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Ein Traum, der in Erfüllung ging

James, Vereinigte Staaten von Amerika, 2011/12,

Ein Traum, der in Erfüllung ging

ch wohne für zehn Monate in Deutschland! Das war ein Traum von mir seit ich mich erinnern kann. Ich konnte nicht glauben, dass ich ein solches Stipendium erhalten würde. Amerika gefällt mir, aber ich wollte einen anderen Teil der Welt sehen.

Eine große Chance

Sie war gekommen, eine Chance eine andere Kultur kennen zu lernen, eine andere Sprache zu erlernen und Freunde zu gewinnen. Es ist auch eine Chance für die Menschen hier, etwas über die Amerikaner zu lernen, außer dem was sie im Fernsehen gucken, oder im Radio hören. Eine Chance für beide Kulturen auf eine neue Ansicht der Welt. In den ersten drei Wochen in Deutschland habe ich viel gelernt. Das vielleicht Wichtigste ist, dass Deutschland nicht Amerika ist. Mann kann die zwei vergleichen, aber dass bringt nicht viel. Es ist nicht deine Familie, ist nicht deine Sprache, und ist nicht deine Kultur. Aber trotzdem musst du versuchen alles auszuprobieren. Nicht jeder Moment wird fantastisch, aber so ist das Leben überall auf der Welt. Ohne es zu versuchen, kann man überhaupt nichts schaffen. Auch wenn es leider nicht mit meiner ersten Familie geklappt hat, haben sie mich doch stärker gemacht. Ich wusste dieses Jahr würde nicht leicht werden, aber ich bin so glücklich, dass ich so ein Jahr erleben darf. Am Ende werde ich mich und die Welt besser kennen und verstehen.

Leben mit der Gastfamilie

Innerhalb der ersten Monate in meiner Familie, haben wir viel zusammen erlebt und ich denke, wir waren beide glücklich.Meine Gastfamilie hat in der Zeit bestimmt auch ein paar Sachen über mich gelernt. Ich bin nicht so direkt wie die Deutschen und hab auch keine so starke Persönlichkeit. Ich bin manchmal faul und nicht immer pünktlich. Ich bin nicht absolut höflich, aber probiere so höflich zu sein, wie ich kann. Aber ich esse auch gerne alles was meine Gastfamilie zu Essen macht und wenn wir Spaß haben, freut mich das. Und meistens haben wir Spaß.

Herbstferien in Dänemark

Wir sind schon sehr viel gereist. Wir sind in den Herbstferien nach Dänemark gefahren, und das war total schön. An einem Tag sind wir ins Aquarium gefahren und an einem anderen Tag waren wir dort, wo Ost- und Nordsee aufeinander treffen. Kühl war es...wir sind am ersten November geschwommen und es war sehr kalt, aber erfrischend und etwas, an dass ich mich mein ganzes Leben erinnern werde. Ich habe auch so viele Fotos gemacht, mit denen ich viele Erinnerungen von so einer Reise habe.

Eine Reise nach Berlin

Die nächste Reise war im Dezember, nach Berlin. Dass hat mich sehr gefreut, denn ich wollte immer nach Berlin reisen, auch bevor ich nach Deutschland geflogen bin. So viel Geschichte und auch so eine schöne Stadt. Ich habe den Reichstag, das Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie und die Reste der Mauer gesehen. Ich habe auch Berliner Currywurst gegessen, die hat sehr gut geschmeckt. Alles in allem war es echt ein Traum der in Erfüllung ging.

Die Schule finde ich besser als in Amerika

Man hat nicht jeden Tag die gleichen Fächer und auch nicht immer neun Stunden hintereinander. Es gefällt mir auch, dass man immer eine Mittagspause hat und auch Pausen zwischen den Stunden. Mein Kopf ist nicht so müde am Ende des Tages, wie in Amerika, und ich merke, dass ich mir mehr merken kann. Ich finde auch, dass die Schüler hier in Deutschland mehr an Schule denken, als die Schüler in Amerika. Die Schüler in Amerika sind viel fauler und machen viel mehr Unfug, der die Schüler ablenkt, die etwas lernen möchten. Es gibt auch mehr Respekt in der Schule in Deutschland. Schüler haben mehr Respekt für die Lehrer und die Lehrer haben mehr Respekt für die Schüler. Leider ist es so, das alles was auf Englisch normalerweise schon schwer ist, auf Deutsch noch schwieriger ist. Mein Deutsch wird jeden Tag besser, aber noch kann ich nicht alles verstehen.

Viele neue Freunde

Ich bin im Großen und Ganzen total glücklich, weil ich so viele Freunde in der Schule habe. Manche spielen mit mir Fußball, aber viele sind einfach aus der Schule. Wir treffen uns manchmal am Wochenende zum Feiern und alle sind sehr nett zu mir. In meiner Freizeit spiele ich Fußball, Playstation oder gucke im Fernsehen einen Film.

Vielen Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Es ist ein bisschen komisch, weil Amerika und Deutschland viele verschiedene Seiten haben, aber auch viele Gemeinsamkeiten. Was auch besonders ist, ist, dass man Wasser mit Kohlensäure trinkt. Die Deutschen finden normales Wasser schlecht. Glücklicherweise, trinke ich beides gerne. Die Deutschen essen auch Brot sehr sehr gern. Man isst Brot fast jeden Tag und als Frühstuck oder als Abendessen. Es ist nicht so schlimm, weil das Brot gut schmeckt, aber es gibt einfach viel davon. Was gleich ist, ist dass z.B. Fußball sehr populär ist. Dass war gut für mich, weil Fußball mein Lieblingssport ist. Es ist viel leichter Freunde und Leute kennenzulernen, wenn man etwas hat, dass alle zusammen spielen können. Leute mögen auch viel Musik, die aus Amerika kommt, so wie amerikanische Fernsehshows.

Insgesamt bin ich sehr froh in Deutschland. Ich habe eine sehr nette Gastfamilie, gute Freunde, und eine ganze Kultur zu erkunden. Ich lerne weiter die Sprache, jeden Tag und auch mehr über das Land und die Leute. Ich habe bisher so viel gesehen, und hoffe, dass es so bleibt, bis ich zurückgehen muss. Ich finde, dass man so ein Jahr im Leben nicht erfahren kann, außer wenn man Austauschschüler ist.

Geschrieben von: James aus den USA, 2011/12