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Freiwilliges Engagement: Wie der Schüleraustausch sein Leben veränderte

Wie der Schüleraustausch sein Leben veränderte

Vor zwölf Jahren ging Alexander Kerkhoff für ein Jahr im ostasiatischen Inselstaat zur Schule. Bis heute engagiert er sich ehrenamtlich für interkulturelle Begegnungen. Wichtig sei das besonders heute.

Hamburg, 05. Dezember 2019 -  Seine privilegierte Situation sei Alexander Kerkhoff erst in Japan bewusst geworden: 2007 zog es den damals 15-jährigen Schüler von Essen zum Schüleraustausch auf die ostasiatische Inselnation. Ein Jahr war er mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. in Japan. Bis nachmittags saß er in Schuluniform im Unterricht, nach Schulschluss folgten Klubaktivitäten, abends Hausaufgaben. „Der Alltag eines Schülers in Japan ist ganz anders als in Deutschland“, sagt der 27-Jährige.

Die Auslandserfahrung habe sein Leben und seinen Blick auf Deutschland und die Welt verändert. Als er zurück ist, will Kerkhoff dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen die gleiche Erfahrung machen können und beginnt, sich für interkulturellen Austausch zu engagieren. Bis heute begleitet der 27-Jährige jüngere Schüler bei AFS auf ihrem Weg in ihr eigenes Auslandsabenteuer, sensibilisiert für kulturelle Differenzen und eine offene Einstellung gegenüber fremden Kulturen.

Ein Aufenthalt kann von sechs Wochen bis zu einem Jahr dauern

Derzeit macht Kerkhoff außerdem seinen Masterabschluss in „Governance und Public Policy“ an der TU Darmstadt. Im Studium vergleicht er internationale Regierungssysteme, beschäftigt sich mit politischen Prozessen auf der ganzen Welt. „Ein Schüleraustausch verändert die Perspektive“, sagt er, „und macht sensibel für nationale Unterschiede, globale Herausforderungen und interkulturelle Fragestellungen.“


Gerade heute sei internationaler Austausch, gegenseitiges Verständnis und friedlicher Dialog extrem wichtig, sagt Kerkhoff: „Überall auf der Welt bilden sich derzeit wieder nationalistische Bewegungen, die anstelle von Austausch auf Abgrenzung setzen. Und sie sind erschreckend erfolgreich.“


Rund 700 Schülerinnen und Schüler reisen auch nach den kommenden Sommerferien wieder mit AFS in eines von über 50 Ländern weltweit. Ein Aufenthalt kann von sechs Wochen bis zu einem Jahr dauern und wird durch intensive Seminare begleitet. Rund ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei ihrem Vorhaben aus vereinseigenen Mitteln oder durch Kooperationspartner wie Unternehmen und Stiftungen finanziell unterstützt.


Als gemeinnützige Organisation und Bildungsträger fördert AFS weltweit Menschen in der Entwicklung ihres Wissens, ihrer Fähigkeiten und ihres Verständnisses, um eine friedvollere Welt zu schaffen.

Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. ist ein gemeinnütziger Verein für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. Die Organisation arbeitet seit rund 70 Jahren ehrenamtlich basiert und ist Träger der freien Jugendhilfe. Neben dem Schüler- und Gastfamilienprogramm bietet AFS die Teilnahme an Global Prep Ferienprogrammen und Freiwilligendiensten sowie interkulturelle Trainingsmaßnahmen an. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder. AFS ist Teil des weltweiten AFS-Netzwerks und arbeitet mit gleichberechtigten Partnern in rund 50 Ländern auf allen Kontinenten zusammen. Über 3.000 Ehrenamtliche engagieren sich deutschlandweit für AFS.

Pressekontakt:

AFS Interkulturelle Begegnungen e. V.

Tala Forootan

Tel.: 040 399222-458

Fax: 040 399222-99

E-Mail: presse@afs.de

Website: www.afs.de