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Mein Jahr in Texas mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm

Moritz, Vereinigte Staaten von Amerika, 2012/13,

Mein Jahr in Texas mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm

Mein Jahr in Texas war unbeschreiblich. Alles fing damit an, dass ich in der Schule eine Präsentation über das PPP (Parlamentarisches Patenschafts-Programm) gesehen und mich daraufhin für das Stipendium beworben habe. Nach Auswahlwochenenden und Gesprächen stand nach einiger Zeit fest: Ich werde das Schuljahr 2012/13 in den USA verbringen. Meine Gastfamilie meldete sich schon einige Wochen vor dem Abflugtermin per E-Mail und machte einen sehr netten Eindruck. Ab dem Zeitpunkt hatten wir viel Kontakt. Zur Vorbereitung auf mein USA-Jahr hatte ich im Vorfeld Vorbereitungswochenenden und ein Seminar in Weimar. Dann ging es auf nach Houston.

Meine Familie

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich einmal mit meiner Gastfamilie geskyped, was mir die Chance gab, sie schon einmal per Bildschirm kennenzulernen. In Houston empfingen sie mich gleich wie ein Mitglied ihrer Familie und stellten mir viele Fragen. Meine Gastfamilie ist sehr nett und dadurch, dass ich vier Gastgeschwister hatte und es einen Hund gab, war es Zuhause sehr lebhaft. Ich wusste gleich, dass ich mich bei ihnen wohlfühlen würde. Alle machten mir den Start in Houston sehr leicht. In den nächsten Wochen haben wir mit meiner Gastfamilie sehr viele spannende Dinge unternommen.

Der Alltag

Nach einiger Zeit startete dann die Schule. Ich durfte die Kurse, selber aussuchen. Dementsprechend hat mir mein Stundenplan gut gefallen. Der Unterricht begann jeden Tag um 7:20 und endete um 14:30. Mein Gastvater hat mir außerdem geraten, einen Mannschaftssport zu wählen, um schnell Freunde zu finden. Also entschied ich mich für Soccer. Jeden Tag war nach der Schule Training und schon zu Beginn der Saison verstanden wir uns im Team richtig gut. Am Ende der Saison haben wir es zwar nicht zu den Districts geschafft, aber High School Soccer zu spielen hat sehr viel Spaß gemacht.

Typisch amerikanisch

Auch die amerikanischen Traditionen fand ich sehr interessant. Meine Gastfamilie hat sich wirklich viel Mühe gegeben, mir alle Traditionen zu zeigen. An Thanksgiving haben wir gemeinsam einen Truthahn zubereitet und am Wochenende vor Weihnachten den Christmas Tree geschmückt. Das Weihnachtsfest mit meiner Familie war sehr, sehr schön.

Gemeinsame Unternehmungen

Meine Gastfamilie hat auch mehrere unvergessliche Reisen mit mir unternommen, unter anderem zum Grand Canyon, nach Las Vegas, LA und sogar Disney World. Einmal waren mein Gastvater und ich Kanufahren im Sumpf und haben Alligatoren gesehen, aber die meisten Wochenenden haben wir im Strandhaus meiner Gastfamilie verbracht, zu dem ich auch oft Freunde einladen durfte.

Mein Fazit

Meine Gastfamilie hat mir eine tolle Zeit ermöglicht und diese Erfahrung in den USA für mich unvergesslich gemacht. Ich bin ihnen wirklich sehr dankbar, dass ich ein Jahr Teil der Familie sein durfte. Zudem habe ich viele Freunde gefunden, mit denen ich ebenfalls viel Zeit verbracht habe. Bei unseren gemeinsamen Unternehmungen haben wir uns immer amüsiert und ich erinnere mich auch hieran gern zurück. Die Treffen mit AFS waren immer sehr informativ und die Tage in Washington unvergesslich.