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So viele wunderschöne Erinnerungen

Ziye, China, Volksrepublik, 2009/10,

So viele wunderschöne Erinnerungen

Zuerst danke ich der Stiftung Mercator für das Stipendium, das mein Austauschjahr möglich macht.

In meinem Eindruck ist Deutschland ein entwickeltes Land mit hoher Kultur, fortschrittlicher Industrie und einer langen Geschichte. Es ist sehr schön geeignet für Reisen und ein Fußball-Staat.

Als unser Flugzeug in Frankfurt landete, fühlte ich mich sehr aufgeregt und neugierig. Meine Freunde haben gesagt: „Die Stadt ist sehr groß! … Wow, schau mal hier! …. Später treffen wir Deutsche AFSer, die die Gruppe verteilen. Dann gehen alle chinesischen Austauschschüler ihren eigenen Weg. Ich fahre mit dem Zug und anderen AFS Studenten nach westen, denn meine neue Stadt, Castrop Rauxel, ist im Westen. Viel Zeit später treffen wir unsere Gastfamilien in Bochum Hauptbahnhof. Meine Gastfamilie umarmt mich, dann fährt meine Gastfamilie mit mir zu McDonalds essen. Sie fragen mich so viele Fragen und ich bin sehr froh. Wenn wir zurückkommen, besichtige ich mein neues Haus. In der ersten Gastfamilie behandeln sie mich sehr nett und geben mir den neuen Namen „Yo“. Ich habe so viel freie Zeit und wir sprechen immer darüber, was lustig ist, gehen einkaufen zusammen oder fernsehen am Abend. Ich erzähle viele Sachen über China, wir sind sehr froh. Manchmal gehe ich mit meinem Gastbruder in den Sportverein oder wir spielen Warcraft 3 und CS zusammen. Das ist sehr interessant. Im Oktober fahren wir in die Niederlande und es ist sehr lustig, sonderbare Bekleidung anzuziehen, denn wir gehen in einen Thema-Park. Wir machen viele Fotos.

Ich gehe in die Schule mit meinem Gastbruder und habe so viele Freunde gefunden. In den ersten Tagen leben wir sehr fröhlich miteinander.

Die andere Gastfamilie

Ende Oktober ging ich in eine andere, provisorische Gastfamilie, weil es einige Schwierigkeiten mit meiner ersten Familie gibt. Sie sind sehr nett und ich nehme immer an allen Familienbetätigungen teil. So viele wunderschöne Erinnerungen. Bis jetzt lebe ich mit meiner neuen Gastfamilie seit 3 Monaten. Hier ist es auch sehr schön. Weil ich meine Gastfamilie getauscht habe, bin ich nun nicht mehr in Castrop in der Schule. Ich fühlte mich dort sehr gut, habe so viele Freunde gefunden. Wir treffen uns manchmal, sie helfen mir mit meinem Deutsch. Ich ging in die Klasse mit meinem Gastbruder und versuche am Unterricht teilzunehmen.

Die Schule in Deutschland und die Schule in China haben so viele Unterschiede: In Deutschland ist die Schule normal von 7:50 – 13:30 Uhr, in China ist die Schule von 7:30 –22:30 oder länger. In China brauchen wir nur ein Klassenzimmer für den ganzen Tag, ohne tauschen. Die Lehrfächer sind in China schwerer als in Deutschland.

Freunde

Freunde habe ich natürlich gefunden und in Castrop habe ich drei sehr gute Freunde. Sie sind sehr nett und helfen mir immer. Manchmal gehen wir zusammen in das Haus eines Freundes und spielen zusammen. Mir hat sich ein Besuch im Borussia Dortmund Fußballstadion mit einem Freund besonders eingeprägt. Beim Fußballspiel zuschauen ist sehr cool. Nachdem ich meine Gastfamilie getauscht habe, habe ich in meiner neuen Schule keine Freunde gefunden, vielleicht wegen meinem Deutsch …Ich habe aber so viele AFser Freunde, wir gehen manchmal einkaufen und haben die Feiertage zusammen. Ich habe so viele Erinnerungen schon vergessen.

