• Kontakt
  • Facebook
  • Twitter
  • Youtube
  • Blogger

Mein Jahr in Bildern

Simon, Indien, 2013/14, weltwärts

Weihnachten 2013 – meine Gastfamilie, rechts Paulo, mein Mitbewohner für ca. vier Monate

Fernseher und Hühner – zwei feste Bestandteile meines Lebens in der Gastfamilie. Von ersteren um sechs Uhr in der Frühe mit lautem Gegacker geweckt werden, zehn Minuten später beschallt die Kapelle vom Dach her das gesamte Dorf mit christlicher Gospelmusik, und dann legt mein Nachbar noch seinen ganz persönlichen Remix auf und ab spätestens 8 Uhr läuft dann der Fernseher ununterbrochen. Außer es ist mal wieder Stromausfall. ;-)

Wäsche trocknen.

Leben im Grünen – Zuhause.

Hunsur – eine typische, indische Kleinstadt in vielerlei Hinsicht…

...und doch der schönste Ort überhaupt!

Mittagessen im Projekt – immer zusammen mit meinen indischen Kollegen.

Unsere Schüler beim Essen draußen auf dem Gang. Jeden Tag die Frage an mich gerichtet: „What’s your lunch, sir?“ (oder eher „Lunch???“) – Ich: „Oh, today, I had rice.“

Als ich ins Projekt kam…

…nachdem ich aufgeräumt hatte…

…als ich die Schule verließ.

 

Merksatz: Nicht jedes Projekt der Entwicklungszusammenarbeit geht auf. Vor allem nicht in Indien.

Apropos Projekt: wochenlang an einem Solarofen gebastelt… („Actually, what is this? Umbrella? “)

…einfach blendend. Und das Wasser wurde nur lauwarm… („Oh, so nice, sir!“)

Zahlreiche Feste und Schulwettbewerbe boten regelmäßig Abwechslung vom Lehr- und Lernalltag, vor allem für die Schüler.

In Indien wird viel von Papptellern gegessen. Es lohnt sich, sie auch mal umzudrehen. Globalisierung hat uns viel gebracht, aber es wäre doch schön, wenn nach unserem Müll auch wir selbst das andere Ende dieser Welt entdecken: Ich möchte mindestens genauso viel von dieser Welt sehen, wie der nächste Milchkarton, den ich in den Müll werfe. Für mehr Freiwilligendienste!

Weihnachten 2013. Es war ein unglaublicher Vorteil, Freiwillige als Freunde in der eigenen Stadt zu haben, eine Konstante im oft chaotischen indischen Alltag, die ganz wesentlich zu meiner positiven Wahrnehmung meines Jahres im Ausland beitrug. Speziell in meinem Fall war es gleich ein Doppelgeschenk, Weihnachten zuerst mit den anderen feiern zu können, und später dann nochmals in meiner (christlichen!) Gastfamilie.

Eingeladen zu einer christlichen Hochzeit in Hunsur.

Nächster Halt… Zugfahren in Indien. Immer wieder ein ganz besonderes Abenteuer. Man weiß nicht genau, wann und wo er abfährt, ab man überhaupt noch reinpasst, wie lange die Fahrt dauert, und man am Ende wieder aussteigt.

Zuhause hatte ich quasi ein Dutzend Gastgeschwister. Gerade im Vergleich zu anderen Gastfamilien in Hunsur/Mysore durfte ich die Einbindung in eine rege Nachbarschaft erleben.