsche Schule auch Regeln. Eine die Regel : Schüler müssen raus gehen während großer Pause. Ich denke das ist komisch, denn in Deutschland ist es sehr kalt Draußen in Winter. In Japan ist es wärmer aber wir dürfen innen bleiben.

Schule und Freizeit

Jetzt gehe ich gerne in der Schule, aber ich mochte die Schule nicht bis ich Freunde fand. In der Mittagspause gehe ich in den Supermarkt mit ihnen zusammen, dann manchmal kaufen wir Schokolade oder Gummibärchen und wir teilen zusammen. Ich mag das tun. Niemand von meiner Klasse wohnt in meinen Dorf, ein Mädchen wohnt jedoch im Nachbardorf. In den Weihnachtsferien ging ich zu ihr und wir backten Plätzchen zusammen. Sie hat schon einmal bei mir übernachtet. Bevor ich nach Deutschland kam ich wollte neue Hobbies ausprobieren. Also begann ich Volleyball zu spielen. In Japan habe ich Volleyball nur im Schulunterricht gespielt, nun spiele ich einmal in Woche. Letztes Jahr hat ein Volleyballturnier stattgefunden und dort half ich als eine Verkauferin im Kiosk. Bestellungen anzunehmen, Kaffee kochen, Geld empfangen und Rest zurückgeben, dies waren meine Arbeiten. Das hat mir gefallen.

Ich verbringe oft die Freizeit mit Hausaufgabe machen, Briefe Schreiben und Radio hören. Meine Gastfamilie lasst mir den PC haben am Abend. Manchmal backe ich mit meiner Gastmutter. Am letzten Samstag haben wir Berliner gemacht. Ich gehe selten Spazieren in die Umgebung. Es gibt viele Unterschiede außer obigen Dingen zwischen Deutschland und Japan. Vor allem fallen mir Unterschied beim Essen auf. In Japan leben wir von Reis, und man kann verschiedene Sorten Gemüse in den Supermärkten kaufen. In Deutschland isst man mehr Kartoffeln. Aber ich fand, man kann japanisches Essen auch in Deutschland kochen. Ich habe schon dreimal japanisch gekocht. Ich bin gute Köchin.

Das waren meine fünf Monate in Deutschland.

Misato aus Japan, 2009/2010