Schüleraustausch in der Dominikanische Republik
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Schüleraustausch in der Dominikanischen Republik

AFS-Austauschschülerin Esther mit Freundinnen unterwegs in der Dominikanischen Republik
AFS-Austauschschülerin Esther in der Dominikanischen Republik

Dominikanische Republik - da denken alle natürlich sofort an weiße Strände, türkises Meer und riesige Hotelresorts. Beweise dir und den Daheimgebliebenen, dass dieser karibische Inselstaat abseits der ausgetretenen Touristenpfade einfach so viel mehr zu bieten hat: vor allem liebenswerte Menschen, mit denen du bei traditionellen Festen „Bachata“ und „Merengue“ tanzen wirst. Bestimmt wirst du in deinem Schul(halb)jahr in der „Domrep“ schon bald recht gut Spanisch sprechen, denn deine Gastfamilie ist vermutlich ziemlich kommunikativ und auch in der Schule wirst du neue Freundschaften schließen können. Die offene Art der Leute wird es dir leicht machen, dich schnell zu Hause zu fühlen und Teil der Gesellschaft zu werden, die für ihre Lebensfreude bekannt ist. 




Die Dominikanische Republik

Klar gibt es in der Dominikanischen Republik unzählige Strände, denn das Land liegt schließlich auf einer Insel. Mitten in der Karibik hat sie aber so viel mehr zu bieten als Urlaubsklischees ahnen lassen: Es gibt zahlreiche Wasserfälle im bergigen Regenwald und sogar Moore. Ganz bestimmt liegt es auch an dem guten Klima und den traumhaften Landschaften, dass die Leute hier so vergnügt und offenherzig sind.

 

Wie eigentlich alle Völker in der Karibik hält auch das der „Domrep“ seine Sitten und Bräuche am Leben und zwar generationsübergreifend. Hier ist es ganz und gar keine Seltenheit, wenn bei einem der vielen fröhlichen Feste kleine Kinder mit ihren Großeltern fröhlich tanzen, begleitet von traditioneller Musik, die von Jugendlichen gespielt wird.

 

Wahrscheinlich konnte der Tourismus hier so stark Fuß fassen, weil alle sehr fremdenfreundlich und hilfsbereit sind. Dennoch sprechen die wenigsten Einheimischen wirklich Englisch. Das hat für dich natürlich den großen Vorteil, dass du Spanisch lernen musst. Aber keine Sorge, hier erzählen alle mit Händen und Füßen, was sehr beim Verstehen hilft.

Schule
AFS-Austauschschülerin Esther mit Schulkameradinnen in der Dominikanischen Republik
AFS-Austauschschülerin Esther mit Schulkameradinnen

Ganz egal, ob du während deiner Austauschzeit in der Dominikanischen Republik eine öffentliche oder eine private Schule besuchst, der Alltag dort wird ganz ähnlich sein. Auch Schuluniformen sind landesweit Pflicht, oft ist das Besondere aber lediglich ein Polo-Shirt in einer bestimmten Farbe mit dem Logo der Schule auf der Brust. So fällt die Kleiderwahl morgens immerhin nicht ganz so schwer und du gehörst von Anfang an dazu!

 

Der Unterricht beginnt schon ziemlich früh, so um 7 Uhr. Das hat den Vorteil, dass es auf dem Weg zur Schule noch nicht so heiß ist. Gestartet wird dann gemeinschaftlich auf dem Schulhof mit dem Singen der Nationalhymne und dem Hissen der Nationalflagge, gefolgt von dem einen oder anderen Gebet.

 

Neben Spanisch und Englisch sowie den üblichen Fächern stehen in der Regel auch Philosophie und Psychologie auf dem Lehrplan – mancherorts aber auch so exotische Kurse wie „Babypflege“, um den Jugendlichen deutlich zu machen, wie groß die Verantwortung ist, wenn man Kinder hat.

 

Schulschluss ist dann in der Regel so um 15 Uhr und es bleibt noch genügend Zeit für außerschulische Aktivitäten, wie beispielsweise Sport oder Hausaufgaben, sowie für Unternehmungen mit deiner Gastfamilie oder deinen neuen Freundinnen und Freunden.

