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Mein Austauschjahr in Deutschland

Natasha, Indonesien, 2007/08,

Mein Name ist Natasha. Ich komme aus Indonesien und ich bin 17 Jahre alt. Ich habe dieses Stipendium von Mercator, damit ich in Deutschland ein Austauschjahr machen kann.

Ich bin nun schon seit 5 Monaten in Deutschland. Vieles ist bisher passiert. Aufregendes, Glückliches, Trauriges, Ängstliches. Ich hatte Heimweh, war neugierig und fröhlich, wurde enttäuscht und fühlte mich wohl. Ich habe die Familie gewechselt. Ich habe auch Schule, Stadt und sogar Bundesland gewechselt. So ist es kein Wunder, dass ich schon viele Leute kennen gelernt habe.

Gastfamilie

Meine erste Gastfamilie wohnt in Peterswald-Löffelschied, Hunsrück, Rheinland-Pfalz. Es ist ein sehr kleines Dorf. Die Möglichkeiten dort sind begrenzt. Es war eine sehr einfache Familie. Sie haben sich mit den einfachen Dingen des Lebens beschäftigt, sind aber definitiv ziemlich nett. Besonders gut hat mir gefallen, dass mein Gastvater sehr gut kochen kann. Das Leben in einem sehr kleinen Dorf war für mich nicht leicht. Die Verbindungen des öffentlichen Personenverkehrs waren total wenig. Nur zweimal täglich, vor und nach der Schule ist ein Bus gefahren. In den Ferien oder Wochenende fuhr überhaupt kein Bus. Die Leute dort sprechen wenig Englisch deshalb war es für mich ganz schwierig weil ich am Anfang kein Deutsch gesprochen habe. Es gibt auch wenig Geschäfte. Aber ich versuchte positiv zu denken und mit dem Leben dort zurecht zu kommen. Leider hat sich gezeigt, dass wir doch nicht zusammengepasst haben, weil mein Gastschwester etwas unhöflich zu mir war. Ich habe dort für ungefähr 2 Monate gewohnt.

Mein zweite Gastfamilie wohnt in Bessenbach, Spessart, Bayern. Sie sind das totale Gegenteil mit meiner erste Gastfamilie. Sie sind super beschäftigt und machen sich viele Gedanken über das Leben. Sie machen so viel, zum Beispiel in der Kirche, in Die Grünen Partei und im Schulekomitee. Außerdem arbeiten sie auch beide in Ihrem eigenen Beruf. Meine Gastmutter, Barbara Hofmann, arbeitet als Sekretärin in Rathaus. Meine Gastvater, Markus Hofmann, ist ein Elektrotechniker in einem Software Firma.

Die Familie Hofmann ist eine vegetarische Familie. Es ist ziemlich gut für mich weil ich ein Moslem bin und kein Schweinefleisch essen darf. Obwohl manchmal vermisse ich auch Fleisch zu essen. Aber dass ist kein ein große Problem. Sie sind ein gute christliche Familie und obwohl wir an eine andere Religion glauben, können wir friedlich zusammen leben.

Ich bin überrascht mit wie viel Dingen sie sich beschäftigen. Leider haben sie nicht so viel Zeit damit wir zusammen auf Reisen gehen. Aber sie helfen mir sehr, so dass ich auch ohne sie reisen. Was ich auch gut finde ist dass sie so oft Bio und gesunde Gerichte essen. Fast alles sind Bio-Produkte. Das ist nur konsequent, weil sie sich auch um die Umwelt kümmern. Deshalb sind sie bei den Grünen, deshalb haben sie auch eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach, damit sie regenerative Energie erzeugen und mit Energie sparsam umgehen.

Schule

Meine erste Schule war Kirchberg Realschule. Ich war dort in 9 Klasse. Das fand ich nicht so gut weil ich schon 17 Jahre alt bin und die anderen im Allgemeinen noch 14 Jahre alt waren. Aber ich habe gelernt dass die Anforderungen in er Realschule nicht so hoch sind wie im Gymnasium. Jetzt gehe ich in eine neue Schule, das Maria Ward Schule-Gymnasium (Aschaffenburg), in die 10 Klasse. Meine neue Schule ist eine Mädchen Schule. Ehrlich, als ich in dieser Schule angekommen bin, war das für mich etwas ungewohnt,. aber langsam habe ich mich daran gewöhnt.

Ich finde dass in Deutschland, besonders in Bayern, Schulsystem vorhanden ist, bei dem sich alle Schüler voll auf den Lehrer konzentrieren müssen und wenig Diskussion unter den Schülern möglich ist. Ich finde dass ist nicht so gut, weil man dann keine Zeit dafür hat, seine eigene Gedanken zu erforschen. Ich finde es gut, dass man weiß, was man machen muss.. Es gibt ganz intensive Schulaufgaben oder Solo-abfrage so muss man immer jeden Tag lernen. Die Beziehungen zwischen Lehrerin und Schülerin sind auch ganz gut, höflich aber noch freundlich.

