Austauschschüler Kilian im Interview
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Ein ganz besonderes USA-Jahr im Mittleren Westen

Ein Schuljahr in den USA - viele denken da schnell an Californien oder New York. Aber ein Jahr in der ländlichen Region Amerikas kann viele Vorteile haben...nicht nur, dass ein ganzer Haufen Stereotype aufgelöst werden.

 

Kilian war als PPP-Stipendiat 2016/2017 in den USA und hat es selbst erlebt. Im Interview teilt mit uns seine Erfahrungen. Wie seine Gastfamilie so war, was sein persönliches Highlight im Austauschjahr ist und wie ihr weitere Einblicke in sein Austauschjahr bekommt könnt, erfahrt ihr hier!

Hallo Kilian, wann hast du dich dafür entschieden in Ausland zu gehen?

Den ersten Gedanken an ein Auslandsjahr hatte ich schon sehr früh. Ich habe schon immer geträumt in einem anderen Land zu leben und vor allem von den USA ging für mich eine Faszination aus. Ich habe amerikanische Filme geguckt, in den Nachrichten Beiträge über die USA gesehen und da stellte sich mir die Frage: Wie ist es denn da wirklich?

Also stand für dich immer fest, dass du in die USA gehen möchtest?

Ganz genau, die USA war für mich immer mein Traumziel, aber ich konnte mir schon vorstellen in andere Länder zu gehen. Bei der Länderauswahl hatte ich neben der USA auch Norwegen und die Niederlande angegeben.

Warum hast du dich für AFS als Organisation entschieden?

Dass AFS für mich die beste Organisation war, stellte sich schon sehr früh heraus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich immer Mühe geben mir zu helfen und es war immer jemand da, den man bei Problemen fragen konnte.

Außerdem gefiel mir die allgemeine Message hinter AFS und auch die Geschichte. Ich wollte auch zu den „Interkulturellen Begegnungen“ gehören und ein Kulturbotschafter sein!

 

Du hast dich auf das PPP beworben, richtig? Wie ging das? War es kompliziert?

Das Bewerben war so ziemlich der einfachste Teil, danach wurde es erst hart. Ich habe damals nach allen möglichen Voll- und Teilstipendien gesucht und mich für alle beworben, die für mich in Frage kamen. Das PPP-Stipendium war von all den anderen Stipendien natürlich die Créme de la Créme und damals hätte ich auch nie erwartet, dass ich es bekomme.

 

Die Anmeldung lief sehr einfach ab. Man sucht auf Google einfach “PPP-Stipendium (Jahrgang)” und dann kriegt man ein Ergebnis von der Seite des deutschen Bundestages. Dort meldet man sich mit seinen Daten und dem Wahlkreis an und bekommt irgendwann von der für den Wahlkreis zuständigen Organisation die entsprechenden Unterlagen zugeschickt.

Was ist das Besondere an AFS für dich?

 

Ich selber denke dass das Beste an AFS das Familiengefühl und der Zusammenhalt ist. In beiden Ländern war AFS für mich eine große Unterstützung und natürlich Teil der Erfahrung.

 

Durch die ganzen Camps und Orientations habe ich so viele Freunde für das Leben, von überall auf der Welt gewonnen, die ich immer besuchen kann. AFS hat das Auslandsjahr noch stärker bereichert, als es sowieso schon war.

Wann hattest du deine Gastfamilie? War das ein besonderer Moment?

Ich habe meine Gastfamilie im Vergleich zu anderen Schülern, relativ früh gehabt. Am 13. April 2016 erhielt ich nach Annahme und Absprache, die Informationen zu meiner Gastfamilie.

Dies dauerte etwas, da meine Gastfamilie aus zwei Vätern bestand und ich erst zustimmen musste, ob ich dort hin möchte. Ich habe natürlich angenommen und es war die beste (Gast-)Familie die AFS jemals hätte finden können.

 

Viele befürchten ja in Amerika in einer sehr konservativen Familie zu landen. Oder einer Familie die politisch ganz andere Ansichten hat, als sie selber. Wie waren deine Erfahrungen in deinem Austauschjahr?

Da ich in einer sehr liberalen Familie, beziehungsweise Umgebung gelebt habe, habe ich davon eigentlich nicht so viel mitbekommen, aber ein paar meiner Freunde hatten konservative Familien. Der Vater meiner besten Freundin, zum Beispiel, war Republikaner und er war einer der herzlichsten Menschen, die ich kennengelernt habe.

 

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass man einfach nicht so voreingenommen sein sollte. Nur weil jemand konservativ oder liberal ist, heißt dass ja nicht, dass man schlechter oder besser ist, es kommt immer auf die Person an.

Was war das Beste an deinem Austauschjahr?

Oje, das ist sehr schwer zu sagen, weil so viele Dinge passiert sind. Ich glaube alles in allem war das ganze Jahr das Beste, denn jedes noch so kleine Detail hat das Auslandsjahr zu meinem Auslandsjahr gemacht und deswegen ist es für mich so besonders.

 

Aber wenn ich mich jetzt für etwas entscheiden müsste, dann wären New York City und Chicago schon ganz oben auf der Liste.

Rückblickend betrachtet, was hat dich an deinem Austauschjahr am meisten bereichert?

Ich denke am meisten bereichert hat mich der Kontakt zu den anderen Austauschschülern aus aller Welt und vor allem in einem fremden Land auf eigenen Beinen zu stehen. Dadurch dass ich alleine Entscheidungen treffen musste, bin ich viel gewachsen. Aber auch Diskussionen mit Schülern aus aller Welt, hat viele Stereotypen zunichte gemacht.

Kommt deine Gastfamilie dich auch in Deutschland besuchen? Wirst du deine Familie bald wieder besuchen?

Auf jeden Fall! Ich plane jetzt schon Ende 2018, Anfang 2019 wieder in die USA zu fliegen oder nach dem Abi eventuell nochmal für ein paar Monate in die USA zu gehen. Meine Gastfamilie überlegt auch, vielleicht schon im Sommer 2018 nach Deutschland zu kommen; ich freue mich total!

Lust bekommen auf einen Schüleraustausch in den USA?

Du hast selbst Lust auf ein Austauschjahr in den USA? Dann bewirb dich auf das Abenteuer deines Lebens. Die Vereinigen Staaten von Amerika wartet auf dich! Zum Bewerbungsportal

 

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Ein Jahr ist dir zu lang? Dann schau doch mal bei unseren Kurzzeitprogrammen rein - vielleicht ist ja das Privatschulprogramm USA etwas für dich?