Freizeit & Freunde
AFS-Austauschschülerin Naemi in der Dominikanischen Republik
AFS-Austauschschülerin Naemi in der Dominikanischen Republik

Unter der Woche wird sich deine Freizeit wahrscheinlich nicht so sehr von der hier in Deutschland unterscheiden: Nach der Schule hängst du vielleicht noch mit ein paar Leuten ab; ihr geht shoppen oder ins Café, vielleicht an den Strand. Das ist natürlich abhängig von deinem Wohnort. Wenn du gern einen Sport- oder Musikkurs belegen willst, wirst du bestimmt auch schnell Anschluss finden. Vielleicht hast du ja sogar Lust, endlich mal etwas Neues auszuprobieren? Tatsächlich ist das Lieblingsspiel der Dominikanerinnen und Dominikaner Domino, das leidenschaftlich gespielt wird und bei dem du deine Geschicklichkeit unter Beweis stellen kannst. Ansonsten stehen dann natürlich noch die Hausaufgaben auf dem Programm.

 

Am Wochenende treffen sich Jugendliche – wie überall auf der Welt - gerne mit ihrer Clique, gehen tanzen oder ins Kino, sitzen in Cafés oder treffen sich einfach an einem öffentlichen Platz. Baseball ist hier so beliebt wie Fußball, sodass du dir mit deiner Gastfamilie oder im neuen Freundeskreis bestimmt das eine oder andere Spiel im Fernsehen oder sogar live im Stadion anschauen wirst. Und es wird so viel getanzt in diesem schönen Land! Ob Familienfeier, Geburtstag, Nationalfeiertag oder einfach nur so: Immer läuft Musik und es wird gemeinsam gegessen und gelacht, sodass du viele spontane gesellige Highlights erleben wirst.

Gastfamilie
AFS-Austauschschüler mit seiner Gastmutter in der Dominikanischen Republik

Zentrum des Familienlebens ist montags bis freitags das Abendessen. Vielleicht frühstückt ihr aber auch gemeinsam oder trinkt zusammen Kaffee am Nachmittag: Wird bei uns meist nur am Wochenende oder an Feiertagen Kaffee und Kuchen serviert, so ist diese Mahlzeit hier ein fester Bestandteil des Alltags. Denn weil erst nach 20 Uhr zu Abend gegessen wird (es ist nicht unüblich, sogar erst nach 21 Uhr zu essen), erfreut sich der Nachmittagskaffee so gegen 17 oder 18 Uhr großer Beliebtheit im Lande und bietet eine zusätzliche Gelegenheit, sich gemütlich in der Familie auszutauschen.

 

Bestimmt wollen deine Gasteltern immer ziemlich genau wissen, wann du wo mit wem und warum Zeit verbringst. Das ist vielleicht anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, ist aber keinesfalls böse gemeint. So zeigen die Eltern Interesse am Leben ihres Nachwuchses einerseits und ihre Sorge um die Sicherheit der Kinder andererseits. An den Wochenenden unternimmst du sicherlich mal was in der ganzen Familie, mal etwas mit deinen Gastgeschwistern und mal in der ganz großen Runde mit allen Verwandten.

 

Das Familienleben spielt eine große Rolle in der Dominikanischen Republik und trägt dazu bei, dass du so richtig in die Kultur eintauchen, neue Freundschaften schließen und natürlich auch dein Spanisch verbessern kannst. Und vielleicht wird deine Gastfamilie zu einer echten zweiten Familie für immer in Übersee!

Programminfos
Programm Schulhalbjahr (4-5 Monate) Schuljahr (9-10 Monate)
Preis 7.790 € 8.290 €
Ausreise im Sommer Ja Ja
Ausreise im Winter - -

Die Ausreise im Sommer erfolgt zwischen Juli und September, je nach Zielland.

Die Ausreise im Winter erfolgt zwischen Januar und April, je nach Zielland.

 

Bei AFS kannst du dich durchgehend für dein Schuljahr oder Schulhalbjahr im Ausland bewerben.

 

Die besten Chancen auf dein Wunschland und ein Stipendium hast du, wenn deine Bewerbung
- für die Sommerabreise des kommenden Jahres zwischen Mai und Oktober
- für die Winterabreise des kommenden Jahres zwischen Januar und Mai
bei uns eingeht.

 

Falls du den Zeitraum verpasst hast, kein Problem: Du kannst dich für die Sommerabreise bis April und für die Winterabreise bis November vor deiner Ausreise auf noch freie Plätze bewerben. Sprich uns gerne an, wenn du wissen möchtest, ob dein Wunschland noch verfügbar ist!

