Update zum aktuellen Programmende aufgrund von COVID-19
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Update zum aktuellen Programmende aufgrund von COVID-19

Zuletzt aktualisiert am 27.03.2020

 

Nach sorgfältiger Abwägung hat AFS die Entscheidung getroffen, seine weltweiten Programme zu beenden und unsere Teilnehmenden zurückzuholen, wo immer es derzeit möglich ist. Wir glauben daran, dass Teilnehmende in den unsicheren Zeiten der COVID-19-Pandemie am besten bei ihren Familien aufgehoben sind.


Alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen AFS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit arbeiten rund um die Uhr daran, die Rückreisen für unsere Teilnehmenden zu organisieren. Wer derzeit nicht fliegen kann, bleibt in seinem Gastland und kann sich dort auf die volle Unterstützung und Leistungen des AFS-Programms verlassen.

 

Sicherheit der Teilnehmenden hat jederzeit höchste Priorität


Als eine der führenden Organisationen im Bereich der globalen, interkulturellen Bildung wissen wir, wie wichtig die Erfahrung des vollständigen Austausches für die Teilnehmer*innen, Familien und Freiwilligen ist. Ein Programmabbruch bringt Enttäuschung mit sich, die viele AFSerinnen und AFSer in Gesprächen weltweit gerade auffangen. Wir sind auch emotional füreinander da.


Für AFS hat die Sicherheit der Teilnehmenden jederzeit höchste Priorität. Ein vorzeitiger Abbruch der Programme gibt uns die beste Chance, auch aus Ländern, in denen noch keine COVID 19 Fälle bestätigt wurden, eine sichere Rückkehr zu ermöglichen.

 

FAQ-Liste mit häufig gestellten Fragen zum Programmende

 

In der folgenden FAQ-Liste haben wir die wichtigsten Fragen für Sie aufbereitet. Wir werden diese Liste ständig aktualisieren. Außerdem informieren wir alle Beteiligten laufend über E-Mail und die Eltern unserer Schüler*innen regelmäßig in Webinaren über den Stand der Rückholaktion. Für individuelle Rückfragen bitten wir sie weiterhin, unsere aktuellen Erreichbarkeiten zu beachten.

FAQ‘s zum aktuellen Programmende aufgrund von Corona - hier beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen.

Fragen und Antworten für Teilnehmer*innen im Schülerprogramm

 

Wann und wie kommen die Informationen für den Rückflug?

Sobald ein Ticket für Ihr Kind gebucht wurde oder es Neuigkeiten gibt, werden Sie umgehend von uns informiert. Sollte sich Ihr Kind in einem Land befinden, in dem die Ausreise durch das Auswärtige Amt organisiert wird, werden Sie direkt durch das Auswärtige Amt oder Condor informiert.


Was passiert, wenn es keine Flüge mehr gibt oder die Grenzen bereits geschlossen sind?

Ihr Kind bleibt solange im Land, bis eine Rückreise möglich ist. Bis zur Ausreise bleibt es in der Obhut unseres Partners vor Ort und wird von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen vor Ort unterstützt. Wenn ihr Kind nicht in seiner Gastfamilie bleiben kann, findet AFS eine andere Lösung.

 

Was passiert, wenn die gebuchten Flüge doch ausfallen oder der Weiterflug nicht möglich ist?

Ihr Kind bleibt solange im Land, bis eine Rückreise möglich ist und wird vor Ort betreut. Wir empfehlen ihrem Kind mit dem Buchungscodes (zu finden in der Buchungsbestätigung) selbst noch einmal bei der Airline zu prüfen, ob der Flug wirklich starten wird. Wenn die Weiterreise an einem Umsteigeflughafen nicht möglich ist, wird ihr Kind am Schalter der Airline auf den nächstmöglichen Flug umgebucht.

 

Wie funktioniert die Rückholung der Jugendlichen im Detail?

Die Partner vor Ort organisieren die Fahrt zum Flughafen, sobald ein bestätigter Flug vorliegt. Dabei informieren wir alle Eltern individuell über den Rückreisestatus der Jugendlichen, so dass alle auf dem aktuellen Stand sind. Wenn ihr Kind heil und sicher nach Deutschland zurückgekehrt ist, muss eine Aussteigekarte ausgefüllt werden, siehe auch:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/Dokumente_Tab.html

 

Die genauen Quarantäne Vorschriften unterscheiden sich je nach Herkunftsland. Eine Liste der Risikogebiete finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

 

Wie kommen die Kinder nach Hause, wenn der Flughafen zu weit weg vom Wohnort ist?

