Schüleraustausch in der Schweiz
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Schüleraustausch in der Schweiz

AFS-Austauschschüler Lucas in der Schweiz
AFS-Austauschschüler Lucas in der Schweiz

In der Schweiz ticken die Uhren anders: Das Volk der weltberühmten Uhrmacher kennt für sich keinerlei Hektik. Das Alpenpanorama mit schneebedeckten Gipfeln und sattgrünen Wiesen wirkt einfach herrlich entspannend und lädt zu Outdoor-Aktivitäten aller Art ein. Entdecke in deinem Schul(halb)jahr den Schweizer Lebensstil, lerne eine neue Sprache und finde neue Freunde aus der ganzen Welt.




Die Schweiz

In der Schweiz gibt es vier verschiedene Landessprachen: Schwyzerdütsch – also Schweizerdeutsch –, Italienisch, Französisch oder Rätoromanisch. Die sind zum Glück nicht wild durcheinander verteilt, sondern teilen sich auf vier Landesteile auf: Die deutsche Schweiz, die italienische Schweiz, die französische Schweiz und die romanische Schweiz. Aber genau dieser Mix macht die Schweiz so besonders und zu dem, was sie ist.

 

Natürlich gibt es in der italienischen Schweiz einen Hauch italienisches, mediterranes Flair – allein schon, wegen der direkten Nachbarschaft zu Italien, dem milden Klima und den schönen Palmen. Entsprechend erwartet dich in der französischen Schweiz auch ein bisschen französischer Lebensstil – denn hier ist Frankreich nah. In diesem Teil wirst du wohnen und zur Schule gehen.

 

Die leckere Schweizer Küche kennt sehr hochwertige Zutaten, so kommt beispielsweise der Käse von den regionalen Sennereien der Schweizer Alpen und Voralpen. Du bist ein Käse-Fan? Dann ist die Schweiz perfekt für dich! Überhaupt ist die Lebensqualität ist hier einfach sehr hoch, egal ob auf dem Land oder in den berühmten Großstädten, die Tradition und Moderne so schön vereinen.

Schule

In deiner neuen Schweizer Schule wirst du keine Schuluniform tragen müssen und es geht hier recht entspannt zu. Während des Unterrichts, der sehr interaktiv ist, wird jedoch eine sehr rege Teilnahme erwartet.

 

Das liegt unter anderem daran, dass du in der Regel eine gymnasiale Maturitätsschule besuchen wirst, die in einigen Kantonen auch Gymnasium, Kantonsschule oder Kollegium genannt wird. Hier bereiten sich deine Klassenkameradinnen und -kameraden auf das Studium an einer Universität vor, und der Unterricht ist dementsprechend anspruchsvoll. Oft gibt es auch Gruppenarbeit, so dass du dich schnell in deine Klasse integrieren und dabei neue Freundschaften schließen kannst.

 

Die Schulwege sind oft sehr lang, daher geht die Schule in der Regel nirgendwo vor acht Uhr morgens los. Schulschluss ist durchschnittlich um vier Uhr nachmittags. Samstags ist schulfrei und mindestens auch ein Nachmittag in der Woche. Die Fächer unterscheiden sich wahrscheinlich wenig von denen, die du aus deiner Schule zuhause kennst. So kannst du dich bestimmt auch schnell einfinden.

 

In der Schweiz ist es üblich, dass sich die Schülerinnen und Schüler Proviant für die Mittagspause mitbringen, in der Nähe zum Bäcker gehen oder in der Cafeteria essen. Helle Aufenthaltsräume stehen an den meisten Schulen zum Essen und auch nach dem Unterricht offen, so dass du mit deiner Clique noch Stoff vor- oder nachbereiten kannst.

 

Vermutlich verbringt ihr nach dem Unterricht in der Woche einige Zeit mit den Hausaufgaben. Wenn du magst, kannst du außerdem einem Hobby wie Sport oder Musik nachgehen oder dich in einer AG deiner Schule engagieren.

Freizeit & Freunde
AFS-Austauschschülerin Friederike mit Freundinnen in der Schweiz
AFS-Austauschschülerin Friederike mit Freundinnen in der Schweiz

Gute Nachricht: das Wochenende kannst du nutzen, um deine neuen Freunde zu treffen, deine Sprachkenntnisse zu verbessern oder ein neues Hobby zu erlernen. Das kannst du dir selbst aussuchen – oder du trittst einem Verein oder Club bei und führst dein Hobby aus der Heimat in der Schweiz weiter.

