Die Geschichte von Halloween
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Halloween - Die Seelen der Toten verlassen ihre Gräber...

Gruselige Halloween-Kürbisse
Gruselige Halloween-Kürbisse

Es ist wieder so weit: Wie schon in den letzten Jahren ziehen die Kinder am 31. Oktober in möglichst gruseligen Verkleidungen und auf der Suche nach Süßigkeiten durch amerikanische Vorstädte. Auch in Deutschland verbreitet sich der Brauch, „Süßes oder Saures“ an Haustüren zu deklarieren.

Nur wenige wissen allerdings, dass nicht die Amerikaner Halloween erfunden haben, sondern die Tradition aus Irland kommt!

Ursprung und Geschichte

Auf einem Kürbisfeld
Zwei Austauschschülerinnen auf einem Kürbisfeld

Halloween stammt nicht aus Disney-Filmen und ist auch keine Erfindung aus Hollywood, sondern geht auf eine lange Tradition aus Irland zurück. Hier fand Halloween seine erste Verbreitung.

 

Vermutlich hat Halloween seinen Ursprung als keltischer Brauch, mit dem das Ende des Sommers gefeiert wurde. Mit Freudenfeuern wurde ebenso gefeiert, wie die Seelen der Toten zu ihrer Heimat zurückkehrten. Schon damals waren Verkleidungen vereinzelter Bestandteil der Feierlichkeiten.

 

Später bekam Halloween dann einen Bezug zum christlichen Kalender und wurde so wichtig für die katholische Bevölkerung Irlands. Der Begriff „Halloween“ ist dann nämlich eine Abwandlung des englischen „All Hallows' Evening“, also der Abend vor Abend vor Allerheiligen, dem katholischen Feiertag am 1. November. Eng mit dem Fest verbunden ist auch der 2. November, der Tag von Allerseelen. Über den Festtag Allerseelen heißt es, dass die Seelen der Toten ihre Gräber verlassen. Das klingt gruselig. Und damit sie die Aufmerksamkeit der Untoten nicht auf sich ziehen, verkleiden sich daher auch die Lebenden gruselig.

 

Im 19. Jahrhundert wanderten zahlreiche der vorwiegend katholischen Iren in die USA aus, wohin sie auch ihre Halloween-Traditionen mitnahmen – und wo sie sie ausbauten. Seit 1974 findet dann auch in New York jedes Jahr die weltgrößte Halloween-Parade statt. Der Halloween-Wahnsinn geht so weit, dass in den USA allein sieben Milliarden US-Dollar jährlich für Kostüme, Süßes und Dekoration ausgegeben wird. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Halloween-Welle dann wieder zurück über den Atlantik schwappte.

 

In Deutschland verbreiteten die Halloween-Bräuche nach amerikanischem Vorbild zuerst - wenig überraschend - in Kürbisanbaugebieten und heutzutage wundert sich auch niemand mehr, wenn es Ende Oktober an den Haustüren klingelt und es wieder heißt „Süßes oder Saures!“

 

Und das alles auf Grundlage eines Brauches aus Irland.

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