Erlebe Kolumbien!
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Kolumbien: Das einzige Risiko ist, dass du bleiben möchtest!

Kolumbien – das Land der Drogenbosse und Entführungen? Diese Zeiten sind vorbei!

Das Land ist mitten im Friedensprozess und für Reisende sicher, wie noch nie. Auf die Frage „Kann ich mein Kind eigentlich für den Schüleraustausch oder Freiwilligendienst nach Kolumbien gehen lassen“ gibt es daher nur eine passende Antwort: Auf jeden Fall!

 

Denn Kolumbien ist besser als sein Ruf und ist ein so vielfältiges Land. Wir haben daher 10 gute Gründe zusammen gestellt, warum Kolumbien ein spannendes Land für dein Auslandsabenteuer ist.

1. Ein Land, vielfältig wie kaum ein anderes

Kolumbien ist so groß wie Deutschland, Frankreich und Spanien zusammen und liegt nahe am Äquator. Die Anden ziehen sich durch das Land und je nach Höhe, auf der man sich befindet, sind die Temperaturen und die Natur sehr unterschiedlich.

Von der heißen Karibikküste über schneebedeckte Gipfel, die Kaffeezone mit ihren Ölpalmen bis zum Amazonas oder der wilden Pazifikküste: In Kolumbien kannst du alles erleben – in einem Land!

 

 

2. Das Leben in kolumbianischen Familien

Wenn du in einer kolumbianischen Gastfamilie lebst, wirst du ein richtiger Teil dieser Familie werden und viele neue Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins dazu gewinnen. Kolumbianische Familien feiern oft und gerne – und du bist mittendrin. Wenn dein Cousin dich zum Salsa Tanzen auffordert, dann weißt du, dass du angekommen bist.

 

An deinem Geburtstag bekommst du eine wundervolle Torte und dein Gesicht wird drin landen! Denn auch das ist eine Tradition in diesem Land voller Lebensfreude.

3. Die leckersten Früchte und besonderes Essen

So vielfältig wie das Land ist auch das Essen. Hier wirst du die leckersten Früchte entdecken, von denen du noch nie etwas gehört hast: Feijoa, Guanabana, Guayaba, Granadilla, Mamoncillo oder Lulo. Diese schmecken nicht nur wundervoll (von süß über sauer bis bitter ist für jeden was dabei), sondern sie werden auch täglich zu frischen Säften (mit Milch oder Wasser) gemischt.

Auch das typisch kolumbianische Asado – Barbecue – darf nicht fehlen. Dazu gibt es gerne Avocado, Mais oder Maniok. Reis ist ein Grundnahrungsmittel in Kolumbien und sogar Pasta wird damit zusammen serviert. Ein Nationalgericht ist die Ajiaco – eine Kartoffelsuppe, oft mit Huhn. Und Empanadas werden dir das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.

An der Karibik- und Pazifikküste wirst du oft Fisch serviert bekommen. Und auch Bohnen dürfen natürlich nicht fehlen. Und Agua Panela mit Limette ist für Kolumbianer, was der Tee für die Briten ist. Sei offen auch für bekanntes, denn es wird in Kolumbien ganz anders schmecken!

4. Kaum touristisch erschlossen

In Kolumbien bist du besonders und im Bus wirst du oft beobachtet – denn viele Touristen gibt es in Kolumbien nicht. Viele orientieren sich eher nach Peru, Brasilien oder Argentinien. Und gerade das macht Kolumbien so reizvoll: Das Land ist kaum auf Tourismus ausgerichtet. Es sprechen zwar einige Leute Englisch, aber außerhalb der Städte wird es schwer, wenn du kein Spanisch sprichst – und so lernst du es umso mehr, da du es täglich anwenden musst!

 

So hast du die Chance, das Land zu entdecken, wie es wirklich ist! Lass dir diese Chance nicht entgehen!

5. Bogotá und der Transmilenio

Bogotá ist eine 8 Millionen Einwohner Stadt, liegt direkt an den Anden und ist riesig. Die Stadt liegt auf ca. 2.600 Meter Höhe, daher ist es hier deutlich kühler als im Rest Kolumbiens und erinnert eher an den deutschen späten Frühling oder Frühsommer.

 

Hier gibt es die kleine, gemütliche Altstadt Candelaria mit süßen Cafés und Galerien. Den Gipfel Monserrate, auf den man durch eine Seilbahn kommt und von dem aus du die Stadt überblicken kannst.

Die Wolken scheinen zum Greifen nah und wenn es regnet, dann gleich kurz und heftig. Die Straßenverkäufer wechseln dann von ihren „Minutos“-Rufen (sie verkaufen Telefonminuten) zu den „Paraguas“-Schreien (Regenschirme).

 

An der Universidad Nacional kannst du den Studenten zuschauen, wie sie artistische Kunststücke einüben, ihre Kunst (Armbänder, Gemälde, genähte Kleinigkeiten) verkaufen oder den politischen Gesprächen lauschen. Es ist eine wundervolle Stimmung, die du nur dort so findest.