Vor dem Tausch meiner Gastfamilie habe ich nicht so viele AFS Aktivitäten mitgemacht. In Castrop habe ich nur das AFS Camp mitgemacht. In diesem Camp machten wir so viele interessante und hilfreiche Dinge. Der tiefschürfendste Eindruck war ein Spiel, zu dem alle AFS-Studenten in fünf Gruppen mit je drei Studenten verteilt wurden. Die AFSer gaben jeder Gruppe ein Ei und einen Apfel und verlangten, dass sie den Apfel in etwas anderes tauschen oder das Ei kochen sollten in einem anderen Haus. Wir hatten eine Stunde Zeit dafür.Mit einem Amerikaner und einer Argentinierin gehe ich und wir denken, dass wir nach einem Haus schauen müssen, dessen Gastgeber reich ist und dort an die Tür schlagen. Vielleicht sind wir so glücklich, denn wir schlagen nur an zwei Türen und tauschen in 10 Minuten den Apfel in einen Glasteller und den Glasteller in eine Flasche Wein. Dann laufen und laufen wir und finden 5 Minuten später ein großes Haus. Der Gastgeber ist sehr freundlich und hilft uns, das Ei zu kochen und tauscht die Flasche Wein in ein Radio und wir sprechen über AFS. Sie sind sehr nett. Bis dahin sind nur 20 Minuten vergangen, aber dann kam das Problem, dass wir kein haus gefunden haben, in dem die Gastgeber das Radio gegen etwas besseres tauschen. Das war sehr schwer, aber in den letzten 5 Minuten können wir das Radio in eine Kaffeemaschine tauschen, das war sehr cool! Natürlich sind wir die beste Gruppe, weil die anderen nur Bonbons oder eine Banane getauscht haben. Ich denke, wenn wir noch eine Stunde mehr bekommen hätten, vielleicht könnten wir ein Auto tauschen. Das 2. AFS-Camp hatte ich auch schon Ende Januar und das war auch sehr schön.

In der Freizeit mache ich Sport

In meiner Freizeit mag ich nicht so gerne lange Zeit sitzen und ich lese auch nicht und schreibe kein Tagebuch. Normalerweise gehe ich zum Sportverein oder ich besuche Freunde oder gehe mit Freunden einkaufen. Zu Hause spiele ich PSP und Computer, spreche mit meinen Gasteltern und nehme an Familienaktivitäten teil. An neuen Hobbys denke ich, mag ich nur Handball in Deutschland und vielleicht kochen. Ich denke, mein Kochen ist auch nicht schlecht.

Unterschiede zwischen Deutschland und China fallen mir so viele ein, so dass ich hier nur Beispiele geben kann. In Deutschland lebt eine Familie oft in einem Haus, in China sind in einem Haus normalerweise viele Appartements. Die Nahrung in Deutschland ist normalerweise Brot, in China essen wir jeden Tag dreimal am Tag warm. In der Schule in China verbringe ich so lange Zeit und ich habe so viele Hausaufgaben, aber in Deutschland ist glückliche Erziehung.

Für mich habe ich nicht so viel interessant in Deutschland gefunden, weil ich es vielleicht schon vergessen habe. ich denke, Deutsche können Brot essen den ganzen Tag, das ist interessant, weil in China Brot immer nur Frühstück ist. In China müssen die Menschen an der Straße den Weg freigeben für Autos, aber in Deutschland geben die Autos immer den Weg frei für die Menschen.

Dies ist meine erste Vorstellung für dieses halbe Jahr und ich bedanke mich herzlich die Möglichkeit, dass ich mit Hilfe der Stiftung Mercator noch viel mehr Neues und Interessantes in Deutschland lernen werde.

Ziye aus China, 2009/10 Stipendiengeber: Mercator