• Kontakt
  • Facebook
  • Twitter
  • Youtube
  • Blogger

Besser als ich es mir je hätte vorstellen können

Antonia, Australien, 2015, CSP

Besser als ich es mir je hätte vorstellen können!

Antonia hat in ihrem Freiwilligendienst in Australien viel erlebt. Über ihre fünf aufregenden Monate in Tasmanien berichtet sie hier.

Land und Leute in Australien

Meinen ersten Eindruck von Tasmanien erhielt ich durch das Fenster meines Flugzeugs. Überall grüne Wiesen, Felder und Wälder. Mein erster Gedanke war: „Sieht aus wie Zuhause!“ Nach meinem 5-monatigen Aufenthalt kann ich nun sagen: „Sieht überhaupt nicht wie Zuhause aus, fühlt sich aber wie Zuhause an!“ Ich habe die Flora und Fauna (und natürlich die Menschen) Tasmaniens lieben gelernt.

Regenwald Australien        Australien Berge

      gemäßigter Regenwald mit Farnen                                     Cradle Mountain

Leider war es für mich als Freiwillige anfangs schwer gleichaltrige Freunde zu finden, da ich auch sehr außerhalb wohnte. Die meiste Zeit verbrachte ich mit meinen etwas älteren Gastgeschwistern oder auch anderen Freiwilligen. Durch die Pfadfinder oder die Sportmannschaft kam ich etwas später aber auch mit australischen Jugendlichen in Kontakt.

Meine Projekte beim Freiwilligendienst in Australien

Während meines Auslandsaufenthalts arbeitete ich in mehreren Projekten gleichzeitig ca. 35 Stunden pro Woche. Viermal die Woche arbeitete ich in einer Grundschule als Lehrerassistentin, im Umweltzentrum und auf der Farm der Schule.

 

Einmal die Woche arbeitete ich bei einem Tierarzt. Ich wurde durchgehend gefördert und gefordert, sodass ich in sehr viele Dinge gelernt habe. Es war sehr abwechslungsreich und mir wurde dadurch nie langweilig.

     

  kleines Neugeborenes         etwas älterer Joey

Meine Gastfamilie

Das Einleben in meine neue Umgebung und Gastfamilie ging relativ schnell. Ich wurde sehr gut aufgenommen und habe mich nach kurzer Zeit sehr wohl gefühlt. Meine Gastfamilie hat sehr viel mit mir unternommen und ich kam mit jedem Familienmitglied super klar, was dazu führte, dass bei meinem Abschied Tränen flossen.

 

Ein kleiner Teil meiner verrückten Gastfamilie und ich mittendrin. 

Die Betreuung durch AFS

Ich wurde durch eine Koordinatorin von AFS betreut, die mich jeden Monat gefragt hat, ob es Probleme gibt und an die ich mich immer wenden konnte. Jeden Monat fand ein AFS-Treffen mit den Gastfamilien und Freiwilligen/Austauschschülern der Umgebung statt, wo organisatorische, aber auch private Sachen besprochen wurden.

Die Sprache

Ich habe mich ausschließlich in Englisch mit meiner Gastfamilie und den Menschen in meiner Umgebung unterhalten (außer natürlich sie wollten mal wieder deutsche Wörter lernen). Ich konnte von Anfang an alles recht gut verstehen und nach ein paar Tagen gewöhnt man sich auch an den australischen Akzent (der bei älteren Leuten ziemlich ausgeprägt ist). Ich denke, ich habe mein Englisch durch meinen Auslandsaufenthalt aber nochmals deutlich verbessert.

Mein Fazit

Alles in allem war es eine unvorstellbar tolle Zeit. Ich habe so viel gesehen, erlebt und gelernt und wurde immer durch AFS Deutschland, AFS Australien und meiner Gastfamilie unterstützt. Meine Zeit in Australien war besser als ich es mir je hätte vorstellen können und ich bin wirklich dankbar, dass ich durch AFS so viele tolle Menschen von überall auf der Welt kennenlernen und von ihnen lernen durfte.