 

Vielleicht lässt du dich aber auch von der Leidenschaft deiner Gastgeschwister für ihre Interessen anstecken und probierst mal etwas Neues? Zum Beispiel wandern. Denn oftmals lieben Jugendliche wie Erwachsene den Aufenthalt im Freien und die Berge scheinen sie magisch anzuziehen. So vergeht kaum ein Wochenende im Frühling, Sommer oder Herbst, an dem man nicht auf eine kleine Tour loswandert. Das kann richtig Spaß machen, denn an der frischen Luf, hast du, bei klarem Himmel, eine großartige Aussicht auf die atemberaubende Landschaft. Am Ziel angekommen wirst du dich meistens mit einer zünftigen Brotzeit, einer heißen Schoki oder anderen Leckereien belohnen können. Natürlich auch im Winter, denn dann geht’s erst recht in die Berge, zum Skifahren, Snowboarden oder Rodeln.

 

Werktags unternehmen Schweizer Jugendliche in der Regel wenig bis gar nichts, abhängig vom Wohnort, der Länge des Schulwegs und der Menge der Hausaufgaben. Vielleicht geht ihr noch einen Kaffee trinken oder im Sommer ein Eis essen und ins Freibad. Im Winter sind alle meistens früh zuhause und genießen die gemütliche Atmosphäre im Familienkreis.

Gastfamilie
AFS-Austauschschülerin Friederike
AFS-Austauschschülerin Friederike

Das Abendessen ist die Hauptmahlzeit des Tages und die Gelegenheit schlechthin, gemütlich zusammen zu sitzen, ausgiebig zu essen und zu quatschen. Schweizer Familien sind meistens sehr lebendig und diskussionsfreudig. Es kann gut sein, dass ihr eigentlich plant, noch einen Film nach dem Abendessen anzusehen und dann merkt ihr beim Blick auf die Uhr, dass es doch schon viel zu spät ist. Dann holt deine Gastmutter vielleicht noch ein Brettspiel raus oder du surfst noch etwas mit deinen Gastgeschwistern im Internet.

 

Überhaupt verbringen Schweizer Familien sehr gerne Zeit miteinander im engsten Familienkreis. Sonntags wird zum Beispiel oft ganz gemütlich gefrühstückt. Es kann aber auch sein, dass du und deine Familie früh starten und ihr in die Berge fahrt. Stell dich drauf ein, dass du mit deiner Familie viel Zeit in der Natur verbringen wirst; vielleicht ist sie sogar regelrecht schneesüchtig.

 

Deine Familie freut sich natürlich, wenn du sie zum Wocheneinkauf begleitest und auch ein wenig im Haushalt unterstützt – eigentlich wie zuhause.

 

Der Spaß wird sicherlich nicht zu kurz kommen, wenn die vielen Freunde, Verwandte oder Nachbarn zu Besuch kommen – Schweizer gelten nämlich als sehr gesellig. Sie sind häufig sehr traditionsverbunden. So werden Weihnachten und Ostern typischer Weise ganz feierlich begangen und die Schweizer Fasnacht versetzt alle Familien und das ganze Land in einen fröhlichen Ausnahmezustand. Das musst du einfach selbst erleben!

Programminfos
Programm Schulhalbjahr (4-5 Monate) Schuljahr (9-10 Monate)
Preis 6.490 € 6.990 €
Ausreise im Sommer Ja Ja
Ausreise im Winter - -

Die Ausreise im Sommer erfolgt zwischen Juli und September, je nach Zielland.

Die Ausreise im Winter erfolgt zwischen Januar und April, je nach Zielland.

 

Bei AFS kannst du dich durchgehend für dein Schuljahr oder Schulhalbjahr im Ausland bewerben.

 

Die besten Chancen auf dein Wunschland und ein Stipendium hast du, wenn deine Bewerbung
- für die Sommerabreise des kommenden Jahres zwischen Mai und Oktober
- für die Winterabreise des kommenden Jahres zwischen Januar und Mai
bei uns eingeht.

