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So now you’ve experienced real South Africa!

Katrin, Südafrika, Republik, 2009/10, weltwärts

So now you’ve experienced real South Africa!

Niemals zuvor schien mir Zeit so schnell zu vergehen. Niemals zuvor habe ich so viel in nur zwölf Monaten erlebt und tagtäglich Neues gelernt. Niemals zuvor habe ich Gastfreundschaft, Offenheit, Großzügigkeit, Spontaneität, Großherzigkeit, Glaube und Selbstlosigkeit so intensiv erleben dürfen, wie während meines Freiwilligendienstes in Südafrika.

Von März 2009 bis März 2010 lebte ich in Bellville, etwa 25km von Kapstadt entfernt, und arbeitete in Belhar, einer ehemals farbigen Wohngegend, an einer Schule für geistig benachteiligte Kinder. Doch noch bevor die Reise in den Süden Afrikas überhaupt begann, wurde ich zusammen mit zwölf anderen weltwärts-Freiwilligen von der Entsendeorganisation AFS in zwei jeweils mehrtägigen Seminaren im Heimatland gründlich auf den Dienst im Gastland vorbereitet. Beim Erarbeiten von unterschiedlichen Themen im Zusammenhang mit Entwicklungszusammenarbeit, interkulturellem Lernen und Südafrika stellte sich eine sehr produktive und angenehme Gruppendynamik unter den Freiwilligen ein. War mein Wunsch anfangs nur, in irgendein afrikanisches Land entsendet zu werden, so war ich doch schon bald durch Südafrikas Geschichte und seine Probleme davon überzeugt, dass gerade aufgrund seiner schwierigen Vergangenheit ein Freiwilligendienst in diesem Land reizvoll war und spannend werden würde.

Abschied von Deutschland

Gut vorbereitet verabschiedete ich mich im März 2009 von Freunden, Familie und bekanntem Umfeld und flog zunächst nach Johannesburg, wo mich und meine zwölf AFS-Kollegen ein weiteres zweitägiges Briefing erwartete. Einerseits war es natürlich schön, gemeinsam die ersten Schritte in Südafrika zu gehen, Johannesburg kennen zu lernen ein Township zu besuchen und das erste Mal eine Mall zu betreten, aber andererseits brannte ich schon darauf, endlich in meinem neuen Einsatzort anzukommen und Schule und Gastfamilie kennen zu lernen. Dann war er aber endlich da, der Moment an dem ich das Flugzeug verließ und Kapstädter Boden unter den Füßen hatte. Da bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Gastfamilie für mich gefunden war, blieb ich zunächst bei einer lokalen AFS-Ehrenamtlichen und deren Mann, die in einer recht wohlhabenden Gegend in Bellville wohnten. An der Gastfamilien-Situation sollte sich auch in den folgenden Wochen nichts ändern, so dass deshalb, und weil wir uns ausgesprochen gut verstanden, meine provisorischen Gasteltern vorschlugen, ich solle doch für die gesamte Dauer meines Aufenthaltes in Südafrika bei ihnen wohnen bleiben.

Auch wenn mich dieses Angebot freute und ehrte, war ich mir nicht sicher, ob ein Leben bei einer weißen Familie mit Pool im Garten, ausgeklügeltem Alarmsystem und DSTV-Fernsehprogramm meinen Vorstellungen eines Dienstes in Südafrika entsprach; doch rückblickend kann ich sagen, dass mir gerade diese Lebensumstände und die vertrauensvolle Beziehung zu meinen wundervollen Gasteltern ermöglicht hat, viele verschiedene Volksgruppen Südafrikas und damit ganz unterschiedliche Facetten des Landes kennen zu lernen, da ich Freiheiten besaß, die ich womöglich in einer anderen Familie nicht gehabt hätte. Meine Gasteltern – eine ehemalige Afrikaanslehrerin und heutige Schulbuchautorin und ein frühpensionierter Versicherungsangestellter – sprachen untereinander Afrikaans, doch griffen mir zuliebe zu Anfang meist auf Englisch zurück. Das änderte sich jedoch schon nach wenigen Wochen, denn es fiel mir recht leicht diese eng mit dem Holländischen verwandte Sprache zu lernen.

