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Freiwilligendienst auf den Philippinen

Du interessierst dich für einen Freiwilligendienst auf den Philippinen? Auf dieser Seite erhältst du alle nötigen Informationen, um gemeinsam mit AFS einen Freiwilligendienst auf den Philippinen zu machen.

Freiwilligendienst auf den Philippinen

Die über 7.000 Inseln der Philippinen liegen im pazifischen Ozean zwischen Taiwan und Indonesien. Neben Timor-Leste sind die Philippinen das einzige überwiegend katholische Land in Südostasien. Das Leben findet hier vor allem auf der Straße statt. Auf ein Tricycle gequescht oder vom dem Dach eines Jeepneys aus ziehen lebendige Marktkulissen und quirlige Gassen an einem vorbei.

Voraussetzungen und Einsatzfelder für einen Freiwilligendienst auf den Philippinen

Englischkenntnisse sind eine Voraussetzung für einen Freiwilligendienst auf den Philippinen. Erste Kenntnisse in Filipino sind von Vorteil. Eine gute körperliche Verfassung wird wegen des Klimas vorausgesetzt. Die Unterbringung auf den Philippinen erfolgt in der Regel in Gastfamilien.

Länderinfo Philippinen

Die Philippinen sind von Vielfalt geprägt

Die Philippinen haben viel zu bieten: sowohl kulturelle als auch landschaftliche Diversität sind Programm. Die Filipinos sind ein sehr gelassenes, herzliches und offenes Volk. Mit Gästen wird großzügig alles geteilt – auch, wenn gar nicht viel zur Verfügung steht. Immer wieder wirst du mit sehr einfachen Verhältnissen konfrontiert sein. Daher ist nicht selten gerade im Projekt Improvisation gefragt.

 

Auf den Philippinen werden etwa 170 verschiedene Sprachen gesprochen. Amtssprache ist neben Englisch das sogenannte Filipino, auch Tagalog genannt. Auf vielen Inseln sind eigene Dialekte verbreitet, wie etwa Cebuano oder Ilocano. Welche Sprache du in deinem Alltag vor allem brauchst, hängt von deiner Gastfamilie und deinem Projekt ab.

 

Etwa 81 % der 100 Millionen Einwohner der Philippinen gehören der katholischen Kirche an. Damit sind sie in Südostasien eher die Exoten. Entsprechend hoch ist der Stellenwert der Kirche, auch in vielen Gastfamilien und Projekten.

 

Das Klima auf den Philippinen ist maritim tropisch. Zwischen August und Dezember fegen immer wieder Taifune über die mittleren und nördlichen Inseln und sorgen teilweise für schwere Schäden. Landschaftlich haben die Philippinen sowohl kilometerlange Sandstrände, kristallklares Meer und steinige Vulkan- und Bergregionen wie auch tosende Wasserfälle und ruhige Seen.

Überblick zum Freiwilligendienst auf den Philippinen

Klick auf die blauen Balken für mehr Programmdetails!

Platzierungen
Johannes beim Freiwilligendienst auf den Philippinen

Auf den Philippinen erfolgen Platzierungen in den Bereichen Bildung, Politik & Gesellschaft, Soziales und im AFS-Büro. Auf den Philippinen ist ein Freiwilligendienst ausschließlich im drei- oder fünf-monatigen Community Service Program (CSP), im Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) und im weltwärts-Programm möglich.

 

Beim Freiwilligendienst auf den Philippinen arbeiten wir eng mit AFS Philippinen zusammen. AFS Philippinen nimmt Freiwillige aus vielen verschiedenen Nationen auf. Du hast so auch die Chance, Kontakte zu anderen internationalen Freiwilligen aufzubauen.

Leistungen

Für die Leistungen im Community Service Program (CSP) beachte bitte die entsprechende Programmseite: Community Service Program

 

Für die Leistungen im Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) beachte bitte die entsprechende Programmseite: IJFD

 

Für die Leistungen im weltwärts-Programm beachte bitte die entsprechende Programmseite: weltwärts

Termine & Bewerbung & Preise

Die Plätze für einen Freiwilligendienst auf den Philippinen sind sehr beliebt und begrenzt. Je früher du dich bewirbst, desto besser sind deine Chancen auf eine Platzierung auf den Philippinen.