Bei der Rückholaktion können die Jugendlichen kostenlos mit der Deutschen Bahn zu ihren eigentlichen Zielflughäfen weiterreisen. Das Flugticket oder die Bordkarte werden in den Zügen als Fahrschein anerkannt.

 

Der deutsche Staat hat bereits Rückholaktionen gestartet. Betrifft das auch mein Kind?

AFS sieht sich als Entsendeorganisation nach wie vor in voller Verantwortung für die sichere Rückkehr aller Teilnehmenden. In den Ländern, in denen es aktuell keine Ausreisemöglichkeiten gibt, stehen wir mit den deutschen Botschaften in Kontakt. Falls es zu einer staatlichen Rückholaktion im Gastland Ihres Kindes kommt, registrieren wir die Jugendlichen auf der Krisenvorsorgeliste der Botschaften, so dass Ihr Kind der deutschen Botschaft vor Ort als Auslandsdeutsche/r bekannt ist.


Alle Eltern, deren Kinder das betrifft, haben schon eine entsprechende Info per E-Mail bekommen oder erhalten eine solche, sobald wir Kenntnis haben, dass eine Rückholaktion ansteht. Falls sich die deutsche Botschaft oder das Auswärtige Amt direkt an Sie wendet, bitten wir darum, uns diese Nachricht an sending@afs.de weiterzuleiten. Wir sind an dieser Stelle auf Sie angewiesen, da Sie für die deutschen Botschaften die Ansprechpartner sind und nicht wir als Entsendeorganisation.

 

Darf ich den Rückflug für mein Kind selbst buchen?

Wir bitten Sie nach wie vor, davon abzusehen. Häufig werden Flüge online angeboten, die bereits gestrichen worden sind. Das Reisebüro von AFS verfügt über Echtzeit-Informationen und kann schneller auf Streichungen und Umbuchungen reagieren. Wir buchen schnellstmöglich einen Flug für ihr Kind. Wenn Sie dennoch einen Flug selbst buchen möchten, bitten wir Sie, uns unter sending@afs.de zu informieren, sie bekommen dann weitere Informationen.

 

Kann mein Kind auf eigenen Wunsch im Land bleiben?

AFS rät von einem freiwilligen Verbleib im Land ab, da die weiteren Entwicklungen und Reisebedingungen nicht absehbar sind. Das AFS-Programm ist beendet. Damit erlöschen Krankenversicherung und in der Regel auch das Visum. In vielen Fällen ist der Schulbesuch an das AFS-Programm gebunden. Um im Land zu verbleiben, müssen Teilnehmer*innen dies selbständig organisieren.

 

Gibt es eine Nachbereitung für die Schüler*innen?

Alle Schülerprogramme von AFS Deutschland werden durch mehrtägige Reflexionsseminare begleitet, dazu gehören neben der Vorbereitung und Seminaren im Ausland auch die Nachbereitung der Erfahrungen in Deutschland. Gerade bei einem so abrupten Ende der Auslandserfahrung sind Nachbereitung und der Austausch mit anderen Teilnehmenden extrem wichtig. Sobald sich die Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland ändern, werden wir Nachbereitungen auch wieder in Seminarform anbieten.

 

Wie unterstützt AFS die Kinder emotional?

Die Gastfamilie und Ihr Kind werden von den ehrenamtlichen Betreuern vor Ort bestmöglich auch emotional unterstützt. Auch ihre Gastfamilie kann Ihrem Kind Sicherheit bieten, Gespräche führen und ihm das Gefühl geben, weiterhin ein Teil der Familie zu sein. Und natürlich haben auch die hauptamtlichen Mitarbeitenden ein offenes Ohr. Für alle ist diese Situation neu und einmalig.

 

Mein Programm sollte bald beginnen, werde ich abreisen können?

Auch wenn nicht absehbar ist, wie sich die Lage in den nächsten Monaten entwickelt, planen wir weiterhin die Durchführung unserer Programme sowohl im Schüleraustausch, in den Freiwilligendiensten als auch in den Ferienprogrammen. Hierzu informieren wir alle Interessenten regelmäßig über den aktuellen Stand.

 

Fragen und Antworten für Teilnehmer*innen im Freiwilligendienst

 

Ich möchte nach wie vor in meinem Gastland bleiben. Was kann ich tun?

Es gilt der Programmabbruch. Hier findest du die offizielle Stellungnahme von weltwärts dazu: https://www.weltwaerts.de/de/id-17-03-2020-rueckreise-aller-weltwaerts-freiwilligen.html.