Freunde

Es ist sehr unterschiedlich Freundschaften in einem kleinen Dorf und in einer Stadt zu schließen. Ich brauchte ungefähr einen halben Monat um Freundinnen im Hunsrück zu finden. Ich meine wahre Freundinnen, nicht nur dass man sich kennt. Sie sind dort mehr freundlich und aufgeschlossen. In Rheinland-Pfalz, habe ich wahre Freundinnen, Jacqueline und Debbora. Sie sind echte deutsche Freundinnen und total nett. Als ich einige Probleme mit meiner letzen Gastfamilie hatte, haben Sie mir sehr geholfen. Ich habe schon für 1 Woche in Jacquelins Familie gewohnt. Sie hat eine total freundliche Familie. Eigentlich wären sie auch Gastfamilie von mir geworden, aber es war schwierig weil Ihre Mutter erst vor kurzem gestorben war. Jetzt haben wir noch immer sehr guten Kontakt und manchmal besuchen wir uns.

In meiner neuen Schule habe ich schon ziemlich viele Freundinnen. Dort gibt es auch eine Band mit anderer 5 Mädels. Manchmal gehen wir auch ins Kino, zu einer Geburtstag Party oder machen einfach einen Spaziergang nach der Schule. Ich treffe mich auch oft mit anderen Austauschschülerin/schülern. Wir sind ziemlich eng befreundet. Aber ich finde, dass die Freundschaft in Deutschland ist nicht einfach zu machen. Sie sind nicht so offen. Sie machen etwas nur mit Ihnen Gruppe oder mit Jemand, wer sie schon kennen. Es war nicht einfach, in eine Gruppe einzugehen. Wenn ich nicht so hart zu versuchen, werde Sie mich als eine Freundin nicht bemerken. Aber jetzt, danach habe ich sehr fleißig zu versuchten, habe ich schon einige enger Freundinnen, den mit mir zusammen in einem Band sind.

Hobbys & Freizeit

Meine Hobbys sind singen, tanzen, reisen und zuschreiben. Deshalb bin ich in die Schule Chor dann nehme ich Gitarre Unterricht und Tanzen Unterricht in der Schule. Ich schreibe auch gerne. Besonders in meinem Blog (Es ist wie ein Tagesbuch, aber im Internet). Ich möchte mich eine Person wer in Journalismus arbeitet zu sein, z.B Journalistin, Nachrichten. Eigentlich möchte ich mich in der Schulzeitung oder die anderen Medien etwas Beschreibung zu schreiben, aber es ist noch unmöglich weil die Fähigkeit meines Schreibens noch nicht gut genug ist. Vielleicht versuche ich es noch mal bald, wenn es schon besser wird.

Eigentlich möchte ich mich mehr Aktivitäten zu machen. Aber, weil fast alles in Deutschland sehr teuer kostet, kann ich nicht mehr nehmen oder machen. Ich reise auch gerne. Ich reise nicht nur um Spaß zu machen, sondern auch viele Leute zu treffen. Damit kann ich mehr über mein Land mit ihnen reden. Hier sind die üblichen Fragen von ihnen ; „Wo ist Indonesien?“ , „Wie sind die Leuten dort?“ , „Wie ist die Klima ?“, oder „Wie sind die traditionelle Tanzen oder Kulturen dort ?“. Das finde ich sehr interessant zu beantworten.

Vergleichen zwischen Deutschland und Indonesien

Es ist ganz anders !

Leuten in allgemeinen sind ziemlich verschlossen. Es ist okay auch wenn man sich selbst entscheidet dass man lieber etwas alleine machen oder wenn es niemand begleiten gibt. In Indonesien, Leuten mögen zusammen etwas machen. So versuchen sie so viel sie können. z.B. in Schule Pause. In Indonesien ich und meine Freundinnen versuchen uns in selbe Platz oder Restaurant zum Mittag essen. Die positiven Dinge von Deutschland Leute ist, dass man entscheidet sich selbst was will machen kann. Aber manchmal fühle ich mich dass es ein bisschen individual ist. Die positiven Dinge von Indonesien Leute ist dass wir die Fühlen von Einigkeit fühlen kann, aber manchmal können wir nicht unsere selbst Wahlen machen.

Die Leuten sind auch ziemlich kalt. Manchmal es wenig spontan Leute gibt. Es ist ein bisschen ungewohnt für mich. In Indonesien, manche Leute sind so warm und begeistert. Aber ich sehe das die Leuten in Deutschland mehr in der Kontrolle sind. Mehr ruhig und sicher. Pünktlichkeit in Deutschland ist super ! Ich meine wenn ich mit Indonesiens Pünktlichkeit vergleichen. Es gibt kein Chance wenn man zu spät kommen oder machen. Sei immer Pünktlich, und du bist sicher. Die Leuten sind auch ziemlich organisiert. Dass mag ich mich am besten.

In Deutschland gibt total viele Schweinefleisch und Bier. Sogar es ist eine Image von Deutschland. Es ist ein Teil von den Kulturen. Aber das Problem ist, Ich trinke kein Bier und esse kein Schweinefleisch. So muss ich immer deshalb aufpassen. In Indonesien, wenn man viel Bier trinkt, es bedeutet dass er kein gute Mensch ist. Der Verkauf des Bier in Indonesien ist auch sehr begrenzt.

Deutschland ist sehr toll. Die Schöne Landschaften, der Disziplin-Lebensstil, Die Fleißige Atmosphäre bis Das Beeindrucken selbst Vertrauen. Ich habe fast 5 Monate hier in Deutschland noch bleiben. Ich möchte mehr lernen und zu anderen zeigen, dass Kultur ist so einzigartig ist und das nicht für uns zum Debattieren darüber soll, ist das einfach etwas für uns, um zu verstehen.

Natasha aus Indonesien, 2007/08