 

Beim Community Service Program (CSP) mit einer Dauer von 3 Monaten (Trimester) sind Ausreisen fast zu jedem Zeitpunkt möglich. Bewerbungsfristen: Bitte bewirb dich mindestens drei Monate vor dem gewünschten Abreisetermin. Beim CSP über fünf Monate, dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) und weltwärts gibt es gesonderte und feste Bewerbungstermine.

 

Bewerbungsfristen: Für die Abreise im Sommer läuft die erste Bewerbungsphase vom 1. bis 30. September. Bis zum 31. Januar kann man sich auf eventuell noch offene Plätze bewerben. Für die Abreise ab Jahresbeginn läuft die erste Bewerbungsphase vom 1. März bis 31. März. Bis zum 31. Juli kann man sich auf eventuell noch offene Plätze bewerben.

Beispiel-Projekte auf den Philippinen
Sonja hat hier auf den Philippinen geholfen

Beispiel-Projekte dienen dazu, Interessierten einen Einblick in mögliche Aufgaben vor Ort zu geben. Platzierungen finden grundsätzlich nach Verfügbarkeit und Eignung statt. AFS fördert die interkulturelle Lernerfahrung. Dazu gehört auch, dass sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht auf Projekte, sondern grundsätzlich für ein Land und die Begegnung mit Menschen in diesem Land entscheiden.

 

Projekte an Schulen

Als Lehrerassistenz in den Fächern Deutsch oder Englisch unterstützt du nicht nur die philippinischen Lehrkräfte an privaten und öffentlichen Schulen. Du bietest den Schülergruppen außerdem die Möglichkeit, deine Kultur kennenzulernen. Als Lehrerassistenz hast du auch die Möglichkeit, eigene Projekte und teilweise auch deinen eigenen Unterricht selbst zu planen. Bei der Organisation außerschulischer Aktivitäten kannst du deine persönlichen Vorlieben und Stärken einbringen. Da auf den Philippinen gerade die kleineren Kinder oft nur wenig Englisch verstehen, kannst du dich immer wieder im Improvisieren üben.

 

Betreuung von Kindern

In Projekten zur Betreuung von Kindern bist du vor allem für die Beschäftigung der Kleinen zuständig. Du organisierst Spiele, singst, malst und bastelst mit den Kindern. Auch Hilfe in der Küche oder beim Aufräumen ist hin und wieder gefragt. Wenn Freizeitprogramme für die Kinder stattfinden, bist du bei der Planung mit dabei und betreust die Kinder auf den Ausflügen. In manchen Projekten wirst du auch für kleine Bildungsaufträge wie Nachhilfeunterricht oder das Beibringen von einfachen Hygienestandards zuständig sein.

 

In einem Heim für minderjährige Straftäter unterrichtest und betreust du die Kinder bei Aktivitäten. Du kannst mit ihnen kochen, Fußball spielen, auf Palmen klettern oder Boote bauen. Hier ist deine Kreativität gefragt. Auch bei Hausbesuchen bei den Familien der Kinder kannst du dabei sein.

 

Politik und Gesellschaft

In einer Organisation, die ganze Dörfer für die benachteiligte Unterschicht verschiedener Regionen baut, kommst du als Freiwilliger bzw. Freiwillige direkt zum Einsatz. Dort führst du gemeinsam mit der Zielgruppe Projekte im Bereich Hausbau, Umwelt, Kinderbetreuung, Gesundheit, Tourismus, Religion, Bildung und Berufsvorbereitung durch. Viele Freiwillige arbeiten in solchen Dörfern in verschiedenen Bereichen mit. Dazu gehört die Kinderbetreuung in einem Kindergarten oder die Unterstützung von Lehrern ebenso wie der Bau von Häusern. Auch eigene Projektideen können umgesetzt werden, wie etwa die Eröffnung eines Fußballclubs. Auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit kommen Freiwillige in Projekten zu Politik und Gesellschaft zum Einsatz.