 

Falls du den Zeitraum verpasst hast, kein Problem: Du kannst dich für die Sommerabreise bis April und für die Winterabreise bis November vor deiner Ausreise auf noch freie Plätze bewerben. Sprich uns gerne an, wenn du wissen möchtest, ob dein Wunschland noch verfügbar ist!

Erfahrungsberichte
Stipendien

Ein Drittel unserer Austauschschülerinnen und -schüler erhalten ein Teilstipendium. AFS bietet eine Vielzahl von Stipendien an: zum Beispiel AFS-eigene Stipendien, Unternehmensstipendien und Stipendien von Stiftungen.

 

Speziell für die Schweiz gibt es folgende Stipendienmöglichkeiten:

Stipendium Höhe Dauer Für
AFS-Bundeslandstipendium 500–3.000 € Schuljahr und Schulhalbjahr Jugendliche aus allen Bundesländern
Kreuzberger Kinderstiftung Stipendium Teilstipendium Schuljahr Schülerinnen und Schüler einer
nicht-gymnasialen Schulform
AFS-Ehrenamts-Stipendium 2.000 € Schuljahr und Schulhalbjahr Jugendliche, die ehrenamtlich engagiert sind

Weitere Stipendienmöglichkeiten für dieses und andere Länder findest du auf unserer Stipendienseite.

Programmablauf und Betreuung

Gut gewappnet in die Welt

AFS-Schülerinnen zeigen auf Weltkarte

Damit du selbstbewusst in deinen Austausch starten kannst, bereiten wir dich intensiv vor. AFS ermöglicht dir den Besuch von zwei bis drei Wochenendseminaren, auf denen du gemeinsam mit anderen Austauschschülerinnen und -schülern die eigenen Erwartungen reflektierst, Hintergrundwissen zum Gastland erwirbst und Tipps im Umgang mit ungewohnten Situationen erlernst. Weitere Themen sind der Umgang mit typischen AFS-Regeln sowie die AFS-Betreuung. Durchgeführt werden die Vorbereitungsseminare von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in der Regel selbst ehemalige AFS-Austauschschülerinnen und -schüler sind. Sie helfen dir mit vielen nützlichen Hinweisen für die Zeit im Gastland.

Auch vor Ort sorgfältig betreut

Schon am Flughafen empfängt dich eine AFS-Ansprechperson. Du und deine Gastfamilie erhalten außerdem eine persönliche Betreuerin, bzw. einen persönlichen Betreuer. Diese Person steht euch mit Rat und Tat zur Seite und kann bei Bedarf vermitteln. AFS-Betreuerinnen und -Betreuer wohnen in der Nähe oder zumindest in derselben Region wie deine Gastfamilie. Auch die jeweilige AFS-Geschäftsstelle im Gastland hilft dir gerne weiter. Für alle Fälle gibt es in jedem Partnerland eine AFS-Notrufnummer, unter der täglich rund um die Uhr AFS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter erreichbar sind.

Im Gastland nimmst du an 2-3 weiteren Seminaren teil, die dir helfen, deine Erlebnisse zu verarbeiten.

Leistungen

Unsere Austauschprogramme für ein ganzes oder ein halbes Schuljahr beinhalten folgende Leistungen:

  • Reisekosten (Hinreise ins Gastland von dem von AFS festgelegten Abreiseort in Deutschland und Rückreise)
  • Kranken- und Unfallversicherung
  • Aufenthalt als Gastkind in einer Familie
  • Besuch einer weiterführenden Schule im Gastland
  • Betreuung der Schülerinnen, Schüler und Gastfamilien durch AFS bzw. unsere Partnerorganisation
  • Internationale Koordination
  • Mindestens zwei Vorbereitungs- und zwei Nachbereitungsseminare
  • Orientierungs- und Auswertungsveranstaltung im Gastland
  • 24-Stunden Erreichbarkeit
  • Reisearrangements in Notfällen
  • Unterstützung bei der Reise / teilweise Flugbetreuung
  • Betreuung der Eltern im Heimatland
  • Unterstützung und Beratung beim Visumsantrag
  • Insolvenzversicherung nach §651 k BGB
  • Informationsmaterialien

Tipp: Wenn du die Preise verschiedener Austauschorganisationen miteinander vergleichen willst, solltest du darauf achten, dass diese Preise auch die gleichen Leistungen beinhalten! Weitere Informationen erhältst du in unserer Teilnahmevereinbarung und in der Schüleraustausch-Broschüre.