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InterCultur unterstützt die erste deutschsprachige Veröffentlichung von Thiagis Trainingsmethoden

Buchankündigung Tiago Phelipe
Copyright Tiago Phelipe

Sivasailam Thiagarajan (Thiagi) gilt als unbestrittener Meister in der Entwicklung von interaktiven Trainingsmethoden und kann im Ausland bereits auf eine Vielzahl an Veröffentlichungen zurückblicken. Eine Sammlung von 70 seiner Methoden ist jetzt erstmals in deutscher Sprache erschienen. InterCultur war als Projektpartner und Co-Autor neben der IG Metall maßgeblich an der Publikation beteiligt, die nun Pädagogen, Trainer und Moderatoren im deutschsprachigen Raum nachhaltig in ihrer Berufspraxis unterstützt.

 

Der nun auch im deutschsprachigen Raum einem größeren Kreis von Pädagogen, Trainer und Moderatoren zugänglich zu machen, entstand die gemeinsame Idee zwischen Thiagi, van den Bergh und Gisevius, eine Methodensammlung nun auch auf Deutsch zu veröffentlichen. Unterstützt wurde das Vorhaben durch die IG Metall, einem langjährigen Partner von InterCultur im Bereich interkultureller Trainings. „Ohne Annette Gisevius, wären wir heute nicht hier“, fasst es Tom Kehrbaum, Gewerkschaftliche Bildungsarbeit beim Vorstand der IG Metall, bei der Vorstellung des Buches am 28. Juni 2014 im Rahmen der bundesweiten Referententagung der IG Metall knapp zusammen. Denn letztlich war es Gisevius, die für das Projekt alle Partner zusammenbrachte und die Kooperation erst möglich machte. Innerhalb eines Jahres entstand so in enger Zusammenarbeit das Buch „Interaktive Trainingsmethoden – Thiagis Aktivitäten für berufliches, interkulturelles und politisches Lernen in Gruppen“. Neben Aktivitäten, sortiert nach verschiedenen Seminarphasen, enthält es Übungen zu den Themen „Interkulturelles Lernen“, „Umgang mit Vielfalt“, „Arbeit in Gruppen und Teams“ sowie „Arbeiten in speziellen Seminarformen“. Die vorgestellten Methoden, die die Lernenden aktiv einbeziehen und motivieren, lassen sich leicht anwenden und eignen sich für kulturelle, berufliche und politische Bildungsarbeit sowie den Einsatz in Unternehmen, im Klassenzimmer und Seminarraum. „Als wir im Juli 2013 zum ersten Mal zusammenkamen, waren meine Erwartungen an das Projekt sehr hoch. Ich strebte einen Idealfall an: Alle Beteiligten sollten durch dieses Projekt gewinnen. Wir haben es geschafft, der Idealfall ist eingetreten“, schildert der Autor Samuel van den Bergh die gelungene Zusammenarbeit zwischen allen Projektpartnern. „Nicht zuletzt haben wir diesen Erfolg Annette Gisevius von InterCultur zu verdanken, durch deren Bedürfnisse und Beiträge der Fokus im zweiten Teil auf interkulturelle Themen gelegt worden ist und ohne die ein viel allgemeineres Methodenbuch entstanden wäre.“

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