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Freiwilligendienst in Indien

Du interessierst dich für einen Freiwilligendienst in Indien? Auf dieser Seite erhältst du alle nötigen Informationen, um gemeinsam mit AFS einen Freiwilligendienst in Indien zu machen.

Mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern ist das Schwellenland Indien das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. Zwar lernst du bei einem Freiwilligendienst mit AFS nur ein paar davon kennen, diese dafür aber deutlich besser als du das als Touristin oder Tourist jemals könntest.

 

FSL IndiaWir arbeiten in Indien mit unserer Partnerorganisation FSL India zusammen. FSL India wurde im Jahr 2000 gegründet und engagiert sich für internationale Freiwilligendienste. Sie ist eine der größten Organisationen in diesem Bereich in Indien. Weiterhin setzt sich die Organisation für die Mobilität der Jugend und eine nachhaltige Entwicklung ein.

Voraussetzungen und Einsatzfelder für einen Freiwilligendienst in Indien

Freiwilligendienst in Indien mit FSL India

Gute Englischkenntnisse sind für einen Freiwilligendienst in Indien von Vorteil. In Indien herrscht außerdem ein tropisches Klima. Eine gute körperliche Verfassung wird daher bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorausgesetzt. Außerdem ist Indien ideal geeignet für Personen, die sich vegetarisch ernähren.

 

Mögliche Einsatzfelder

Arbeiten in AFS-Büros, Bildung, Gesundheit, Kultur & Medien, Politik & Gesellschaft, Soziales, Umwelt

 

Bitte beachte, dass nicht alle Einsatzfelder in allen Programmen verfügbar sind.

Länderinfo Indien

Annelie war mit AFS als Freiwillige in Indien

Indien ist ein Land der Vielfalt. Das beginnt schon bei der Sprache. Die Verkehrssprache ist Englisch. Damit wirst du in der Regel gut durchkommen. Die jeweiligen Bundesstaaten haben aber ihre eigenen Sprachen, wie zum Beispiel Kannada. Oftmals gibt es zusätzlich noch lokale Sprachen, die zum Beispiel in Schulen oder auf Märkten benutzt werden. Du musst allerdings keine Vorkenntnisse in indischen Sprachen mitbringen, aber - unabhängig von der Region, in der du eingesetzt wirst - sind ein paar Brocken Hindi immer hilfreich. Das, was du brauchst, kannst du vor Ort lernen.

 

Auch Indiens Landschaft ist sehr vielfältig. Es gibt palmengesäumte Küstenstreifen, 8.000 Meter hohe Berge, Urwälder aber auch riesige Metropolen mit mehreren Millionen Einwohnern. Viele unserer Projekte liegen allerdings in Dörfern. Als Verkehrsmittel dienen sowohl im Dorf als auch in der Stadt Motorräder und Rikschas für kürzere Strecken. Größere Distanzen werden vor allem mit Bussen und Zügen zurückgelegt.

 

Fast überall in Indien spielt die Religion eine große Rolle. So bilden Tempel, Moscheen und Kirchen wichtige Zentren für die Gesellschaft. Wenn du also in die Kirche eingeladen wirst, kannst du das dazu nutzen, um neue Menschen kennenzulernen. Auch wenn du selbst nicht religiös bist.

Überblick zum Freiwilligendienst in Indien

Klick auf die blauen Balken für mehr Programmdetails!

Platzierungen
Platzierungen in Indien - schöner Ausblick

Die Projekte befinden sich hauptsächlich in Südindien (Tamil Nadu und Karnataka). Wir bieten Platzierungen in allen Einsatzfeldern an. In den geförderten Programmen wetlwärts und IJFD sind die Mehrheit der Projekte in den Einsatzfeldern Bildung und Soziales verortet, einige auch in den Bereichen Umwelt und Politik & Gesellschaft. Im CSP Programm hast du die gesamte Auswahl zur Verfügung.

 

Die Unterbringung erfolgt entweder in einer Gastfamilie, im Projekt oder in einer Wohngemeinschaft mit mehreren Freiwilligen oder anderen Indern.

 

FSL Indien arbeitet mit vielen Organisationen weltweit zusammen und nimmt Freiwillige aus vielen verschiedenen Nationen auf. Du hast so die Chance, Kontakte zu anderen ausländischen Freiwilligendienstlern aufzubauen.

