Schüleraustausch in Neuseeland
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Schüleraustausch in Neuseeland

AFS-Austauschschülerin Franka in Neuseeland
AFS-Austauschschülerin Franka in Neuseeland

Lass die Drehorte der „Herr der Ringe“-Trilogie zur Kulisse deines Schul(halb)jahrs in Neuseeland werden. Vielleicht lebt deine Gastfamilie auf einer der vielen Farmen, die dann dein Zuhause auf Zeit wird. Die Menschen sind hier sehr naturverbunden, es gibt sogar Schulfächer wie „Outdoor-Education“, die im Freien stattfinden. Und weil Englisch Landesprache ist, kannst du nicht nur deine Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch schnell im Alltag ankommen und neue Freundschaften schließen.




Neuseeland

Neuseeland ist das Land der Kiwis. Damit ist nicht die Frucht gemeint, sondern der Nationalvogel: Ein kleiner Laufvogel mit langem Schnabel und ohne Flügel. Die Menschen hier sind stolz auf ihren Kiwi – und ihre Kiwis, denn so nennen sie ihre Rugby-Nationalmannschaft. Dieser Sport ist in Neuseeland sehr beliebt, genau wie eigentlich alles, was man unter freiem Himmel unternehmen kann.

 

Neben der Natur steht auch die Traditionsverbundenheit im Freizeit-Fokus: Musik und Kunst sind geprägt von der Kultur der Ureinwohner, der Maori. Sie wird dir vielerorts begegnen: Vielleicht wirst du mal mit deinen Gastgeschwistern das Kiwi-Team anfeuern, wenn es seinen berühmten Kriegstanz, den Haka, aufführt.

Schule

Schule ist in Neuseeland ganz anders als hier. Das beginnt schon beim Gebäude. Denn in Neuseeland gibt es in der Regel nicht den einen großen Gebäudekomplex, sondern ein großes Gelände mit vier, fünf oder mehr Häusern, die dafür verhältnismäßig klein sind. Du wirst dann nicht nur in eine Klasse oder in einen Kurs gehören, sondern zu einer Hausgemeinschaft. Die Häuser treten manchmal auch in Wettkämpfen gegeneinander an. Diese werden meistens sehr sportlich genommen, stärken den Teamgeist und machen Spaß.

 

Besonders ist, dass du dich auf wenige Fächer konzentrieren kannst. Denn du musst nur fünf bis sechs wählen – aber das Angebot ist groß und reicht von Outdoor-Education über Kochen, Fotografie und Sportwissenschaft bis hin zu „Auto und Motor“. Natürlich gibt’s auch Mathe, Englisch und Co. – du hast die Wahl! Wenn dir das noch nicht genügt, dann gibt’s bestimmt auch in deiner Schule noch zahlreiche AGs wie „Maori-Kultur“, Chor, Band oder Theater und Sportangebote.

Freizeit & Freunde

Schulschluss ist in Neuseeland durchschnittlich um 15:30 Uhr. Ist die Gegend ländlich, dann machen sich die Jugendlichen ziemlich zeitnah auf den Heimweg: Nicht nur, weil sie vielleicht einen weiten Weg haben und auf Farmen wohnen. Sondern auch, weil die Geschäfte sehr früh schließen und daher Shopping eher am Wochenende stattfindet. Dann sind Einkaufsbummel, Café- und Restaurantbesuche beliebte Aktivitäten von Familien und Freundeskreisen. Kino steht auch hoch im Kurs, genau wie der gemütliche Spieleabend oder der Besuch eines Konzerts oder Sportevents.

 

Zu den Lieblingssportarten der Kiwis – die Bevölkerung nennt sich auch gern so – zählen Rugby, Cricket, Fußball, Basketball, Feldhockey und Touch-Rugby (Rugby ohne Vollkörperkontakt). Deine Gastgeschwister oder deine neue Clique haben bestimmt ein Lieblingsteam, das sie mit Herzblut anfeuern. Und du bist mit dabei!

Gastfamilie
AFS-Austauschschülerin Hannah mit ihrer neuseeländischen Gastfamilie
AFS-Austauschschülerin Hannah mit ihrer neuseeländischen Gastfamilie

Freundschaft heißt „Mateship“ in Neuseeland und ist gelebte Kultur: In der Schule, in der Nachbarschaft und insbesondere auch in der Familie. „Mate“ ist eines der Wörter, das du am meisten hören und vielleicht auch am meisten benutzen wirst.

 

Viele Neuseeländerinnen und Neuseeländer lieben es, am Wochenende Haus und Garten zu pflegen und zu verschönern: Gut möglich, dass du an einem sonnigen Samstagnachmittag mit deiner Gastschwester den Zaun streichen oder mit deinem Gastvater Bäume stutzen wirst.

