Freiwilligendienst in der Dominikanischen Republik
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Freiwilligendienst in der Dominikanischen Republik

Du interessierst dich für einen Freiwilligendienst in der Dominikanischen Republik? Auf dieser Seite erhältst du alle nötigen Informationen, um gemeinsam mit AFS einen Freiwilligendienst in der Dominkanischen Republik zu machen.

Die Dominikanische Republik ist in Deutschland eher als Urlaubsparadies bekannt. Dies ist angesichts der zahlreichen weißen, mit Palmen gesäumten, Strände am türkisblauen Meer auch kein Wunder. Doch der Inselstaat in der Karibik ist viel facettenreicher als man oft denkt. So gibt es auch faszinierende Großstädte und über 3.000 Meter hohe Berge wie den Pico Duarte, den höchsten Berg in der Karibik.

Voraussetzungen und Einsatzfelder für einen Freiwilligendienst in der Dominikanischen Republik

Du solltest über gute Spanisch-Kenntnisse verfügen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden teilweise in den Einsatzstellen und teilweise in Gastfamilien untergebracht.

Mögliche Einsatzfelder

  • Bildung
  • Soziales
  • Umwelt
  • AFS-Büro

Mehr Informationen zu den möglichen Einsatzfeldern findest du auf unserer Seite "Einsatzfelder und Projekte".

Länderinfo Dominikanische Republik

Zehn Millionen Menschen leben in der Dominikanischen Republik, die in etwa die Größe Niedersachsen hat. Ungefähr ein Viertel davon wohnt in der Hauptstadt Santo Domingo. Dort befinden sich auch einige unserer Projekte. Es sind aber auch Projekte in kleineren Orten außerhalb des Inselzentrums angesiedelt. Bildung, Soziales und Umweltprojekte gehören zu den Einsatzbereichen. Auch im AFS-Büro der Dominikanischen Republik in der Hauptstadt Santo Domingo kommen Freiwillige zum Einsatz.

 

In der Dominikanischen Republik wird Spanisch gesprochen, wobei es einige Unterschiede zur europäischen Variante gibt. So reden die Menschen zumeist besonders schnell und kürzen einige Wörter.

 

Da Spanisch auch die Sprache in unseren Projekten und Gastfamilien ist, wäre es gut, wenn du bereits einige Grundkenntnisse mitbringst. Dies erleichtert dir den Einstieg in deinen Freiwilligendienst erheblich.

Platzierungen in der Dominikanischen Republik

In der Dominikanischen Republik ist ein Freiwilligendienst im Community Service Program (CSP) für ein Trimester (3 Monate), Semester (5-6 Monate) oder im Jahresprogramm (10-11 Monate) möglich.

 

Außerdem ist in der Dominikanischen Republik ein Freiwilligendienst in den geförderten Programmen Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) und weltwärts in der Sommer-Ausreise möglich.

 

In der Dominikanischen Republik arbeiten wir eng mit unserem Partner, aus unserem globalen AFS-Netzwerk, AFS Dominikanische Republik zusammen.

Leistungen

Für Leistungen im Community Service Program (CSP) schaue bitte auf die entsprechende Programmseite.

 

Für Leistungen im Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) und weltwärts schaue bitte auf die entsprechende Programmseite.

Termine & Bewerbung

Je früher du dich für einen Freiwilligendienst in der Dominikanischen Republik bewirbst, desto besser sind deine Chancen auf eine Platzierung.

 

Für die geförderten Programme IJFD und weltwärts, sowie das CSP Programm ab 5 Monaten Dauer gelten gesonderte Bewerbungsfristen.

 

Bewerbungsfristen: Für die Abreise im Sommer läuft die erste Bewerbungsphase vom 1. bis 30. September. Bis zum 31. Januar kann man sich auf eventuell noch offene Plätze bewerben.

 

Bewerbungen sind ausschließlich online über unser Bewerbungsformular möglich.

Preise für einen Freiwilligendienst in der Dominikanischen Republik

Das geförderte Programm weltwärts ist kostenneutral. Der Aufbau eines Förderkreises ist erwünscht, stellt aber keine Bedingung für die Programmteilnahme dar. (Details)

 

Das geförderte Programm Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD) ist kostenneutral. Der Aufbau eines Förderkreises ist erwünscht, stellt aber keine Bedingung für die Programmteilnahme dar. (Details)

 

3 Monate Community Service: 4.290 €

5 Monate Community Service: 5.990 €

11 Monate Community Service: 6.990 €

Beispiel-Projekte in der Dominikanischen Republik

Beispiel-Projekte dienen dazu, Interessierten einen Einblick in mögliche Aufgaben vor Ort zu geben. Platzierungen finden grundsätzlich nach Verfügbarkeit und Eignung statt. AFS fördert die interkulturelle Lernerfahrung. Dazu gehört auch, dass sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht auf Projekte, sondern grundsätzlich für ein Land und die Begegnung mit Menschen in diesem Land entscheiden.