Leistungen
Leistungen von AFS beim Freiwilligendienst in Indien

Für die Leistungen im weltwärts und IJFD Programm beachte bitte die entsprechenden Programmseiten: weltwärts und IJFD.

 

Für das CSP Programm sind folgende Leistungen enthalten:

- Vor- und Nachbereitungsseminar in Deutschland

- Hin und Rückflug ab Deutschland

- Auslandskranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung

- Auswahl und Vermittlung in eine Einsatzstelle

- Unterstützung bei der Visumsbeantragung

- Transfer vom/zum Flughafen in Indien bei Ankunft/Rückkehr

- Intensives Einführungsseminar bei Anreise vor Ort

- Unterbringung in einer bezahlten Gastfamilie / WG oder im Projekt

- ggf. Fahrtkosten vom/zum Projekt

- monatliche Auswertungstreffen vor Ort

- Betreuung und 24-Stunden Erreichbarkeit

- Notfallservice in Indien

- Sicherungsschein

Termine & Bewerbung & Preise
Als Freiwilliger nach Indien reisen

Es gibt, programmbedingt, verschiedene Fristen für eine Bewerbung und Ausreise nach Indien. Eine nähere Erklärung unserer Programme findest du hier.

 

Im weltwärts / IJFD Programm ist die Ausreise zwei Mal im Jahr möglich, beachte bitte die entsprechenden Bewerbungsfristen.

 

Im 5-11monatigen CSP Programm ist der Programmstart zu Beginn eines jeden Monats möglich, die Bewerbungsfristen entsprechen den der geförderten Programme.

 

Im CSP Kurzzeit-Programm ist der Programmstart zu Beginn eines Monats möglich. Bewerbungen nehmen wir bis 3 Monate vor geplanten Programmstart entgegen.

 

Bitte bewirb dich für die Ausreisen Januar bis Juli mit dem Formular für die Winterausreise und für die Ausreisen von Juli bis Dezember mit dem Formular für die Sommerausreise.

 

Umso früher du dich bewirbst, umso größer sind die Chancen, in deinem Wunscharbeitsfeld platziert zu werden.

Beispiel-Projekte in Indien
Freiwilligendienst in Indien kann vielfältig aussehen

Beispiel-Projekte dienen dazu, Interessierten einen Einblick in mögliche Aufgaben vor Ort zu geben. Platzierungen finden grundsätzlich nach Verfügbarkeit und Eignung statt. AFS fördert die interkulturelle Lernerfahrung. Dazu gehört auch, dass sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht auf Projekte, sondern grundsätzlich für ein Land und die Begegnung mit Menschen in diesem Land entscheiden.

 

Schulprojekte

In den Schulprojekten kommen Freiwillige programmbedingt entweder als Assistenzlehrkräfte zum Einsatz oder leiten selbstständig den Unterricht. Dabei lehrst du verschiedene Fächer, unter anderem Englisch und einfache Mathematik, hilfst Lehrerinnen und Lehrern bei der Gestaltung des Unterrichts oder unterstützt aktiv Schülerinnen und Schüler bei ihrer Lernentwicklung. Bei kleineren Kindern gibt es außerdem häufig Mal- und Zeichenunterricht. Zu beachten ist, dass insbesondere jüngere Kinder nicht fließend Englisch sprechen. Somit ist beim Unterrichten und Unterstützen oft Improvisationstalent gefragt.

 

Waisenhausprojekte

Armut ist in Indien weiterhin stark verbreitet. Ein Freiwilligendienst in Indien kann daher auch die Platzierung in einem Waisenhaus beinhalten, in dem sich die Freiwilligen um schutzbedürftige Kinder kümmern können. Bei einer solchen Platzierung unterstützen die Freiwilligen primär die Belegschaft im Projekt in ihrem Bemühen den Kindern und Jugendlichen wieder eine Eingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen. Platzierungen in Waisenhäusern sind ausschließlich für Personen geeignet, die Multitaskingfähig sind und gerne Dinge anpacken wollen. Beim Freiwilligendienst können unter anderem Tätigkeiten im Rahmen der Rehabilitation, der Bildung und Unterstützung von Waisenkindern anfallen. Tägliche Arbeiten können auch das Saubermachen, Kochen, Gartenarbeiten, Hausaufgabenhilfe und Spielen mit Waisenkindern beinhalten. Gerade weil man bei dieser Art von Platzierung auch viel mit Kindern zu tun hat, ist eine kreative Ader und Herangehensweise nicht verkehrt. Gerade Personen, die sich mit dem Unterrichten von Musik, Kunst und Sport identifizieren können, sind ideal für eine Platzierung in einem Waisenhaus geeignet. Kinder wollen nicht nur lernen, sondern auch Spaß haben. Dies hilft ihnen schließlich auch dabei nach schweren Schicksalsschlägen zurück in die Gesellschaft gehen zu können. Damit man als Freiwilliger und Freiwillige in das Leben des Waisenhauses komplett integriert wird, findet die Unterbringung in einigen Fällen auf dem Gelände der Projekte statt.

