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Vom Sanitätsdienst zur größten Jugendaustauschorganisation weltweit

Von 1948 bis 2010 haben rund 28.000 deutsche Schüler am AFS-Entsendeprogramm teilgenommen. Rund 18.000 internationale Gastschüler wurden in Deutschland aufgenommen. Und so fing alles an:

1914

Unter dem Namen „American Field Service“ (AFS) retten freiwillige Sanitätswagenfahrer Verwundete von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges. Auch im Zweiten Weltkrieg ist AFS mit Hunderten von freiwilligen Fahrern weltweit aktiv.

1946

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kommen AFS-Sanitätswagenfahrer in den USA zusammen, um über die Zukunft des „American Field Service“ zu entscheiden: Die Veteranen beschließen, Jugendaustauschprogramme ins Leben zu rufen mit der Vision, das Verständnis zwischen den Kulturen zu fördern und damit den Weltfrieden zu sichern.

1948

Die ersten beiden deutschen Schüler fahren mit AFS in die USA.

1952

Die ersten 54 amerikanischen Schüler verbringen den Sommer in deutschen Gastfamilien. Das erste AFS-Büro außerhalb der USA wird in Deutschland eingerichtet.

1971

Auf dem ersten AFS-Weltkongress wird das bisher bilaterale Austauschprogramm mit den USA zu einem multinationalen Austausch ausgeweitet. Es stehen zu diesem Zeitpunkt 17 Länder im Rahmen der AFS-Austauschprogramme zur Auswahl.

1981

AFS Deutschland bietet erstmalig auch Freiwilligendienste im Ausland für über 18-Jährige an.

1989

AFS Intercultural Programs erhält die Auszeichnung der Vereinten Nationen für engagierte Jugendarbeit.

1992

Im Rahmen der internationalen Dezentralisierung wird AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Träger für alle Austauschprogramme von und nach Deutschland und damit selbstständige Partnerorganisation im AFS-Verbundsystem.

2005

Um die Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen Mitarbeitern und den örtlichen Komitees zu stärken, werden vier Regionalbüros in Berlin, Stuttgart, Wiesbaden und Hamburg eingerichtet. Wichtigste Aufgabe der Regionalbüros ist die Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter bei der Betreuung von Gastfamilien und Gastschülern in Deutschland.

2008

AFS Deutschland feiert sein 60-jähriges Jubiläum. Über 1.200 deutsche Schüler verbringen ihr Austauschjahr mit AFS in einem von rund 50 Ländern, über 700 ausländische Gastschüler sind für ein Jahr Gast in Deutschland, über 150 Freiwillige arbeiten in sozialen oder ökologischen Projekten weltweit.

2008

Astronaut Hans Schlegel fliegt mit der AFS-Flagge ins All.

2009

Als Entsendeorganisation für das weltwärts-Programm der Bundesregierung kann AFS seine Teilnehmerzahlen in den Freiwilligendienstprogrammen verdoppeln.

2010

Das Angebot an Kurzzeitaustauschprogrammen für Schüler wird auf weitere Bundesländer ausgeweitet.

2010

AFS erhält den von der Bundeszentrale für politische Bildung verliehenen Einheitspreis für die Förderung von Austauschen mit Osteuropa.

2012

Gründung der Tochtergesellschaft InterCultur gGmbH

2014

100-jähriges Jubiläum des American Field Service

2015

Der neue Leitsatz wird etabliert: "Das Ziel von AFS ist, Individuen zu befähigen, mit einer globalen Perspektive aktiv Verantwortung für sich und für die Herausforderungen ihres Umfelds zu übernehmen."