 

Unter der Woche bleibt zumeist nicht wirklich viel Zeit für gemeinsame Unternehmungen: Vielleicht frühstückt ihr zusammen und esst zusammen zu Abend. Wird abends ein Sportevent im Fernsehen übertragen, wird deine Familie es bestimmt anschauen und dir dabei gern die Regeln der dir nicht vertrauten Sportarten erklären. Zu diesen zählt auch noch Netball, eine Art Basketball, in der Neuseeland sehr erfolgreich ist.

 

So oder so, Neuseeländerinnen und Neuseeländer sind vielerorts herzliche und offene Menschen, die dir mit viel Stolz ihr Land und ihre Kultur näherbringen wollen.

Programminfos
Programm Schulhalbjahr (4-5 Monate) Schuljahr (9-10 Monate)
Preis 13.190 € 13.690 €
Ausreise im Sommer - -
Ausreise im Winter Ja Ja

Die Ausreise im Sommer erfolgt zwischen Juli und September, je nach Zielland.

Die Ausreise im Winter erfolgt zwischen Januar und April, je nach Zielland. Neuseeland bieten wir nur in der Winterabreise an.

 

Bei AFS kannst du dich durchgehend für dein Schuljahr oder Schulhalbjahr im Ausland bewerben.

 

Die besten Chancen auf dein Wunschland und ein Stipendium hast du, wenn deine Bewerbung
- für die Sommerabreise des kommenden Jahres zwischen Mai und Oktober
- für die Winterabreise des kommenden Jahres zwischen Januar und Mai
bei uns eingeht.

 

Falls du den Zeitraum verpasst hast, kein Problem: Du kannst dich für die Sommerabreise bis April und für die Winterabreise bis November vor deiner Ausreise auf noch freie Plätze bewerben. Sprich uns gerne an, wenn du wissen möchtest, ob dein Wunschland noch verfügbar ist!

Erfahrungsberichte
Programmablauf und Betreuung

Gut gewappnet in die Welt

AFS-Schülerinnen zeigen auf Weltkarte

Damit du selbstbewusst in deinen Austausch starten kannst, bereiten wir dich intensiv vor. AFS ermöglicht dir den Besuch von zwei bis drei Wochenendseminaren, auf denen du gemeinsam mit anderen Austauschschülerinnen und -schülern die eigenen Erwartungen reflektierst, Hintergrundwissen zum Gastland erwirbst und Tipps im Umgang mit ungewohnten Situationen erlernst. Weitere Themen sind der Umgang mit typischen AFS-Regeln sowie die AFS-Betreuung. Durchgeführt werden die Vorbereitungsseminare von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in der Regel selbst ehemalige AFS-Austauschschülerinnen und -schüler sind. Sie helfen dir mit vielen nützlichen Hinweisen für die Zeit im Gastland.

Auch vor Ort sorgfältig betreut

Schon am Flughafen empfängt dich eine AFS-Ansprechperson. Du und deine Gastfamilie erhalten außerdem eine persönliche Betreuerin, bzw. einen persönlichen Betreuer. Diese Person steht euch mit Rat und Tat zur Seite und kann bei Bedarf vermitteln. AFS-Betreuerinnen und -Betreuer wohnen in der Nähe oder zumindest in derselben Region wie deine Gastfamilie. Auch die jeweilige AFS-Geschäftsstelle im Gastland hilft dir gerne weiter. Für alle Fälle gibt es in jedem Partnerland eine AFS-Notrufnummer, unter der täglich rund um die Uhr AFS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter erreichbar sind.

Im Gastland nimmst du an 2-3 weiteren Seminaren teil, die dir helfen, deine Erlebnisse zu verarbeiten.

Leistungen

Unsere Austauschprogramme für ein ganzes oder ein halbes Schuljahr beinhalten folgende Leistungen:

  • Reisekosten (Hinreise ins Gastland von dem von AFS festgelegten Abreiseort in Deutschland und Rückreise)
  • Kranken- und Unfallversicherung
  • Aufenthalt als Gastkind in einer Familie
  • Besuch einer weiterführenden Schule im Gastland
  • Betreuung der Schülerinnen, Schüler und Gastfamilien durch AFS bzw. unsere Partnerorganisation
  • Internationale Koordination
  • Mindestens zwei Vorbereitungs- und zwei Nachbereitungsseminare
  • Orientierungs- und Auswertungsveranstaltung im Gastland
  • 24-Stunden Erreichbarkeit
  • Reisearrangements in Notfällen
  • Unterstützung bei der Reise / teilweise Flugbetreuung
  • Betreuung der Eltern im Heimatland
  • Unterstützung und Beratung beim Visumsantrag
  • Insolvenzversicherung nach §651 k BGB
  • Informationsmaterialien

Tipp: Wenn du die Preise verschiedener Austauschorganisationen miteinander vergleichen willst, solltest du darauf achten, dass diese Preise auch die gleichen Leistungen beinhalten! Weitere Informationen erhältst du in unserer Teilnahmevereinbarung und in der Schüleraustausch-Broschüre.