Mein erster Tag in der Schule

Mein erster Tag an der OASIS Special School symbolisierte bereits, wie mein ganzes Jahr dort ablaufen sollte: Ich wurde mit offenen Armen empfangen, von der Schulleitung, den Lehrern, den anderen Teacher Aids, den Fahrern, den Küchen- und Putzangestellten, der anderen deutschen Freiwilligen und natürlich von den Kindern. Von Anfang an wurde es mir sehr leicht gemacht, mich in der Schule wohl und zu Hause zu fühlen und ich hatte schon bald die Gewissheit, dort am für mich richtigen Platz gelandet zu sein. OASIS, das ist eine Sonderschule für etwa 250 Kinder mit geistigen Behinderungen - von Down Syndrom über Fetal Alcohol Syndrome bis hin zu Kindern mit Zerebralparese, aber auch vielen Kindern, die einfach nur zu langsam für eine „normale“ Schule sind. Sie sind zwischen 8 und 18 Jahren und kommen aus Belhar und den umliegenden fast ausschließlich farbigen Wohngebieten. Fast alle Kinder haben Afrikaans als Muttersprache, ebenso wie die etwa 40 Lehrer und „non-teaching“ Angestellten. Nur wenige Kinder und eine Lehrerin sind Xhosa-sprachig. Die Kinder kommen größtenteils aus ärmeren Familien und wachsen häufig unter schwierigen Verhältnissen auf. Mit mehreren schuleigenen Bussen werden die Kinder morgens zu Hause abgeholt und mittags wieder nach Hause gebracht. Die Schule ist zwar eine staatliche Schule, ist aber dennoch abhängig von Sponsorengeldern und Fundraising-Events.

Meine Hauptaufgabe bei OASIS war die einer Teacher Aid, d.h. ich wurde einer Lehrerin zugeteilt, der ich dann im Unterricht assistierte. Es war die Idee des Schulleiters, dass wir Freiwillige (es gab immer zwei) in jedem der vier Terms einer anderen Lehrerkraft zugeteilt werden sollten, um möglichst viele verschiedene Kinder und Arbeitsweisen kennen zu lernen. Die ersten drei Monate verbrachte ich also in einer Klasse mit 9-11 Jährigen und einer Lehrerin, wie ich sie mir herzlicher und fröhlicher nicht hätte wünschen können. Meine Aufgaben bestanden unter anderem darin, mit den Kindern zu frühstücken und zu Mittag zu essen, mit ihnen zu spielen, singen, beten, vorzulesen, auf sie aufzupassen, wenn die Lehrerin mal nicht da war, ihnen Grundkenntnisse des Zählens und Lesens beizubringen – letzteres war aufgrund der geistigen Handicaps mitunter ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen und mir blieb gelegentlich der heilpädagogische Sinn dieser Handführ-Übungen verborgen… Neben diesen täglichen Aufgaben bekam ich jedoch auch den Freiraum, mir selbst Bastelprojekte mit den Kindern vorzunehmen oder ihnen mit Gitarrenbegleitung einige Lieder beizubringen. Mein Arbeitstag begann morgens um 8 Uhr und hätte eigentlich um 14 Uhr mit dem Schulende der Kinder geendet, doch da die Lehrer bis um 15.30 Uhr bleiben mussten und ich mit einem Kollegen nach Hause fuhr, blieb ich ebenfalls und half in dieser Zeit den Lehrern bei administrativen Aufgaben, arbeitete an der Schulwebsite, tippte Dokumente ab oder benutzte das Internet für eigene Zwecke.