Die gleiche Anweisung haben wir auch für das IJFD-Programm erhalten. AFS folgt diesen Anweisungen und hält deren Anwendung für alle Programme für sinnvoll und richtig.

 

In meinem Gastland ist eine Ausgangssperre verhängt worden. Wie soll ich mich verhalten?

Wir bitten dich, dich an die Vorgaben vor Ort zu halten. In einigen Ländern ist es wegen geschlossener Flughäfen gerade schwierig bis unmöglich, Freiwillige auf einen regulären Flug zu buchen. Bitte bleib an deinem aktuellen Wohnort und halte dich an die lokalen Vorschriften. Wenn du dir unsicher bist, wende dich an AFS oder die Partnerorganisation vor Ort. Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche helfen dir.
 

Ich habe immer noch keine Flug-Informationen bekommen. Wann geht es los?

Wir bitten dich um Geduld. Wir buchen Flüge umgehend, sobald dies uns möglich ist. Uns ist dabei deine Sicherheit wichtiger als die Schnelligkeit. Wenn es irgend geht, vermeiden wir also, Flüge mit allzu vielen Stopps und vor allem mit Übernachtung an Zwischenzielen. Versuch, Ruhe zu bewahren, soweit das möglich ist. Wir kümmern uns um deine schnelle und sichere Rückreise.
Zum aktuellen Vorgehen findest du auch hier weitere Informationen von weltwärts: https://www.weltwaerts.de/de/id-17-03-2020-rueckreise-aller-weltwaerts-freiwilligen.html

 

Der deutsche Staat hat bereits Rückholaktionen gestartet. Betreffen sie mich?

Als deine Entsendeorganisation sieht AFS sich in voller Verantwortung für deine sichere Rückkehr.  Falls es zu einer staatlichen Rückholaktion in deinem Gastland kommt, kümmern wir uns gemeinsam um deine Rückkehr. Über aktuelle Änderungen kommunizieren wir laufend per Mail mit dir.

 

Ich habe einen Flug von euch erhalten, bin mir aber unsicher, ob dieser stattfindet.

Bitte schau unbedingt regelmäßig bei deiner Fluggesellschaft nach, ob der Flug wie geplant geht. Dort findest du am verlässlichsten und schnellsten die aktuellen Informationen zu deinem Flug.

 

Ich habe einen Flug, bin aber erkältet. Darf ich trotzdem fliegen?

Ein normaler Schnupfen wird voraussichtlich nicht zum Ausschluss führen. Es geht in der Regel um Symptome wie Fieber. Die Entscheidung darüber wird aber vor Ort am Flughafen getroffen.

 

Ich habe einen Flug nach Deutschland, lande aber nicht an meinem gewünschten Zielflughafen. Was kann ich tun?

Wir können die Zielflughafen-Wünsche auf Grund der verfügbaren Flüge leider nicht immer erfüllen. Bei der Rückholaktion können die Jugendlichen kostenlos mit der Deutschen Bahn zu ihren eigentlichen Zielflughäfen weiterreisen. Das Flugticket oder die Bordkarte werden in den Zügen als Fahrschein anerkannt.

 

Was muss ich vor meiner Rückkehr nach Deutschland tun?

Alle Freiwilligen, die nach Deutschland zurückkommen, müssen vom ersten Tag nach Wiedereinreise in der deutschen Krankenversicherung (gesetzlich wie auch privat) versichert sein. Grund ist die gesetzliche Bestimmung der Krankenversicherungspflicht in Deutschland nach SGB 5. Bitte kümmere dich um deinen Versicherungsstatus. Deine Versicherung im Freiwilligendienst erlischt in dem Moment deiner Landung in Deutschland. Dein Versicherungsstatus muss vorher geklärt werden. Bitte sprich im Zweifelsfall mit deinen Eltern über deinen aktuellen Versicherungsstatus.


Ich bin zurück in Deutschland. Was muss bzw. kann ich jetzt tun?

Bitte melde dich bei deinem Regionalkoordinator, sobald du wieder in Deutschland angekommen bist. Bitte beachte nach Rückkehr in Deutschland die Anweisungen des Robert-Koch-Instituts bzw. der zuständigen Gesundheitsämter. Sollte z.B. eine Quarantäne empfohlen sein, möchten auch wir dich bitten, dich im Sinne der Solidarität daran zu halten und den Anweisungen zu folgen. Erste Infos und Anlaufstellen der Gesundheitsämter vor Ort findest du auf: https://www.rki.de/.
Bitte informiere dich schon aus dem Ausland, was die nächsten Schritte sind.


