• Kontakt
  • Facebook
  • Twitter
  • Youtube
  • Blogger

Die AFS-Gastschüler: Deutschland entdecken

Für die AFS-Gastschüler ist die Zeit in Deutschland kein Urlaub und auch keine Sprachreise, sondern eine tiefgreifende Kulturerfahrung, die sie gemeinsam mit einer Gastfamilie meistern. Wesentlicher Bestandteil der Austauschprogramme ist der Besuch einer weiterführenden Schule in Deutschland. Die meisten Schüler bleiben bis zu 11 Monate (ein Schuljahr) in Deutschland, einige für ein halbes Jahr. Ein großer Teil kommt im September nach Deutschland, eine weitere Gruppe reist im Februar an.

Die AFS-Gastschüler sind zwischen 15 und 18 Jahre alt. Sie sind selbständig und setzen sich offen, aber auch kritisch mit ihrer neuen Umgebung auseinander. Gerade deshalb brauchen sie die Geborgenheit einer verständnisvollen Familie.

Bildergalerie

Sprache und Herkunft der Gastschüler

Einige Gastschüler sprechen bereits Deutsch, der Großteil jedoch nicht oder nur sehr wenig. Aber keine Sorge: Von Ihnen werden keine Fremdsprachenkenntnisse erwartet, denn alle Gastschüler wollen Deutsch lernen! Das geht am schnellsten, indem sie die Sprache so häufig wie möglich sprechen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Schüler nach drei Monaten die größten sprachlichen Hürden überwunden haben. Für die Anfangszeit bekommen Sie von AFS Tipps, wie Sie sich und Ihrem Gastschüler die Verständigung erleichtern können. Die Schüler werden in ihren Heimatländern ausgewählt und auf das Austauschjahr vorbereitet.

Derzeit nehmen wir Schüler aus folgenden Ländern auf

Vertrauenspersonen für Gastschüler

Gefühle wie Heimweh sind normal und müssen wie in jeder Familie mit gegenseitigem Verständnis gemeistert werden. Bei Problemen, die Sie nicht innerhalb der Familie lösen können, steht Ihnen ein erfahrenes AFS-Team zur Verfügung, das viele der Probleme kennt und für jedes Thema ein offenes Ohr hat. Betreut werden Sie von einem festen Ansprechpartner in Ihrer Region, dem Sie stets Fragen stellen können. Auch der Gastschüler hat einen AFS-Ansprechpartner vor Ort, der hilft, Schwierigkeiten zu klären und zu lösen.

"In Indien gibt es nicht viele Kartoffeln, aber in Deutschland esse ich Kartoffeln fast jedes Wochenende. Ich werde deutsche Brötchen oder Brot im generellen vermissen. Döner auch! Ich werde dieses kleine Dinge sehr vermissen. Wann ich war in Indien ich habe immer gedacht das Deutschland ist Bier, Brot und Pünktlichkeit war alles was wusste wegen Deutschland. Aber jetzt nach 10 Monaten denke ich das Deutschland ist viel mehr als Brot und Pünktlichkeit. Ich habe viel von der deutsche Kultur gelernt z.B. Kaffeezeit ist Nachmittags immer am besten mit Kuchen."

 

Meghana aus Indien, 2013/2014.