Große kulturelle Unterschiede

Besonders in den ersten paar Tagen und Wochen meiner Arbeit bei OASIS fielen mir häufig Unterschiede zu deutschen Standards im Umgang mit den Kindern auf, die anzunehmen, ohne nicht die betreffende Person innerlich zu kritisieren oder zu verurteilen, mir schwer fiel. So zum Beispiel, wenn Lehrer oder Lehrerinnen grob zu den Kindern waren, sie zur Strafe mit Holzstöcken auf die Handflächen schlugen oder ins Ohr kniffen. Doch – auch wenn das nun für deutsche Ohren verwerflich klingen mag – „gewöhnte“ ich mich nach einer Weile daran und begann, dieses Verhalten als Teil der Mentalität und der Gepflogenheiten der dortigen Kultur zu verstehen und infolgedessen die betreffenden Personen nicht mehr so sehr abzuwerten. Das bedeutet nicht, dass ich deshalb von nun an eine grobe Kindererziehung befürworte, sondern viel eher, dass ich gelernt habe, ungewohntes Verhalten von Menschen anderer Kulturen in dem jeweiligen Kontext zu sehen und nichts von vornherein aus meiner deutschen Werte- und Normenwarte zu beurteilen. Auch war beispielsweise der Umgang mit den jeweiligen Behinderungen der Kinder äußerst unspezifisch und die Lehrer wussten oft nur wenig über Krankheitsbilder oder den (vermeintlich) optimalen Umgang mit dem jeweiligen Handicap – ein ausgebildeter deutscher Heilpädagoge oder Psychologe hätte mit Sicherheit einiges auszusetzen gehabt – doch jede Lehrkraft gab ihr Bestes und den Schülern wurde viel Wärme und Zuneigung entgegengebracht. Dies war womöglich viel wichtiger als moderne Ausstattung und Lernmethoden nach den neusten Standards.

Neben dem regulären Unterricht gab es auch noch zahlreiche andere Aktivitäten und besondere Events, an denen ich mitwirken durfte. Da war z.B. der Sporttag jeden Mittwoch, an dem ich entweder mit einer Gruppe Jungs Fußball spielen, oder mit körperlich beeinträchtigten Schülern Reiten gegangen bin. Außerdem durfte ich bei der einwöchigen Schultour nach Oudtshoorn dabei sein, beim Athletic Day und dem Open Day mitwirken, sowie beim Annual learner’s outing und dem Schulball mithelfen, um nur einige der Aktivitäten zu nennen.

Lernen der Sprache

Die Arbeit an der Schule hat mir die allermeiste Zeit sehr großen Spaß gemacht, was besonders an der liebenswerten Art der Kinder und der fröhlichen Atmosphäre im Kollegium lag. Ich hatte immer das Gefühl, von allen akzeptiert und angenommen zu werden und mich meinen Fähigkeiten entsprechend positiv einbringen zu können. Mit Sicherheit hat es auch geholfen bei meinen Kollegen einen guten Eindruck zu machen, dass ich versucht habe, so schnell wie möglich Afrikaans zu lernen. Ich glaube es gibt kaum einen besseren Weg auf Menschen einer fremden Kultur zuzugehen, als ihre Sprache zu lernen…

Auch außerhalb der Schule war mein Leben sehr erfüllt und ereignisreich. Da ich alle Wochenenden und sämtliche Schulferien frei hatte und auch schon um 16 Uhr zu Hause war, hatte ich die Möglichkeit, viel zu unternehmen und Land und Leute kennen zu lernen. Das AFS Chapter, dem ich zugehörte (CT North), ist sehr gut organisiert und die lokalen Freiwilligen, allen voran meine Gastmutter, sind sehr engagiert. Demzufolge gab es relativ häufig verschiedene AFS-functions, an denen ich manchmal, aber nicht immer, teilnahm. Ich hatte mir nämlich vorgenommen, möglichst selten den bequemen aber langweiligen Weg zu wählen und viel mit anderen deutschen Freiwilligen zu unternehmen, sondern viel eher die Zeit zu nutzen und Freundschaften mit Südafrikanern zu schließen.

