Schüleraustausch in Island
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Schüleraustausch in Island

AFS-Austauschschülerin Tienecke mit der isländischen Flagge
AFS-Austauschschülerin Tienecke mit der isländischen Flagge

Komm für ein Schuljahr nach Island und erlebe das Land der Sagen und Mythen, atemberaubender Natur und freundlicher Menschen. Besonders seit der WM haben die Skandinavier mit ihrem sympathischen „Hu!“ international Herzen erobert - aber auch schon davor waren sie für ihren starken Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn bekannt. Erlebe Island vor Ort, lerne neue Freunde kennen und erlebe mit deiner Gastfamilie die spektakulären Naturschauspiele im hohen Norden: Polarlichter im Winter, blubbernde Schwefelquellen, tosende Geysire, eisige Gletscher und beeindruckende Wasserfälle. Die herzlichen Menschen der weltgrößten Vulkaninsel erwarten dich!




Island
Tienecke am Strand in Island
Tienecke am Strand in Island

Island ist das Land aus Feuer, Wasser und Eis. Es ist nie weit zum Meer, die Natur ist atemberaubend, die Luft rein und du kannst richtig viel erleben. Im heißen Sommer gehen vielleicht deine Gastgeschwister mit dir im Meer schwimmen, im Winter besuchst du mit deiner Klasse heiße Quellen, in denen ihr herrlich baden könnt.

 

Die Naturverbundenheit der Inselmenschen ist genauso groß wie ihre Geselligkeit und ihre Vorliebe für Sagen und Mythen. Wohl deshalb gibt es kaum einen Ort, der nicht sagenumwoben ist: Ein Beispiel sind zwei riesige Felsen an einer Steilküste, an der die Gischt über die Klippen spritzt. Von den Felsen heißt es, dass sie ein Troll und seine Frau waren, die zu spät vom Fischen nach Hause kamen und so von den ersten Sonnenstrahlen versteinert wurden.

 

Im Winter gibt es viele Wintersportmöglichkeiten und die Hauptstadt Reykjavik ist, wie auch andere Städte in Island, eine bunte Stadt mit farbenfrohen Häusern und gemütlichen Einkaufsstraßen mit kleinen Läden und vielen hervorragenden Cafés und Restaurants, die nur auf deinen Besuch warten.

Schule

Schule ist in Island ganz anders als bei uns. Das fängt oft schon bei der Architektur an, denn oftmals gibt es gar keine abgeschlossenen Klassenzimmer, sondern große, lichtdurchflutete Säle, von denen einer in den nächsten übergeht.

 

Jeder Schultag beginnt zumeist mit einer Lesestunde, die aber nur etwa 15 bis 20 Minuten dauert. Alle dürfen lesen, was sie möchten – so sollen Lese-, Schreib- und Sprachkompetenz gefördert werden. Da diese einen hohen Stellenwert in Island haben, gibt es auch in den Schulen in der Regel große Bibliotheken, mit vielen Sitzgelegenheiten und Rückzugsorten.

 

Aber nicht nur das, in Island überlegt und entscheidet die Klasse – teils allein, teils mit den Lehrkräften – welches Fach wie lange auf dem Stundenplan stehen soll. Daher sind auch die Pausen mal länger und mal kürzer. Sie gehören teilweise mit zum Unterricht, so dass die Schülerinnen und Schüler im Klassenraum bleiben und beispielsweise Karten spielen oder quatschen.

 

Dazu passt, dass auch das Verhältnis zu den Lehrkräften ziemlich entspannt ist; die Lehrkräfte werden geduzt und mit Vor- oder sogar Spitznamen angesprochen. Die Schule beginnt montags bis freitags um etwa 8:30 Uhr morgens oder sogar später. Schulschluss ist dann allerspätestens um 14:30 Uhr und Hausaufgaben gibt es selten bis nie.

 

In einem so entspannten Umfeld wird es dir sicher nicht schwer fallen, neue Freundschaften zu schließen und viel über Land und Leute zu erfahren. Mittags – und manchmal sogar morgens – gibt es kostenloses Essen in der Schulkantine, so dass du mit deiner Clique dabei schon einmal den Nachmittag planen kannst.

