Mercator und AFS fördern Schüleraustausch mit China
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Stipendium der Stiftung Mercator – China entdecken

Du träumst von einem Schüleraustausch in Fernost und interessierst dich für chinesische Kultur und Sprache? Zu Recht, denn das Reich der Mitte hat einiges zu bieten! China beeindruckt mit jahrtausendealter Geschichte, kultureller Vielfalt und modernster Technologie sowie einer boomenden Wirtschaft. Besuche eine chinesische Schule, lerne traditionellen chinesischen Kampfsport und probiere die vielen exotischen Gerichte mit deiner Gastfamilie während deines Austausches im fernen China.
 
Werde jetzt Stipendiatin bzw. Stipendiat der Stiftung Mercator in China! Mit dem Teilstipendium der Stiftung Mercator können Jugendliche aus ganz Deutschland ihr Zielland China bei einem Schüleraustausch entdecken und das Abenteuer Austausch erleben.
 
Übrigens: Die Stiftung Mercator fördert im Rahmen unseres Kurzzeitaustausches auch den zweimonatigen, gegenseitigen Schüleraustausch mit China.

Hintergrund & Stipendiengeber

Die Stiftung Mercator fördert Initiativen und Projekte im Bereich Wissenschaft, Bildung und internationale Verständigung und kooperiert seit vielen Jahren mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Mit ihrer Arbeit verbessert die Stiftung Mercator die Bildungschancen innerhalb Deutschlands und leistet einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Bildung. Toleranz, Verständigung und interkulturelle Kompetenz sind dabei Kernthemen der Stiftung Mercator.

Für welche Austauschländer kann ich das Stipendium beantragen?

Das Mercator Stipendium gilt für ein ganzes oder halbes AFS-Schuljahr in China.

 

Auch wer sich für einen zweimonatigen Kurzzeitaustausch in China interessiert, kann ein Stipendium der Stiftung Mercator beantragen.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, die ein besonderes Interesse an China und der chinesischen Kultur mitbringen. Das Alter zum Zeitpunkt der Abreise muss zwischen 15 und 18 Jahren liegen.

 

Wenn du dich für einen Kurzzeitaustausch mit China bewerben möchtest, solltest du zwischen 14 und 17 Jahre alt sein.

Voraussetzungen und maximale Fördersumme

Mercator-Stipendien für ein Schul(halb)jahr in China
 
Die Stiftung Mercator fördert Jugendliche, die sich für chinesische Kultur und Sprache begeistern und die ein halbes oder ganzes Schuljahr in China verbringen möchten. Teil der Bewerbungsunterlagen ist deshalb ein Motivationsschreiben, in dem die Bewerber*innen schildern, warum sie ein Jahr in China verbringen möchten.
 
Vergeben werden Teilstipendien. Alle Stipendiat*innen erhalten, unabhängig von der finanziellen Situation der Familie, einen festen Sockelbetrag. Dieser beträgt 3.000 € für das Jahresprogramm und 2.500 € für das Semesterprogramm. Abhängig von der finanziellen Situation der Familie kann die Stipendienhöhe in Rücksprache mit AFS und der Stiftung Mercator individuell aufgestockt werden.
 
Fester Bestandteil des Stipendienprogramms ist ein Chinesisch-Sprachkurs (etwa 100h mit digitalen und Präsenzelementen), an dem alle Stipendiat*innen vor Abreise teilnehmen. Hier werden Sprachkenntnisse und Wissen über chinesische Kultur und Gesellschaft vermittelt, die das Eingewöhnen in den chinesischen Alltag in Schule und Gastfamilie erleichtern. Die Kosten für diesen Sprachkurs werden zusätzlich zum gewährten Stipendium von der Stiftung Mercator getragen.
 
Die Stiftung Mercator ist ein wichtiger Vermittler zwischen Deutschland und China und pflegt Kontakte zu ganz unterschiedlichen Organisationen und Menschen, die in diesem Bereich tätig sind. Als Alumni (ehemalige Programmteilnehmer) erhalten Stipendiat*innen Zugang zum Mercator Alumni-Netzwerk und damit zu spannenden Veranstaltungen und weiteren Fördermöglichkeiten, um ihr Wissen über chinesische Kultur und Sprache auch über das Austauschprogramm hinaus zu vertiefen.
 
Stipendien für einen Kurzzeitaustausch mit China

Auch für unser Kurzzeitprogramm werden durch die Stiftung Mercator Teilstipendien in Höhe von 2.000 € vergeben. Damit sind 45 % des Programmpreises abgedeckt. Darüber hinaus können wir das Stipendium individuell aufstocken, wenn zum Beispiel eine besondere Sprachförderung oder eine generell Bedürftigkeit vorhanden sind. Ein einwöchiger Sprachkurs inkl. Aufenthalt in Peking zu Beginn des Kurzzeitaustausches ist im Preis inbegriffen.

