Michal, USA, 2009/10

Hallo, ich heiße Michal. Ich bin eine Austauschschülerin im Deutschland mit einem PPP-Stipendium. Ich wohne bei einer Gastfamilie im kleinen Dorf Erl. Erl ist ein Teil von Kasbach-Ohlenburg. Ich gehe zur Schule im Martinus-Gymnasium in Linz am Rhein. In den USA wohne ich in Ohio. Ich habe zwei Brüder und zwei Schwestern. Mein Vater ist ein Pastor. Meine Schwestern haben beide ein Austauschjahr gemacht. Deshalb war auch ich an einem Austauschjahr interessiert. Meine Schwestern hat mich auf die Idee gebracht.

Als ich in Deutschland ankam, hatte ich viel Angst. Ich hatte keinen Deutschunterricht in den U.S.A.! Ich hatte keine Ahnung, wie mein Leben hier im Deutschland aussehen würde. Ich wusste nicht, wie meine neue Familie aussehen würde oder ob sie mich mögen würden. Meine Gastmutter heißt Susanne und mein Gastvater heißt Erich. Ich habe einen sieben Jahre alten Gastbruder. Es ist ganz anders für mich nur ein Geschwister zu haben, weil ich habe vier Geschwister in meiner natürlichen Familie. Ich wusste nicht, wie es ist, in einer kleinen Familie zu leben. Ich wollte, dass sie mich mögen. Im Laufe der Zeit haben wir uns besser kennen gelernt. Jetzt fühle ich mich wohl. Ich habe herausgefunden, dass wir viele gleiche Überzeugungen haben. Wichtig war mir hier auch, dass ich wie zu hause in die Kirche gehen kann. Meine Gastfamilie geht jeden Sonntag in den Gottesdienst und ich kann mitgehen, wenn ich will. Wir verstehen uns sehr gut.

Die Schule in Deutschland ist anders

Schule in Deutschland unterscheidet sich sehr von dem was ich in den USA kenne. Zu Hause bin ich in der 12. Klasse. Hier gehe ich in die 10te. In den USA habe ich jeden Tag acht Stunden Unterricht. Wir haben täglich die gleichen Fächer. Hier habe ich jeden Tag verschiedene Klassen. Außerdem ich habe hier viel mehr naturwissenschaftliche Fächer. Ich habe Physik, Chemie, und Biologie. Normalerweise habe ich in den USA nur eine Naturwissenschaft pro Jahr. Ich hatte die Wahl zwischen Französisch und Latein. Zuhause hatte ich zwei Jahre Französisch, also habe ich Französisch gewählt. Aber, die Klasse hier ist in Französisch viel weiter als ich. Ich verstehe nichts! Das Gleiche ist in Deutsch und Physik. Aber in meinen anderen Klassen komme ich gut zurecht und verstehe jeden Tag etwas mehr.

Als ich im September mit der Schule anfing, hatte ich dreimal pro Woche privaten Deutschunterricht. Das hat mir wirklich geholfen mit der Sprache. Ein weiterer Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Schulen ist das Klassensystem.Wir haben keine Klassen mehr nach der 6. Klasse. Die Schüler haben unterschiedlichen Stundenplänen und können die Fächer, die sie ergreifen wollen, frei wählen. Jede Stunde ist man in den USA mit neuen Leuten zusammen. Hier ich habe ein Klasse. Ich gehe mit diese Klasser im alle Fächer. Ich glaube, dass ist besser für mich. Es hat mir geholfen, Freunde zu finden.

Viele Freunde gefunden

Ich habe viele neue Freunde im Deutschland gefunden. Am Anfang waren die meisten meiner Freunde auch von AFS. Mit den anderen Austauschschülern haben wir viel Spaß. Wir machen viel zusammen. Sie verstehen, was es heißt, ein Austauschschüler zu sein. Außerdem haben sie viel mehr Freizeit als die deutschen Schüler. In den Herbstferien bin ich mit AFS nach Schloss Neuschwanstein gefahren. Wir haben Bayern gesehen, es war erstaunlich. Je länger ich in Deutschland wohne, umso mehr deutsche Freunde finde ich. In der Schule bin ich im Chor und in Astronomie. Das sind keine normalen Unterrichtsfächer, sondern Extras. Sie helfen mir, neue Freunde zu finden, die nicht in meiner Klasse sind. Letzte Woche ich war mit meinem Chor übers Wochenende in einem Kloster in der Eifel. Wir haben viele neue Lieder gelernt und sie in der Messe gesungen.

Ich mache jetzt viel mit meinen AFS-Freunden. Wir treffen uns mindestens zweimal pro Monate zu sprechen. Wir spielen Bowling oder sehen einfach einen Film. Dass ist das Beste am AFS-Programm. Ich habe Freunde aus der ganzen Welt! Das Leben kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem, wo sie leben Ich werde die AFSlers nie vergessen die in diesem Jahr getroffen habe. Ich werde auch nie vergessen meine wunderbare deutsche Gastfamilie und meine deutschen Freunde. Ich mag die Tatsache, dass ich in Deutschland in der Nähe einer großen Stadt, Bonn, lebe. In den USA bin ich nur etwa einmal im Jahr in einer Stadt dieser Größe. Aber hier in Deutschland gehe ich oft nach Bonn oder Köln. Ich habe festgestellt, dass ich die großen Städte ebenso genieße wie kleine Städte. Bevor ich hierher kam, bin ich noch nie in einem öffentlichen Bus oder dem Zug gefahren. Jetzt nehme ich sie, um überall hin zu gehen. Besonders gerne gehe ich in Bonn Einkaufen oder ins Museum. Ich war mit AFS im Deutschen Museum und fand es sehr interessant.

Es ist schön, dass ich die Möglichkeit habe, dieses Austauschjahr in Deutschland zu machen. Ich bin sehr glücklich mit der Zeit, die ich bisher in Deutschland verbracht habe. Deshalb bin ich dankbar, dass PPP-Stipendium bekommen zu haben. Ohne dieses Stipendium wäre viel es schwieriger. Ich bin dankbar, dass es dieses Deutsch-Amerikanische Austauschprogramm gibt.

Michal aus den USA, 2009/10

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