 

Projekte mit beeinträchtigten Menschen

Menschen mit Beeinträchtigung werden gesellschaftlich oft ausgegrenzt und die Inklusion scheitert ebenfalls oft an einer fehlenden Unterstützung. Bei der Arbeit mit mental und körperlich beeinträchtigten Menschen geht es nicht nur um die Betreuung dieser Menschen, sondern auch darum ihnen Alltagstätigkeiten beizubringen und ihnen eine Stütze zu sein. Dies kann dadurch geschehen, dass man gemeinsam Zeit verbringt oder aber Dinge des Alltags, wie das Zusammenfalten von Kleidung oder das Fegen eines Raumes, beibringt. Oftmals arbeiten die Freiwilligen dabei mit kleinen Lerngruppen zusammen.

 

Umweltprojekte
Bei den Umweltprojekten geht es vor allem um Aufklärungsarbeit, die von einer lokalen Organisation betrieben wird. So werden z.B. Infovorträge zur umweltgerechten Entsorgung von Abfall gehalten. Des Weiteren gibt es Aktionen, bei denen die Menschen in der Nachbarschaft Müll in ihrem Viertel einsammeln. Im Freiwilligendienst ist es deine Aufgabe die lokale Organisation bei der Vorbereitung der Aktionen zu unterstützen.

Unterkunft in einer Gastfamilie

Als Freiwilliger bzw. Freiwillige kommst du in Indien meist in einer Gastfamilie unter. Gastfamilien sind herzlich. Sie haben sich bewusst dazu entschieden, fremde Menschen bei sich aufzunehmen. Gastfamilien sind aber auch sehr vielfältig. Es kann durchaus sein, dass man als Freiwilliger bzw. Freiwillige auf zahlreiche Feste und Hochzeiten mitgenommen wird.

 

Die Anfangszeit in indischen Gastfamilien bringt zumeist auch kommunikative Herausforderungen mit sich. Denn nicht all unsere Gastfamilien sprechen Englisch. Doch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit klappt es auch mit der Verständigung. In der Regel hast du kein eigenes Zimmer, sondern teilst es mit anderen Freiwilligen oder Mitgliedern der Familie. Das gibt dir die Möglichkeit, die Erfahrung Gastfamilie noch intensiver zu erleben.

 

Unterkunft im Projekt

In Indien werden Freiwillige auch in Projekten untergebracht. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn du in einem Waisenheim arbeitest, in dem die Kinder die gesamte Woche über betreut werden. Das hat den Vorteil, dass für dich der Arbeitsweg zwischen Projekt und Gastfamilie entfällt. Das Projekt kann dann zu einer großen Gastfamilie für dich werden.

 

Es gibt in Indien auch die Möglichkeit der Paying Guest Houses (PG). Bei einer Unterbringung in einem solchen Modell teilst du dir, wie in einer WG, die Zimmer mit anderen Indern. In einigen Ausnahmen kann es auch sein, dass Freiwillige bei Kontaktpersonen des Projekts leben: Beispielsweise im benachbarten Haus der Direktorin oder Direktors einer Schule.

Das sagen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer

(Vinzent, weltwärts) - "Ich habe ein atemberaubendes Land mit faszinierenden Menschen kennen gelernt. Ich hatte ein Projekt, das mich glücklich gemacht hat, ich habe Freunde kennengelernt und wurde mit offenen Armen empfangen."

 

(Marlene, weltwärts) - "Ich habe in diesem Jahr nicht die Welt verändert. Ein Anspruch, den ich auch nie hatte. Doch habe ich mich persönlich in diesem Jahr sehr weiterentwickelt und eine andere Perspektive kennen gelernt."