Freizeit & Freunde
AFS-Austauschschüler Andres mit seinen isländischen Freunden
AFS-Austauschschüler Andres mit seinen isländischen Freunden

Isländische Schulen bieten oft ein großes Angebot an Aktivitäten nach dem Unterricht an. Es gibt beispielsweise neben Chören, Fotografie-, Kino- oder Radioclubs auch Aktivitäten wie Bergsteigen oder Kochen.

 

Weil es nur selten Hausaufgaben gibt, arbeiten einige Jugendliche noch nachmittags, etwa in kleinen Geschäften oder Cafés. Falls also deine neuen Freundinnen und Freunde mal keine Zeit haben sollten, nach der Schule noch shoppen oder ins Kino zu gehen, kannst du auf eigene Faust das Land entdecken. Oder beispielsweise deine Gastfamilie beim Kochen oder Einkaufen unterstützen.

 

Übrigens bieten auch viele Gemeindezentren noch kostenlose Aktivitäten für Jugendliche an – hör dich einfach einmal um, es gibt bestimmt etwas Spannendes auch in deiner Nähe. Vielleicht sind deine Gastgeschwister ja schon irgendwo aktiv und nehmen dich gern mit.

 

Natürlich unterscheiden sich die bevorzugten Freizeitaktivitäten der Jugendlichen in Island im Sommer und im Winter sehr, so wie bei uns auch. An den Wochenenden kannst du mit deiner Gastfamilie und mit deiner Clique viel Zeit draußen verbringen, entweder beim Wandern, Campen, Picknicken, Schwimmen oder beim Wintersport. Und abends geht’s dann vielleicht ins Kino, zu einer Party, ins Restaurant oder zu einem Konzert.

Gastfamilie
Andres isländische Gastmutter

Isländische Familien oft haben einen starken Zusammenhalt über alle Generationen hinweg. Wann immer möglich kommt die Familie in großer Runde zusammen, beispielsweise zu Geburtstagsfeiern oder Feiertagen. Das ist dann meistens sehr ungezwungen, aber sehr traditionsbewusst mit vielen typisch isländischen Sitten und Bräuchen.

 

Isländische Jugendliche sind sehr selbständig und viel unterwegs. Wahrscheinlich wird deshalb umso größerer Wert auf das gemeinsame Abendessen gelegt: Das ist tagtäglich der gemeinsame Treffpunkt schlechthin, um Ausflüge zu planen, vom Tag zu erzählen oder Probleme zu lösen. Die Familien gelten insgesamt als sehr warmherzig. Es wird dir leichter fallen, dich in deine Gastfamilie einzufinden. Vielleicht hängst du nach dem Abendessen noch mit deinen Gastgeschwistern ab oder ihr spielt mit den Eltern ein paar Runden Würfelspiele.

 

Im Sommer lieben isländische Familien es, für ein paar Tage gemeinsam in der Natur zu sein und beispielsweise zu campen. Das ist ein wundervolles Erlebnis, denn es schweißt die Familien noch mehr zusammen und ist so richtig typisch isländisch. Beim Lagerfeuer am Abend kannst du dir dann vielleicht noch ein paar neue Geschichten über Trolle und Feen erzählen lassen.

Programminfos
Programm Schulhalbjahr (4-5 Monate) Schuljahr (9-10 Monate)
Preis - 8.290 €
Ausreise im Sommer - Ja
Ausreise im Winter - -

Die Ausreise im Sommer erfolgt zwischen Juli und September, je nach Zielland.

Die Ausreise im Winter erfolgt zwischen Januar und April, je nach Zielland.

 

Bei AFS kannst du dich durchgehend für dein Schuljahr oder Schulhalbjahr im Ausland bewerben.

 

Die besten Chancen auf dein Wunschland und ein Stipendium hast du, wenn deine Bewerbung
- für die Sommerabreise des kommenden Jahres zwischen Mai und Oktober
- für die Winterabreise des kommenden Jahres zwischen Januar und Mai
bei uns eingeht.

 

Falls du den Zeitraum verpasst hast, kein Problem: Du kannst dich für die Sommerabreise bis April und für die Winterabreise bis November vor deiner Ausreise auf noch freie Plätze bewerben. Sprich uns gerne an, wenn du wissen möchtest, ob dein Wunschland noch verfügbar ist!