6. Der Amazonas

Erlebe die grüne Lunge der Erde selbst und entdecke die Artenvielfalt im Amazonas. Die Menschen sind hier ganz besonders und wenn du einen Abstecher in den Regenwald machst (natürlich nur geführt, ansonsten findest du eventuell nicht so schnell zurück), siehst du Affen, Faultiere, Piranhas, rosa-farbige Flussdelphine, Schlangen, Kaimane und eventuell sogar eine Tarantel. Nicht zu vergessen die Natur und Pflanzenvielfalt.

 

Ein Abstecher in den Amazonas wird deinen Blick auf die Welt für immer verändern.

7. Die Karibikküste

In Cartagena erwarten dich bunte Häuser, Menschen die Vorfahren aus aller Welt haben und viel Lebensfreude. Hier schlägt das Herz Kolumbiens in einem anderen Rhythmus und du siehst, wie vielfältig dieses Land und das Volk ist.

 

Cumbia- und Raggeaton-Rhythmen animieren dich zu tanzen und die bunten Kleider der Einwohner sowie deren wundervolle Herzlichkeit versetzen dich in pure Begeisterungsstürme. Salsa wird hier von klein auf gelernt und das Rhythmusgefühl ist in die Wiege gelegt.

 

Im Nationalpark Tayrona findest du ein kleines Paradies, abseits der Hotelpfade und die Karibikküste zeigt sich hier von einer wilderen Seite.

8. La ciudad perdida: Das „Macchu Picchu“ Kolumbiens

Auch Kolumbien hat natürlich eine indigene Geschichte und die besondere Atmosphäre kannst du in der “verlorenen Stadt”, der “Ciudad Perdida” schnuppern. Aber so einfach geht es hier nicht hin: Zuerst brauchst du die Genehmigung von den indigenen Einwohnern, die dort noch heute leben, wie ihre Vorfahren vor vielen Jahren. Sie müssen dir erlauben, den Nationalpark zu betreten. Dafür gibt es aber viele indigene Tourguides, die mit dir die Tour bestreiten und sich um alle Formalitäten kümmern.

 

Das kannst du mit einem lokalen Guide, der eure kleine Gruppe drei Tage zu den Überresten der verlorenen Stadt führt. Der Weg ist das Ziel und wenn du wanderst, erlebst du, wie sich die Natur verändert, warum der Regenwald diesen Namen trägt und kühlst dich im Fluss ab.

 

Nach drei Tagen erreicht ihr die Überreste der Stadt, die nicht so groß oder eindrucksvoll wie Macchu Picchu in Peru sind, aber dafür auch bei weitem nicht so überlaufen.

 

Wenn du die Stufen erklommen hast und auf den Terrassen die Nebelschwaden aus den Bergen aufziehen siehst, währenddessen um sich herum nur Wasserfälle, Natur und Tiere sind, versetzt es dich in eine andere Zeit.

 

Zwei Tage wanderst du zurück, bevor du wieder an der Karibikküste den Nationalpark verlässt. Die Erinnerungen bleiben und vergessen wirst du diese Erfahrung nie!

9. Die Andenregion

Hier gibt es die wundervollen Städte Bogotá und Medellín oder kleine, historische Orte wie Villa de Leyva. Aber auch das sportliche Abenteuer ruft nach dir: In San Gil kannst du Wildwasserraften, Paragliden und Höhlenwanderungen machen.

 

Im kleinen Ort Barichara wirst du in eine andere Zeit versetzt und fühlst dich wie im Kolumbien vor 200 Jahren.

 

In Zipaquira, nahe Bogotá, ging der Schriftsteller Gabriel Garcia Márquez zur Schule. Und dort befand sich ein altes Salzbergwerk. Irgendwann wurde es stillgelegt und zu einer Kirche umfunktioniert. Du kannst die Gänge und Höhlen entlangwandern und wundervolle Lichtinstallationen bewundern. Ein magischer Ort, den es so nicht nochmal auf der Welt gibt.

10. Das schönste Spanisch

So ziemlich jedes Land in Lateinamerika rühmt sich damit, das schönste Spanisch zu sprechen. In Kolumbien sprechen die Menschen allerdings ein wirklich schönes und vor allem klares Spanisch. Dies macht es gerade Anfängern deutlich leichter, die Sprache zu lernen.

 

Und da es im lateinamerikanischen Spanisch eine Grammatikform weniger gibt, als im spanischen Spanisch, ist es auch nochmal etwas einfacher.

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Ein ganzes Jahr ist dir zu lang? Dann entdecke Kolumbien im Kurzzeitaustausch und reise für acht spannende Wochen in das spannende Land fantastischer Asados (Barbecues) und herzlicher Meschen!

 

Lies mehr zu den Erfahrungen unserer Austauschschülerinnen und Austauschschüler in Kolumbien! Weitere Erfahrungsberichte

Die Vorteile von einem Freiwilligendienst in Kolumbien erklärt euch Valerie auf unserem Instagram-Profil.