Freundlicher Empfang

So folgte ich beispielsweise nach ein paar Monaten der Einladung der schwarzen Haushaltsgehilfin meiner Gasteltern, sie über ein Wochenende nach Hause zu begleiten. Lilian war Xhosa und lebte in Kuyasa, einem Teil von Khayelitsha, dem größten Township Kapstadts. Dieser Besuch und die weiteren, die darauf folgten, waren mit das Eindrucksvollste, was ich während meines Jahres in Südafrika erlebt habe. Wenn ich mit ihren Kindern oder ihr durch die Straßen lief, hätte ich einiges erwartet – missbilligende oder misstrauische Blicke, Anschuldigungen oder Hass – aber nicht, dass mich jeder freundlich willkommen heißt und sich sogar augenscheinlich freut, „weißen“ Besuch im Township zu haben! Gekrönt wurden diese Besuche von den sonntäglichen Kirchgängen, die gut und gerne vier Stunden dauerten und aus Gospelgesängen, charismatischen Predigten (für den deutschen Besuch sogar ins Englische übersetzt) und emotionalen Ausbrüchen bestanden. Es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, dass Freunde, sowohl Weiße als auch Farbige, immer wieder nur den Kopf geschüttelt haben, wenn ich ihnen von meinen Khayelitsha-Besuchen erzählt habe. Zu gefährlich, zu anders, zu unbekannt. Warum muss man ein Fremder in einem Land sein, um offen für verschiedene Kulturen zu sein, während sich das Interesse vieler Südafrikaner im eigenen Land nur auf die eigene Kultur beschränkt?

Andere Freunde von mir waren beispielsweise ein paar Kameruner, die eine andere deutsche Freiwillige und ich ziemlich zu Anfang unseres Aufenthalts in der Stadt kennen gelernt hatten und mit denen wir uns manchmal zu verschiedenen Ausflügen getroffen haben, und ein gebürtiger Kenianer, der ebenfalls AFS-Ehrenamtlicher war und mit dem wir zeitweise viel Zeit verbracht haben. Für mich war es sehr interessant, auch Menschen aus anderen afrikanischen Ländern kennen zu lernen und mich mit ihnen auszutauschen und dabei zu erfahren, aus welchen Gründen sie nach Südafrika gekommen sind. In Gesprächen mit anderen (Kollegen und Gastfamilie) habe ich häufig erfahren, dass das Zuziehen „ausländischer“ Afrikaner für viele Südafrikaner ein großes Problem darstellt, da sie um ihre ohnehin schon knappen Arbeitsplätze fürchten.

Viel unternommen

Außerdem lernte ich durch meine Kontaktperson, die sich vorbildlich mindestens einmal im Monat mit mir zum Kaffee traf, eine Gruppe weißer Südafrikaner kennen, mit der ich gelegentlich hiken (Bergwandern) ging.

Ansonsten unternahm ich besonders in den letzten paar Monaten auch außerhalb der Schule viel mit meinen Kollegen, die zwar zum Teil wesentlich älter waren als ich, mit denen ich mich aber trotzdem sehr gut verstand. Braaien (also Grillen) stand bei solchen Treffen besonders hoch im Kurs, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist, da es sozusagen als Nationalsport der Südafrikaner gilt, ganz gleich welcher Kultur oder Hautfarbe.

Extreme Erfahrung

Doch auch mit meinen Gasteltern und deren weiterem Familienkreis unternahm ich einiges, feierte Weihnachten und Ostern im Kreise der Familie und fuhr über meinen Geburtstag mit meinen Gasteltern für ein paar Tage ans Meer. Wie bereits erwähnt war die Beziehung zu meinen Gasteltern sehr gut; besonders in meinem Gastvater, den man wohl zu recht als leicht exzentrisch und gelegentlich verschlossen bezeichnen könnte, hatte ich bald einen guten Freund gefunden. Das verstärkte sich noch durch einen Vorfall eines Nachts, etwa vier Monate nach meiner Ankunft, als bei uns eingebrochen wurde, plötzlich vier vermummte Gestalten mit meinem Gastvater im Schlepptau in meinem Zimmer standen, sämtliche Wertsachen entwendeten und uns schließlich im Zimmer einsperrten. Glücklicherweise konnten wir bald darauf die Polizei alarmieren und es ist auch nichts weiter passiert, bis auf die Tatsache, dass mein Gastvater wohl bis heute schlecht schläft. Später habe ich öfters zu hören bekommen: „So now you’ve experienced real South Africa!“ – Eine Erfahrung, auf die ich gerne verzichtet hätte, die aber wie so vieles Unangenehmes leider zum Bild dieses Landes dazugehört.