Erfahrungsberichte
Stipendien

Ein Drittel unserer Austauschschülerinnen und -schüler erhalten ein Teilstipendium. AFS bietet eine Vielzahl von Stipendien an: zum Beispiel AFS-eigene Stipendien, Unternehmensstipendien und Stipendien von Stiftungen.

 

Speziell für Island gibt es folgende Stipendienmöglichkeiten:

Stipendium Höhe Dauer Für
AFS-Bundeslandstipendium 500–3.000 € Schuljahr und Schulhalbjahr Jugendliche aus allen Bundesländern
Kreuzberger Kinderstiftung Stipendium Teilstipendium Schuljahr Schülerinnen und Schüler einer
nicht-gymnasialen Schulform
AFS-Ehrenamts-Stipendium 2.000 € Schuljahr und Schulhalbjahr Jugendliche, die ehrenamtlich engagiert sind

Weitere Stipendienmöglichkeiten für dieses und andere Länder findest du auf unserer Stipendienseite.

Programmablauf und Betreuung

Gut gewappnet in die Welt

AFS-Schülerinnen zeigen auf Weltkarte

Damit du selbstbewusst in deinen Austausch starten kannst, bereiten wir dich intensiv vor. AFS ermöglicht dir den Besuch von zwei bis drei Wochenendseminaren, auf denen du gemeinsam mit anderen Austauschschülerinnen und -schülern die eigenen Erwartungen reflektierst, Hintergrundwissen zum Gastland erwirbst und Tipps im Umgang mit ungewohnten Situationen erlernst. Weitere Themen sind der Umgang mit typischen AFS-Regeln sowie die AFS-Betreuung. Durchgeführt werden die Vorbereitungsseminare von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in der Regel selbst ehemalige AFS-Austauschschülerinnen und -schüler sind. Sie helfen dir mit vielen nützlichen Hinweisen für die Zeit im Gastland.

Auch vor Ort sorgfältig betreut

Schon am Flughafen empfängt dich eine AFS-Ansprechperson. Du und deine Gastfamilie erhalten außerdem eine persönliche Betreuerin, bzw. einen persönlichen Betreuer. Diese Person steht euch mit Rat und Tat zur Seite und kann bei Bedarf vermitteln. AFS-Betreuerinnen und -Betreuer wohnen in der Nähe oder zumindest in derselben Region wie deine Gastfamilie. Auch die jeweilige AFS-Geschäftsstelle im Gastland hilft dir gerne weiter. Für alle Fälle gibt es in jedem Partnerland eine AFS-Notrufnummer, unter der täglich rund um die Uhr AFS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter erreichbar sind.

Im Gastland nimmst du an 2-3 weiteren Seminaren teil, die dir helfen, deine Erlebnisse zu verarbeiten.

Leistungen

Unsere Austauschprogramme für ein ganzes oder ein halbes Schuljahr beinhalten folgende Leistungen:

  • Reisekosten (Hinreise ins Gastland von dem von AFS festgelegten Abreiseort in Deutschland und Rückreise)
  • Kranken- und Unfallversicherung
  • Aufenthalt als Gastkind in einer Familie
  • Besuch einer weiterführenden Schule im Gastland
  • Betreuung der Schülerinnen, Schüler und Gastfamilien durch AFS bzw. unsere Partnerorganisation
  • Internationale Koordination
  • Mindestens zwei Vorbereitungs- und zwei Nachbereitungsseminare
  • Orientierungs- und Auswertungsveranstaltung im Gastland
  • 24-Stunden Erreichbarkeit
  • Reisearrangements in Notfällen
  • Unterstützung bei der Reise / teilweise Flugbetreuung
  • Betreuung der Eltern im Heimatland
  • Unterstützung und Beratung beim Visumsantrag
  • Insolvenzversicherung nach §651 k BGB
  • Informationsmaterialien

Tipp: Wenn du die Preise verschiedener Austauschorganisationen miteinander vergleichen willst, solltest du darauf achten, dass diese Preise auch die gleichen Leistungen beinhalten! Weitere Informationen erhältst du in unserer Teilnahmevereinbarung und in der Schüleraustausch-Broschüre.