 

Check dich aus

Spannende Videos und interessante Erfahrungsberichte erwarten dich auch auf der Seite von Check dich aus - einer Kampagne der Stiftung Mercator.
 
Jetzt mehr erfahren

Das sagen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer
 
Johannes, China, 2019/20 -  "Als ich meinen Freunden und Lehrern das erste Mal von meiner Idee erzählte, erntete ich viele verdutze Blicke. „Austauschjahr ja, aber China, wie bist du denn auf die Idee gekommen?“ Vor einem halben Jahr hatte ich da auch noch so keine richtige Antwort darauf. Außer Abenteuerlust, Berichten und dem Wissen, dass China ein aufstrebendes und immer wichtiger werdendes Land ist. Oft wurde mir die Frage gestellt „Kannst du denn überhaupt Chinesisch?!“. Nein, das konnte ich natürlich nicht. Nun, ein halbes Jahr später, habe ich viele Gründe dafür gefunden, dass ich jetzt sagen kann: „爱你唐山我爱你中国 (übersetzt etwa: Ich liebe dich Tangshan, Ich liebe dich China)“. Nun kann ich bereits so gut Chinesisch sprechen, dass im Alltag kaum noch Probleme auftauchen."
 
Fabienne, China, 2019/20 - "Ich habe mich schon sehr gut eingelebt, am Anfang war vieles neu und sehr chaotisch. Was für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig war, waren die vollen Straßen. Strenge Verkehrsregeln wie bei uns in Deutschland scheint es nicht zu geben und wenn, dann hält sich niemand daran. Was mir schon in den ersten Wochen aufgefallen ist, dass viele, vor allem ältere Menschen, Nächte lang oder auch schon sehr früh am Morgen gemeinsamen Tanzen. Das Nachtleben ist komplett anders. An öffentlichen Orten ertönt laute Musik, Läden haben bis spät in die Nacht geöffnet, alte Menschen tanzen und spielen Schach. Chinesen sind sehr gelassene Menschen, ich bin diese Menschenmassen und den chaotischen Verkehr nicht gewohnt gewesen, doch man lernt ruhig und gelassen zu sein."
 
Tilman, China, 2019/20 - "In China zur Schule gehen war wohl die größte Umstellung, denn der chinesische Schulalltag sieht sehr anders als der deutsche aus. In China ist es sehr normal, den ganzen Tag in der Schule zu verbringen, chinesische Schüler fangen meist um ca. 7:30 Uhr mit der Schule an und der Tag endet abends um 9 Uhr, denn abends bleibt man noch in der Schule, um Hausaufgaben zu machen. Abgesehen von Pausen für das Mittag- und Abendessen bleiben die chinesischen Schüler den ganzen Tag in der Schule und das Gleiche galt auch für uns, wir hatten die gleichen Stunden wie die Chinesen, nur dass wir eben Chinesisch-Klassen hatten. Außerdem steht mir so auch weniger Zeit zur Verfügung, um z.B. Sport zu treiben, wodurch sich meine Gewohnheiten etwas änderten. In China ist Basketball zum Beispiel sehr beliebt, die Jungen spielen es oft auf dem Schulhof. Die Schüler mögen es auch, auszugehen oder ins Kino zu gehen, eben wie ganz normale Teenager."
 
Lucia, China, 2019/20 - "Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Ich war auf der von AFS angebotenen Reise in die Provinz Yunnan und konnte eine wunderschöne Landschaft bestaunen sowie ein paar der zahlreichen Nationalitäten, die die Volksrepublik ihre Heimat nennen kennenlernen. Ich konnte während der Mid-Term-Orientation Peking und einige seiner Sehenswürdigkeiten, wie die Verbotene Stadt und den Himmelstempel besuchen. Und ich habe hier in Handan neue Freunde und eine Familie gefunden, die dieses Jahr im Ausland zu einem Jahr im zweiten Zuhause am anderen Ende der Welt machen."

Bewerbungsprozess – Los geht’s

1. Schicke deine Bewerbung für einen Schüleraustausch (Schuljahr oder Kurzzeitaustausch) mit AFS ab! (>> hier gehts zur Onlinebewerbung). Hier kannst du bereits erwähnen, dass du dich auf das Mercator-Stipendium bewerben möchtest.

 

2. Besuch das AFS-Seminar 1 und entscheide dich für dein Wunschland.

 

3. Nach dem Seminar bekommst du alle weiteren Bewerbungsunterlagen für das Stipendium von AFS zugeschickt.