Neben einem zweiwöchigen Urlaub in Mosambik sowie dem Besuch einer anderen Freiwilligen in Kwa-Zulu-Natal während der Ferien war auch unser Midstay eine willkommene Abwechslung. Unser Zwischenseminar war gut vorbereitet und hilfreich für die Reflexion der eigenen Situation, zudem war es aber auch einfach schön, die „weltwärts-Kollegen“ wieder zu sehen und von ihren jeweiligen Erfahrungen zu hören.

Der Abschied

Als es schließlich dem Ende meines Jahres entgegenging, erschien mir der Gedanke, bald nicht mehr in der inzwischen so vertrauten südafrikanischen Umgebung zu sein, sehr surreal und bis zum Schluss konnte ich die Bedeutung des Nachhausefliegens noch nicht in seinem ganzen Ausmaß erfassen… Aber in den Abschiedsschmerz mischte sich natürlich auch Vorfreude, Freunde, Verwandte und Laugenbrötchen bald wieder zu sehen und die Gewissheit bleibt mir, dass ich in nicht allzu ferner Zeit wieder auf dem Weg nach Südafrika sein werde, um Familie, Freunde und Schule dort zu besuchen.

Hier ein Auszug aus meinem letzten Blog-Eintrag am Tag meiner Abreise aus Kapstadt:

„ … Ich bin unsagbar dankbar für jede einzelne Erfahrung, die ich während meines Jahres als Freiwillige in Kapstadt machen durfte. Dieses Jahr war einfach so voll und reich an schönen Erlebnissen, besonderen Gesprächen, ehrlichen Freundschaften und Freude und Lachen, dass es mir schwer fällt, tieftraurig über das Heimfliegen zu sein, denn erstens bleiben mir die Erinnerungen ja immer erhalten, zweitens weiß ich, dass ich jederzeit wiederkommen kann und das auch tun werde und dann Leute da sind, die sich auf mich freuen, und drittens ist jetzt auch einfach Zeit, dem Leben in Deutschland wieder ins Auge zu blicken. …“

Der weltwärts-Freiwilligendienst hat mir die Augen geöffnet

Der weltwärts-Freiwilligendienst hat mich in vielerlei Hinsicht weitergebracht und mir die Augen für manches geöffnet. Ich sehe das weltwärts-Programm als einmalige Chance, fremde Kulturen verstehen zu lernen, sich mit Menschen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, miteinander und voneinander zu lernen. Auch wenn ich meine Arbeit an der Schule keineswegs für sinnlos oder unnötig halte, so sehe ich den hauptsächlichen Erfolg des Programms doch auf der gesellschaftlichen Ebene und einer Entwicklung, die auf dieser Ebene ansetzt, sowohl in den Entwicklungsländern, als auch in den Ländern der ersten Welt.

Durch meine Erfahrungen in Südafrika motiviert, möchte ich mich unbedingt auch weiterhin in der Entwicklungsarbeit engagieren – zum einen durch AFS und das Vorstellen meines Dienstes bei verschiedenen Anlässen, zum anderen aber auch z.B. durch die Spendensammlung für ein Musikschulprojekt in einem Township in der Nähe Kapstadts.

Ich bin meinem Förderkreis, AFS und dem BMZ zu großem Dank verpflichtet, da ich sonst diese wertvollen Erfahrungen wohl nie gemacht hätte!