 

In Projekten des Umweltschutzes hilfst du zum Beispiel dabei gerettete Straßentiere zu versorgen und bei der Vermittlung in ein Zuhause zu helfen. Zudem bist du gefragt dabei zu unterstützen Umweltbewusstsein für Tiere und Natur zu verbreiten.

  

Projekte mit beeinträchtigten Menschen

In Einrichtungen zur Betreuung beeinträchtigter Kinder kommst du als Lehrerassistenz und Betreuungsperson zum Einsatz. Du hilfst ihnen beim Umgang mit ihrer Beeinträchtigung und unterstützt sie beim Lernen. Dabei geht es vor allem um Hilfe zur Selbsthilfe, indem du den Kindern alltägliche Dinge wie das Falten ihrer Kleidung oder das Schneiden von Gemüse beibringst. Dabei kannst du in eigenen Projekten kreativ werden und deine Stärken einbringen, um den Kindern etwas Neues beizubringen.

 

Arbeiten im AFS-Büro

Im AFS-Büro in Manila wirst du im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing eingesetzt. Du betreust die philippinischen Ehrenamtlichen sowie die Schülerinnen und Schüler, die ein Jahr ins Ausland gehen möchten. Auch in die Organisation von Ehemaligentreffen oder Projekten mit Partnerländern wirst du eingebunden. Im Büro arbeitest du an der Neugestaltung von Postern oder Flyern und hältst das Informationsmaterial sowie die Website auf dem neuesten Stand.

Unterkunft in einer Gastfamilie
Johannes unterwegs mit seiner Gastfamilie auf den Philippinen

In einer philippinischen Gastfamilie wirst du als Familienmitglied das alltägliche Leben einer lokalen Familie kennenlernen. Du nimmst an ihrem Alltag teil und bekommst so auch die Möglichkeit, lokale Feste und Feierlichkeiten hautnah mitzuerleben.

 

In philippinischen Familien ist der Familienzusammenhalt oft sehr wichtig. Großfamilien sind deshalb keine Seltenheit. Aufgrund starker Hierarchien spielt Respekt gegenüber Älteren eine wichtige Rolle. Doch auch Kinder haben einen hohen Stellenwert und werden lange als Kinder betrachtet und entsprechend behütet. Wundere dich also nicht, wenn du als akzeptiertes Familienmitglied auch als Kind betrachtet wirst.

 

Viele unserer Gastfamilien auf den Philippinen sind katholisch. Das regelmäßige Beten und Besuche in der Kirche gehören für viele dieser Familien deshalb zur Tagesordnung. Bestimmt nehmen sie dich gerne mit und tauschen sich mit dir über ihren Glauben aus.

 

Natürlich ist jede Familie anders, auch auf den Philippinen. Da nicht alle unsere Gastfamilien Englisch sprechen, wirst du eventuell auf anfängliche Verständigungsprobleme treffen. Aber schon bald klappt es sicher auch mit der interkulturellen Verständigung. Solltest du dir ein Zimmer mit einem Verwandten teilen, bietet dir das die Möglichkeit, die Erfahrung Gastfamilie noch intensiver zu erleben.

Das sagen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer

(Johannes, weltwärts) - "Die Menschen, die dort als Freiwillige Arbeiten, tun dies mit einer riesigen Freude und haben unheimlichen Spaß daran, ihren Mitmenschen zu helfen. Diese Erfahrungen und natürlich die Erinnerungen an meine philippinische Familie und meine philippinischen Freunde möchte ich versuchen mit nach Hause zu nehmen."

 

(Hugo, weltwärts) - "Dinge die ich zukünftigen Freiwilligen auf den Weg geben kann: Das was die Einheimischen machen, kann man mit wenigen Ausnahmen auch tun. Das was sie nicht machen, sollte man sein lassen. Stur sein, sich aufregen und in Dinge zu sehr hereinsteigern lohnt sich nicht, besser ist es die Dinge mit Humor zu sehen oder sie zu akzeptieren."