Als Assistenzlehrkraft an einer Schule

In Projekten dieser Art wirst du anfangs vor allem bei der Vorbereitung des Unterrichts helfen. Mögliche Fächer für deinen Einsatz sind Sport und Englisch. Da die Klassen oftmals 40 Kinder haben, kann die lokale Lehrkraft nur begrenzt auf die Bedürfnisse Einzelner eingehen. Hier kannst du das Lehrpersonal unterstützen, indem du kleinere Schülergruppen unterstützt.

 

Wenn du dich im Projekt eingelebt hast, kannst du auch weitere Aufgaben übernehmen. So gab es schon Freiwillige, die einen Zumbakurs angeboten haben, was den Kindern sehr viel Freude bereitet hat.

Arbeiten mit Straßenkindern in einer Schule

Die besondere Herausforderung dieses Projektes ist es, dass viele Kinder aus schwierigen Situationen kommen. Dies macht das Unterrichten für die lokalen Lehrkräfte besonders intensiv. Du unterstützt sie bei ihrer Tätigkeit, indem du kleinere Aufgaben im Unterricht übernimmst.

 

Nachmittags betreust du die Kinder bei den Hausaufgaben. Aber auch Basketball, Brettspiele und Bingo stehen auf dem Programm. Zudem hast du die Möglichkeit Computerkurse zu organisieren. Es gab auch schon Freiwillige, die nachmittags Musikunterricht gegeben haben. Die Kinder konnten so das Spielen von Instrumenten lernen. Am Ende des Schuljahres gab es dann ein kleines Konzert.

Arbeit im AFS-Büro

Im Büro unseres AFS-Partners im globalen Netzwerk arbeiten rund 20 Angestellte, die sich um verschiedene Bereiche kümmern. So sind einige für die PR zuständig, andere für die Präsenz von AFS in der Dominikanischen Republik und wieder andere kümmern sich um den Bewerbungsprozess oder das interkulturelle Lernen auf AFS Camps.

 

Du kannst in deinem Freiwilligendienst zum Beispiel für das Support-Team arbeiten. Dabei geht es darum, internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu unterstützen. Das bedeutet konkret, dass du E-Mails von Gastkindern beantwortest und ihnen bei Problemen wie Heimweh hilfst. Zudem führst du zusammen mit Hauptamtlichen Krisengespräche, organisierst Gastfamilienwechsel und besuchst die regionalen Komitees, welche sich um die lokale Betreuung kümmern. Des Weiteren tauschst du dich auch mit anderen internationalen Partnerorganisationen aus. So lernst und sprichst du Menschen aus aller Welt. Im AFS-Netzwerk sind aktuell mehr als 60 Länder vertreten.

 

Es kann auch sein, dass du Teilnehmerinnen und Teilnehmer begleitest, wenn sie Hilfe bei der Beantragung ihres Visums brauchen oder zu einer ärztlichen Beratung gehen. Zudem gibt es auch am Wochenende spannende Aktivitäten, an denen du teilnehmen kannst. So ist es möglich, Camps zu betreuen oder als Begleitung auf AFS-Reisen mitzukommen. Auf diese Weise kannst du auch schnell andere Teile des Landes kennenlernen.

Unterkunft in einer Gastfamilie

In der Dominikanischen Republik haben wir viele Gastfamilien mit Kindern. Aber auch alleinstehende Personen nehmen Freiwillige auf. Bitte beachte, dass viele unserer Gastfamilien kein Englisch sprechen. Dies erschwert die am Anfang die Kommunikation etwas, gibt dir aber die Möglichkeit besonders schnell Spanisch zu lernen.

 

Einige unserer Freiwilligen haben am Anfang kleinere Probleme sich auf die indirekte Kommunikation einzustellen, die es häufig in unseren dominikanischen Gastfamilien gibt. Dies bedeutet, dass Probleme oftmals nicht direkt angesprochen werden. Mit der Zeit gewöhnst du dich sicher auch an diese ungewohnte Form der Kommunikation.

Unterkunft in einem Projekt

In der Dominikanischen Republik werden Freiwillige auch in Projekten untergebracht. Dabei wohnen sie z.B. mit anderen Freiwilligen zusammen in einer Projektunterkunft. Diese Art der Unterkunft hat für dich den Vorteil, dass der Weg zur Arbeitsstelle sehr kurz ist, da du ja bereits da wohnst. Bei dieser Variante kann das gesamte Projekt mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für dich zu einer besonders großen Gastfamilie werden.