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50 Jahre Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee“ e.V.

Der Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee“ e.V. (AKLHÜ) ist eine zentrale Servicestelle für die personelle Entwicklungszusammenarbeit und die internationalen Freiwilligendienste. Er ist politisch und konfessionell unabhängig und durch seine Mitglieds-organisationen breit in der deutschen Gesellschaft verankert.

 

Bereits 1961 hatte sich ein „Gesprächskreis Entwicklungshelfer“ als offenes Forum für alle an dieser Thematik interessierten Organisationen formiert. Im folgenden Jahr gehörten diesem Verbund bereits 25 Gruppen an, darunter aktive Entwicklungsdienste, studentische Gruppen oder politische Stiftungen. Ziel des Gesprächskreises war es, die Programmentwicklung der personellen Entwicklungshilfe gemeinsam voranzutreiben und die verschiedenen Aktionen aufeinander abzustimmen. Dabei wurden schnell zwei grundlegende programmatische Positionen deutlich: Zum einen die Betonung des Fachkraftgedankens und zum anderen, neben den Aspekt des Helfens auch den des Lernens zu stellen. Im Juni 1963 wurde parallel zur Gründung des Deutschen Entwicklungsdienstes der Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee“ konstituiert.

Kompetent beraten – Engagement ermöglichen

Seit einem halben Jahrhundert ist der AKLHÜ Anlaufstelle für Interessierte, die sich in Entwicklungsländern sozial engagieren wollen. Als kompetenter Ansprechpartner informiert er über Programme, Angebote und Zugangsvoraussetzungen verschiedener Freiwilligendienste und Fachorganisationen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Er gibt Informationsmaterialien heraus und präsentiert aktuelle Themen rund um die Entwicklungs- und Freiwilligendienste in einem monatlichen Newsletter. Er bietet das Internetportal www.entwicklungsdienst.de, in dem alle wichtigen Informationen und Kontaktdaten für einen Auslandsaufenthalt zusammengetragen sind und eine umfangreiche Stellendatenbank für Einsätze in Programmen und Projekten weltweit.

Kräfte bündeln – Synergien stärken

Der AKLHÜ ist Kontakt- und Vernetzungsstelle für Organisationen der EZ. Er bietet ein Forum für die öffentliche Diskussion von Fragen zur Entsendung von Freiwilligen und Fachkräften und vernetzt nationale und internationale Freiwilligen- und Entwicklungsdienste, Organisationen der außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit sowie weitere Institutionen aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und dient als Plattform für den Transfer von Erfahrungen und Kompetenzen.

Impulse geben– Interessen vertreten

Der AKLHÜ wirkt begleitend und beratend in der politischen Diskussion zur personellen EZ mit und fungiert als strategischer Partner für gemeinsame Lobbyarbeit seiner Mitglieder: z.B. über den Gesprächskreis Internationale Freiwilligendienste (GIF) und die Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste (AGdD). Auf internationaler Ebene kooperiert der AKLHÜ mit dem „International FORUM on Development Service“, einem weltweiten Netzwerk von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, die Freiwillige oder Fachkräfte entsenden.

 

AFS war bereits bei der Gründung des Gesprächskreises internationale Freiwilligendienste in den 1990-Jahren dabei und ist seit 2012 durch Michael Bogatzki im Vorstand des AKLHÜ vertreten.

 

Die erfolgreiche Arbeit des AKLHÜ wurde von Beginn an unterstützt durch die Mitgliedsorganisationen und die öffentlichen Geldgeber. Dafür dankt der AKLHÜ an dieser Stelle sehr herzlich. Auch in Zukunft will der Arbeitskreis das Vertrauen, das ihm in den letzten 50 Jahren entgegengebracht wurde, erhalten und freut sich auf weitere Jahre der Zusammenarbeit.

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