Erfahrungsberichte
Stipendien

Ein Drittel unserer Austauschschülerinnen und -schüler erhalten ein Teilstipendium. AFS bietet eine Vielzahl von Stipendien an: zum Beispiel AFS-eigene Stipendien, Unternehmensstipendien und Stipendien von Stiftungen.

 

Speziell für die Dominikanische Republik gibt es folgende Stipendienmöglichkeiten:

Stipendium Höhe Dauer Für
Lateinamerika-Stipendium 500–3.000 € Schuljahr und Schulhalbjahr Jugendliche, die an Lateinamerika interessiert sind
AFS-Bundeslandstipendium 500–3.000 € Schuljahr und Schulhalbjahr Jugendliche aus allen Bundesländern
AFS-Ehrenamts-Stipendium 2.000 € Schuljahr und Schulhalbjahr Jugendliche, die ehrenamtlich engagiert sind

Weitere Stipendienmöglichkeiten für dieses und andere Länder findest du auf unserer Stipendienseite.

Programmablauf und Betreuung

Gut gewappnet in die Welt

AFS-Schülerinnen zeigen auf Weltkarte

Damit du selbstbewusst in deinen Austausch starten kannst, bereiten wir dich intensiv vor. AFS ermöglicht dir den Besuch von zwei bis drei Wochenendseminaren, auf denen du gemeinsam mit anderen Austauschschülerinnen und -schülern die eigenen Erwartungen reflektierst, Hintergrundwissen zum Gastland erwirbst und Tipps im Umgang mit ungewohnten Situationen erlernst. Weitere Themen sind der Umgang mit typischen AFS-Regeln sowie die AFS-Betreuung. Durchgeführt werden die Vorbereitungsseminare von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in der Regel selbst ehemalige AFS-Austauschschülerinnen und -schüler sind. Sie helfen dir mit vielen nützlichen Hinweisen für die Zeit im Gastland.

Auch vor Ort sorgfältig betreut

Schon am Flughafen empfängt dich eine AFS-Ansprechperson. Du und deine Gastfamilie erhalten außerdem eine persönliche Betreuerin, bzw. einen persönlichen Betreuer. Diese Person steht euch mit Rat und Tat zur Seite und kann bei Bedarf vermitteln. AFS-Betreuerinnen und -Betreuer wohnen in der Nähe oder zumindest in derselben Region wie deine Gastfamilie. Auch die jeweilige AFS-Geschäftsstelle im Gastland hilft dir gerne weiter. Für alle Fälle gibt es in jedem Partnerland eine AFS-Notrufnummer, unter der täglich rund um die Uhr AFS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter erreichbar sind.

Im Gastland nimmst du an 2-3 weiteren Seminaren teil, die dir helfen, deine Erlebnisse zu verarbeiten.

Leistungen

Unsere Austauschprogramme für ein ganzes oder ein halbes Schuljahr beinhalten folgende Leistungen:

  • Reisekosten (Hinreise ins Gastland von dem von AFS festgelegten Abreiseort in Deutschland und Rückreise)
  • Kranken- und Unfallversicherung
  • Aufenthalt als Gastkind in einer Familie
  • Besuch einer weiterführenden Schule im Gastland
  • Betreuung der Schülerinnen, Schüler und Gastfamilien durch AFS bzw. unsere Partnerorganisation
  • Internationale Koordination
  • Mindestens zwei Vorbereitungs- und zwei Nachbereitungsseminare
  • Orientierungs- und Auswertungsveranstaltung im Gastland
  • 24-Stunden Erreichbarkeit
  • Reisearrangements in Notfällen
  • Unterstützung bei der Reise / teilweise Flugbetreuung
  • Betreuung der Eltern im Heimatland
  • Unterstützung und Beratung beim Visumsantrag
  • Insolvenzversicherung nach §651 k BGB
  • Informationsmaterialien

Tipp: Wenn du die Preise verschiedener Austauschorganisationen miteinander vergleichen willst, solltest du darauf achten, dass diese Preise auch die gleichen Leistungen beinhalten! Weitere Informationen erhältst du in unserer Teilnahmevereinbarung und in der Schüleraustausch-Broschüre.