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Fragen & Antworten zum Gastfamilienprogramm

Welche Familien sind geeignet?

Im Prinzip kann jede Familie Gastfamilie werden. Egal ob Sie in einem kleinen Ort, mitten in der Stadt oder auf dem Land leben, ob Ihre Kinder noch bei Ihnen wohnen oder nicht, ob Sie eine Großfamilie oder kinderlos sind, ob Sie Ihre Kinder allein erziehen oder beide Eltern arbeiten. Entscheidend sind ein aufrichtiges Interesse an internationalen Begegnungen und am Lernen voneinander sowie Offenheit und Verständnis für einen Jugendlichen aus einer anderen Kultur.

Was sollen Gastfamilien bieten?

Sie brauchen weder ein eigenes Schlaf- noch ein eigenes Badezimmer. Unsere Jugendlichen teilen ihr Zimmer gerne mit dem Gastbruder oder der Gastschwester.

Können wir unser Gastkind selber auswählen?

Für AFS ist es wichtig, für Sie ein Gastkind zu finden, das die Interessen und die Lebensart seiner neuen Familie teilt. Die Gastfamilie kann natürlich Wünsche äußern, z.B. ob sie lieber ein Mädchen oder einen Jungen aufnehmen möchte, oder auch bezüglich der Herkunft.

Können wir einen Schüler auch für einen kürzeren Zeitraum aufnehmen?

Ja! Neben der Möglichkeit, für 6 oder 11 Monate Gastfamilie zu werden, sucht AFS immer wieder Familien, die einen Jugendlichen für die ersten 6-8 Wochen bei sich aufnehmen oder für die Zeit, wenn die Gastfamilie in den Urlaub fährt.

Müssen die Gastschüler in die Schule gehen?

Ja. Der regelmäßige Schulbesuch ist ein wesentlicher Bestandteil für die Integration der Programmteilnehmer.

Wir haben bereits unseren Urlaub gebucht - was nun?

Für die Dauer der Ferien sucht AFS gemeinsam mit Ihnen eine Familie, wenn Sie Ihre Urlaubsreise schon vor der Ankunft des Gastkindes gebucht haben und keine Möglichkeit sehen, Ihr Gastkind mitzunehmen.

Bekommen Gastfamilien eine Kostenerstattung für die Aufnahme eines Gastschülers?

Die Gastfamilien erhalten kein Geld für die Aufnahme. AFS übernimmt die Kosten für Schulbücher, Fahrten zur Schule und zurück, die AFS-Veranstaltungen und Krankenversicherung sowie evtl. für einen Sprachkurs (abhängig von den Vorkenntnissen). Taschengeld erhalten die Gastkinder von ihren leiblichen Eltern.

Sprechen die Gastschüler bereits Deutsch?

Das ist sehr unterschiedlich. Schüler, die ohne oder nur mit geringen Deutschkenntnissen anreisen, besuchen in den ersten Monaten einen Sprachunterricht. Die Kosten für einen Anfangskurs übernimmt AFS bis zu einem bestimmten Betrag. Die Ehrenamtlichen vor Ort helfen Ihnen, ein passendes Angebot zu finden.

Können wir als zugewanderte Familie ein Gastkind aufnehmen, wenn Deutsch nicht unsere Muttersprache ist?

Wir freuen uns ganz besonders über Bewerbungen von Familien, die selber nach Deutschland zugewandert sind und ihre "Wahlheimat" gerne Jugendlichen aus der ganzen Welt vorstellen möchten! Ihr Gastschüler hat so die Gelegenheit, nicht nur die deutsche Kultur kennen zu lernen sondern noch eine weitere. (Deutsch sollte jedoch die hauptsächlich in der Familie gesprochene Sprache sein)

Was passiert, wenn die "Chemie" nicht passt?

Sollte die Chemie zwischen Gastfamilie und Gastkind trotz aller Bemühungen nicht stimmen, sucht AFS natürlich umgehend nach einer für alle Beteiligten positiven Lösung. Bei unlösbaren Konflikten organisiert AFS den Wechsel des Schülers in eine andere Familie.