Movies & Cultures: China and Germany in My Eyes

Für die Stiftung Mercator und das Confucius Institute Headquarters/Hanban realisierte das Global Prep Team 2016/2017 und 2018/2017 jeweils einen deutsch-chinesischen Jugendaustausch mit dem Thema Film.

Im Rahmen von „Movies & Cultures: China and Germany in My Eyes“ erstellen chinesische und deutsche Jugendliche kurze Dokumentarfilme über kulturelle Besonderheiten und Unterschiede zwischen China und Deutschland.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbringen je drei Wochen ihrer Sommerferien miteinander. Zunächst besuchen die deutschen Jugendlichen ihre Gastgeber in China. Sie leben auf dem Campus eines chinesischen Internats, wo auch der Filmworkshop stattfindet. Zum Aufenthalt gehört auch ein abwechslungsreiches  Sightseeing- und Kulturprogramm.

Im folgenden Sommer findet der Gegenbesuch statt, bei dem die deutschen Schülerinnen und Schülern ihren chinesischen Freunden Deutschland zeigen. Die Jugendlichen erstellen auch hier in binationalen Kleingruppen Filme, in denen sie sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Kulturen auseinandersetzen. Neben Techniken des Filmens erlernen die Schülerinnen und Schüler das Arbeiten im internationalen Team. Selbstverständlich findet auch hier ein umfangreiches Kultur- und Freizeitprogramm statt, um einen Einblick in die deutsche Kultur zu geben.

Kurzfilme, entstanden 2018 in Zhengzhou und 2019 in Köln

22 Kurzfilme

Das sagen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Qi Ji, chinesischer Teilnehmer am Movies & Cultures Programm 2016/2017 – „I had learned a lot from this program. Filming is the most thing I learned there. (…) But that is not the most important thing I learned through this program. Stereotype, one of the biggest problem, which would cause serious prejudice during cultural exchange, had been eliminated by our „Dive Sessions“ and other cultural activities. Filming is just a tool to break isolation, and get to know each other. ”影像为桥“ Brücken-Bau durch Film.“

Of course, I had made many German and Chinese new friends there. (…) And even till now, after the „two-year program“ had ended for month, we still keep in contact. Friendship, is also one of the most important thing I have got from this project. I really miss this project. Das fehlt mir.“

Serve your Community Ehrenamtliches Engagement in den USA

Speziell für Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Gymnasiums entwickelte das Global Prep Team das Serve your Community Programm. Es findet in Portland, Oregon, an der Westküste der USA statt. Die Schülerinnen und Schüler werden eingeladen, für drei Monate in den USA interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Sie engagieren sich ehrenamtlich in ausgewählten Projekten und lernen im Alltag mit ihren Gastfamilien den American Way of Life hautnah kennen.

Das Programm

Der Schwerpunkt des Serve your Community-Programms liegt auf dem lokalen Engagement für soziale und ökologische Projekte. An drei Tagen in der Woche unterstützen die Teilnehmenden verschiedene Einrichtungen. Gemeinsam und in Kleingruppen werden sie z.B. bei der Oregon Food Bank Essen für die Hungerhilfe sortieren, in den Multnomah County Libraries bei den täglichen Aufgaben helfen und bei Portland Parks and Recreation bei den Jugendprogrammen assistieren. Die Einsatzstellen sind bunt gemischt und bieten allen Jugendlichen einen umfassenden und abwechslungsreichen Einblick, wie Engagement gestaltet werden kann.
Des Weiteren erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Englischunterricht von zertifizierten ESL-Lehrern (English as a Second Language), nehmen am Unterricht lokaler Schulen teil und erleben ein spannendes Freizeitprogramm.

Die Gastfamilien

Die deutschen Jugendlichen leben bei sorgfältig ausgewählten Gastfamilien in Portland. Die Gastfamilien nehmen die Jugendlichen bei sich auf und bieten nicht nur Unterkunft und Verpflegung, sondern auch Einblicke in ein typisches amerikanisches Familienleben. Durch ihre unterschiedliche Herkunft sowie diverse Interessen und Erfahrungen repräsentieren die Familien die Vielfalt der USA, auf die das Land sehr stolz ist.

Die Betreuung

Damit alle Schülerinnen und Schüler selbstbewusst in ihren Austausch starten können, führt AFS ein Vorbereitungsseminar durch. Dabei geht es um Erwartungen an den Austausch, Hintergrundwissen zum Gastland und seiner Kultur und Regeln im Umgang mit ungewohnten Situationen. Nach der Rückkehr werden die Erfahrungen in einem Nachbereitungsseminar reflektiert.
Auch während des Austausches und den Flügen werden die Jugendlichen kompetent betreut. Vor Ort übernimmt dies die AFS-Partnerorganisation NISE, die ihren Sitz in Portland hat. Zusätzlich ist eine AFS-Notrufnummer täglich rund um die Uhr erreichbar.

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