Das Netzwerk PSNV (psychosoziale Notfallversorgung) hast du bereits auf der Vorbereitung kennengelernt. Die Kollegen des PSNVs arbeiten anonym und stehen euch auch nach eurer Rückreise zur Verfügung, wenn ihr das Gefühl habt, eure Rückreise und der Programmabbruch belasten euch so sehr, dass es euch nach einiger Zeit schwer fällt, wieder in Deutschland „anzukommen“. Hier kannst du dich melden: Beratung@netzwerk-psnv.de Eine Rückmeldung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

 
Werden die Vorbereitungen wie geplant stattfinden?

Alle Veranstaltungen bis Ostern sind abgesagt. Die Vorbereitungen für die Sommerausreise in den Freiwilligendiensten beginnen erst Ende Mai. Ob die Terminen dann ganz regulär eingehalten werden können, wird sich voraussichtlich nicht vor April entscheiden. Wir beobachten laufend die aktuelle Lage.

 
Ich möchte mich bewerben oder habe mich bereits auf ein Programm beworben, werde ich abreisen können?

Auch wenn nicht absehbar ist, wie sich die Lage in den nächsten Monaten entwickelt, planen wir weiterhin die Durchführung unserer Programme sowohl im Schüleraustausch als auch in den Freiwilligendiensten und in den Ferienprogrammen. Hierzu informieren wir alle Interessent*innen regelmäßig über den aktuellen Stand.

Fragen und Antworten für Gastfamilien

 
Wann geht der Flug für mein Gastkind?

Unsere Partnerorganistationen kontaktieren so schnell wie möglich ihre Reisebüros und reservieren den nächstmöglichen Flug.

 

Unser Gastkind ist bei uns am sichersten. Warum sollte es zum jetzigen Zeitpunkt in sein Heimatland zurückkehren?

AFS hat diese Entscheidung in Abwägung aller der uns zur Verfügung stehenden Informationen und unter Abwägung aller Risiken getroffen. Wir sind der Auffassung, dass es trotz der mit der Reise verbundenen Risiken und der teils zum jetzigen Zeitpunkt scheinbar "sichereren" Situation in Deutschland für die Teilnehmer*innen am besten ist, nach Hause zurückzukehren. Es ist derzeit unmöglich, abzusehen, wie sich die Situation in Deutschland und weltweit weiterentwickelt. Schon jetzt ist die Rückreise für viele mit großen Schwierigkeiten verbunden, da immer mehr Grenzen geschlossen werden.

 

Was passiert, wenn mein Gastkind nicht reisen kann?

Wenn Ihr Gastkind nicht reisen kann, weil z.B. derzeit die Flugverbindung in sein Heimatland ausgesetzt wurde, bleibt es so lange in Deutschland, bis eine Rückreise möglich ist. Wenn Ihr Gastkind nicht in Ihrer Familie bleiben kann, findet AFS eine andere Lösung. Die Teilnehmer*innen bleiben bis zur Ausreise in der Obhut von AFS und werden von AFS Haupt- und Ehrenamtlichen unterstützt.

So erreichen Sie uns

Bitte kontaktieren Sie uns bevorzugt per E-Mail, damit Ihre Anfrage direkt von der jeweiligen Fachabteilung bearbeitet werden kann.
 
• Wenn Sie Gastfamilie sind und Fragen zur Ausreise Ihres Gastkindes haben, dann schreiben Sie uns bitte an: gastfamilie@afs.de.
Neue Informationen zu Flugdaten, die die Abreise Ihres Gastkindes betreffen, werden von uns umgehend an Sie weitergeleitet.
 

• Wenn Ihr Kind am Schüleraustausch im Ausland teilnimmt und Sie Fragen zum Rücktransport nach Deutschland haben, dann schreiben Sie uns bitte an: sending@afs.de
 
• Wenn du als Freiwillige/r Fragen zu deiner Rückkehr nach Deutschland hast: outgoing@afs.de
 
• Wenn Sie Fragen z.B. als Einsatzstelle zum Incoming-Freiwilligendienst haben: incoming@afs.de
 
Telefonisch erreichen Sie uns Mo. bis Fr. von 10 bis 20 Uhr unter 040 399 222 0. Wegen der aktuellen Situation erreichen uns derzeit zahlreiche Anfragen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und bedanken uns für Ihre Geduld.

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