• Kontakt
  • Facebook
  • Twitter
  • Youtube
  • Blogger

Fachtagung "Einmal Ausland und zurück"

12 Jahre Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Schüler: Was bleibt?

Die Konferenz "Einmal Ausland und zurück - wie interkulturelles Lernen nachhaltig Wirkung entfalten kann" wurde im September 2015 von der Baden-Württemberg-Stiftung mit Unterstützung von AFS Interkulturelle Begegnungen e.V./InterCultuir in Mannheim veranstaltet. Rund 90 Teilnehmer, unter ihnen 25 ehemalige Stipendiaten aus dem In- und Ausland, diskutierten gemeinsam Fragen rund um die nachhaltige Wirkung von Auslandsaufenthalten. Neben interessanten Redebeiträgen und einer Podiumsdiskussion wurde auch in einem "World Café" in Kleingruppen diskutiert sowie Best-Practice-Beispiele vermittelt.

 

"Auslandsaufenthalte ermöglichen Völkerververständigung und interkulturelles Lernen" - da waren sich die Teilnehmer einig. Auf einen Schüleraustausch folgt oftmals ein Auslandsstudium im selben Land, da Sprache, System und Kultur bereits bekannt sind, so die Beobachtung von AFS. Außerdem wurde im Verlauf der Konferenz deutlich, dass es eine verbindene Botschafterfunktion zwischen den jungen Menschen und ihren Gastfamilien gibt. Die internationale Erfahrung sowie der Umgang mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen haben die Teilnehmer des Austauschprogramms verändert und ihnen geholfen, einen neuen Blick auf die Welt und auch auf aktuelle Geschehnisse – wie beispielsweise die Flüchtlingsschicksale – zu werfen.

 

Dr. Ursula Brinkmann, Managing Director Intercultural Business Improvement b.v. und Vorstandsvorsitzende von SIETAR Niederlande, betonte in ihrem Redebeitrag wie wichtig eine intensive Betreuung vor, während und nach dem Austausch durch eine Organisation wie beispielsweise AFS sei, um interkulturelle Kompetenzen zu erlernen und zu festigen. Auf welche Weise dies bei den Stipendiaten gelungen war, darüber konnten sich die Teilnehmer der Konferenz in einer begleitenden Ausstellung einen Eindruck verschaffen: Eine Poster-Galerie zeigte anschaulich die Auswirkungen des Auslandsjahres auf die Biographien der Jugendlichen auf. Diese bestätigten einen Zuwachs an interkultureller Sensibilität, interkultureller Kommunikationsfähigkeit sowie einem zunehmend routiniertem Umgang mit Unsicherheiten und der Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement.

Zurück