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In fünf Monaten habe ich schon so viel erlebt

Bryan, Schweiz, 2009/10,

In fünf Monaten habe ich schon so viel erlebt

Bryan aus der SCHWEIZ: In fünf Monaten habe ich schon so viel erlebt Ich bin den 12 September in Deutschland angekommen. Vor meiner Abreise kannte ich nicht so gut meine Gastfamilie. Ich hatte ihnen einmal eine E-Mail geschrieben aber nicht mehr. Ich hatte keine Fotos von ihnen gesehen also wusste ich gar nicht wie sie sehen aus.

Im Flughafen hat mein Betreuer mich abgeholt und ich habe meinen ersten Tag in Deutschland bei ihm verbracht. Ich war ein bisschen verloren, weil alles neu war. Ich konnte noch nicht so gut Deutsch deshalb war das schwer mit meinem Betreuer zu reden. Meine Gastmutter hat mich um 22:30 abgeholt und ich war so müde darum bin ich gleich ins Bett gegangen.

Meine Gastmutter ist sehr nett

Mein erster Eindruck von meinem neuen Leben war ganz schön. Ich habe keinen Gastvater, weil meine Gastmutter geschieden ist. Meine Gastmutter war und ist noch sehr nett. Sie ist immer fröhlich und sie hilft mich, wenn ich mit meinen Hausaufgaben oder mit etwas anders brauche. Ich habe zwei Gastgeschwistern und obwohl ich nicht viel mit ihnen rede, liebe ich sie sehr. Manchmal finde ich meinen Gastbruder ein bisschen komisch aber trotzdem ist er nett. Meine Gastfamilie hat mich sehr schnell und sehr gut aufgenommen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass ich ein Familienmitglied bin. Meine Gastmutter macht keine Unterschiede zwischen mich und ihre Kinder. Wir müssen der dritten zu Hause helfen. Wir unternehmen viele Aktivitäten zusammen und wir haben schon viel gereist. Meine Gastmutter will mir so viel sie kann Deutschland zeigen.

Ich komme aus der Schweiz also es ist nicht sehr unterschiedlich. Ich finde die Leute ein bisschen zurückhaltener aber sonst gibt es keine Unterschiede. In fünf Monaten habe ich schon so viel erlebt. Meine Gastmutter hat ihre eigene Firma aber obwohl sie viel arbeitet, nimmt sie viele Zeit für uns. Ich habe schon zwei Urlaub gemacht. Während der Herbstferien waren wir in Ostdeutschland. Wir haben Dresden, Leipzig, Erfurt und sogar Prag besuchen. Das war wirklich toll. Meine Gastmutter hatte einen Ferienwohnung gemittelt und sie hat aufgepasst, dass ich mein eigenes Zimmer hatte. Ich finde das wirklich aufmerksamen von ihr. Mit ihrer Arbeit musste meine Gastmutter einmal nach München fahren und sie hat mich gefragt, ob ich mit ihr mitgehen wollte. Das war ein Samstag und ich habe München besuchen gekonnt. Am Anfang meines Austausches war ich auch mit meinem Gastbruder zu der IAA in Frankfurt.

Weihnachten

Am Weihnachten haben wir viel gefeiert. Am Heiligabend waren wir mit der Oma, mit dem Bruder meiner Gastmutter und mit ihrem Freund. Wir haben das typische Weihnachtsmenu gegessen. Es war anders für mich, weil wir in der Schweiz nicht die gleichen Speisen essen. Dann haben wir die Geschenke aufgemacht. Ich war so glücklich da zu sein. Ich würde so viel verwöhnt. Am 25. Dezember haben wir wieder viel gegessen und wir sind ruhig zu Hause geblieben. Am 26. Dezember wurden wir von Freunden meiner Gastmutter eingeladen. Am 28. Dezember sind wir drei Tage nach Badsobernheim weggefahren. Wir waren in einem Wellness-Hotel. Am Silvester habe ich Besuch bekommen. Ich habe fünf Freunde aus der Schweiz, die 4 Tage zu mir gekommen sind. Ich gehe auch mit meiner Gastfamilie einfach einkaufen oder ins Kino, ins Schwimmbad oder spazieren usw. Ich fühle mich jeden Tag sehr gut mit ihnen. Ich habe hier mein eigenes Zimmer und es ist großer als meins in der Schweiz. Ich bin oft in mein Zimmer, weil ich manchmal Ruhe brauche.

Meine neue Schule gefällt mir sehr, obwohl sie viel kleiner als meine in der Schweiz ist. Normalerweise sollte ich die 11. Klasse besuchen aber hier bin ich in der 10., weil die 10. einfacher ist. Meine Klassenkameraden sind natürlich ein bisschen junger als mich aber ich habe schon viele Leute kennen gelernt. Ich finde die deutsche Schule leichter als in der Schweiz. In meinem Land müssen wir viel lernen und es ist schwer zu schaffen aber hier haben wir nicht so viele Hausaufgaben. Ich finde trotzdem die Schule schwer wegen der Sprache. Mathematik, Physik, Französisch und Englisch sind die einfachsten Fächer für mich und Deutsch, Geschichte und PoWi sind die schwersten Fächer.

Viele Leute kennengelernt

Wie ich schon gesagt habe, habe ich viele Personen kennen gelernt. Ich habe AFS-Freunde aber mehr deutsche Freunde. Wir unternehmen viele Aktivitäten zusammen. Ich war schon mehrere Mal im Kino oder im Schwimmbad. Ich gehe oft am Wochenende zu Partys. Manchmal treffen wir uns einfach zu reden oder um einen DVD zu gucken. Ich gehöre zu dem Frankfurt-AFS-Komitee und wir haben nicht so viele Aktivitäten im Vergleich zu dem Darmstadt-AFS-Komitee gemacht. Ich habe an „Hessen International“ teilgenommen. Wir waren zuerst an dieser Messe und dann sind wir zum Weihnachtsmarkt gegangen. Wir sind ein bisschen durchgelaufen und wir sind auf dem Turm am Main hochgegangen. Sonst habe ich keine andere Aktivität bei AFS mitgemacht. Ich habe schon zwei Camps erlebt und ich freue mich immer viel auf das. Ich wohne nicht in der Nähe von einem anderen AFS-Austauchschüler und es ist immer schön, wenn wir uns treffen.

In meiner Freizeit treffe ich mich mit Freunden oder ich mache etwas mit meiner Gastfamilie. Ich trainiere dreimal pro Woche in einem Fitnessstudio. Ich spiele auch Klavier und ich höre oft Musik. In der Schule schreibe ich jede Arbeit mit also muss ich auch viel lernen. Ich habe keine neuen Hobbies probiert, weil ich nicht viele Zeit habe. Deutschland sieht ziemlich ähnlich der Schweiz. Es gibt keinen großen Unterschied. Die Leute sind jedoch anders. Sie sind ernster und weniger „affektiv“. In Deutschland esse ich auch ein bisschen anders. Ich esse „fetter“ (viele Kartoffeln, Kuchen, Wurst usw.). Ich habe nur 2 kg. zugenommen also es geht noch.

Bryan aus der Schweiz, 2009/10