Jeder Abschied ist immer auch ein Anfang

Ihr Kind möchte ins Ausland reisen? Ohne die Eltern, ohne beste Freunde, ganz allein in ein fremdes Land und dort eine Zeit lang leben und lernen? Als betroffene Eltern fahren Ihre Gefühle bestimmt gerade Achterbahn. Ob ein Auslandsjahr während der Schulzeit, ein Sprachcamp in den Ferien oder ein Freiwilligendienst nach dem Abitur – wenn es Ihr Kind in die weite Welt zieht, haben Eltern oft viele Fragen.
AFS ist da, um Ihnen zu helfen. Wir kennen die Sorgen vieler Eltern und wissen, was Sie bewegt. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu unseren unterschiedlichen Programmen, rund um die Organisation AFS sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen von Eltern. Machen Sie sich selbst ein Bild von den AFS-Austauschprogrammen, damit Sie Ihr Kind mit einem guten Gefühl bei der Planung seines Auslandsaufenthalts unterstützen können.

Loslassen lernen und vertrauen

Aus der Erfahrung von über 70 Jahren internationalem Jugendaustausch wissen wir: Loslassen ist schwer. Als Elternteil sind Sie es gewohnt, in das Leben Ihres Kindes involviert zu sein. Nun soll plötzlich eine Gastfamilie diese Rolle übernehmen und das eigene Kind ist in vielen Dingen auf sich gestellt? Das fühlt sich anfangs sehr ungewöhnlich an!

Wir wissen aber auch: Sie geben Ihrem Kind die nötigen Wurzeln und damit die besten Startvoraussetzungen bereits mit ins Gepäck, sodass sie es beruhigt gehen lassen können. AFS begleitet und betreut seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer kontinuierlich auf ihrer gesamten Reise – das ist unsere Stärke und das ist unser Auftrag.
Ihr Kind wird während seines Auslandaufenthaltes eine einmalige und bereichernde Zeit erleben und gestärkt zurückkommen – darüber hinaus um eine Fremdsprache reicher. Haben Sie Vertrauen: Ihr Kind kehrt schneller wieder zurück, als Sie es sich jetzt vorstellen können!

Zahlreiche ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer sagen noch heute, dass es „das beste Jahr ihres Lebens“ war.

Laura, Thailand 2016

„Man ist selbstsicherer und selbstständiger und lernt so vieles Neues dazu und auch so viele neue Leute kennen, die man sonst niemals getroffen hätte. Dafür bin ich sehr dankbar.“

5 gute Gründe für AFS

Wir sind kein profitorientiertes Unternehmen. Unser Antrieb ist nicht der finanzielle Gewinn, sondern die Unterstützung junger Menschen bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und die Förderung von Völkerverständigung und interkulturellem Dialog.

Interview mit Entsendemutter Juliane Morrison

Juliane Morrison aus Karlsruhe ist Mutter der 15-jährigen Anna, die im Februar 2018 in ihr Austauschjahr nach Chile startete. Im Interview hat sie uns erzählt, wie es für sie war, ihr Kind loszulassen, wie es ihrer Tochter geht und warum sie die Erfahrung allen Eltern empfehlen kann.

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Wie läuft ein Austauschprogramm bei AFS ab?

Das erwartet Sie und ihr Kind von der Bewerbung bis zur Rückkehr:

  •  Bewerbung zu dem gewünschten Programm

    Der Ablauf eines AFS-Auslandsaufenthalts beginnt mit der schriftlichen Bewerbung. Danach laden wir Ihr Kind zu einem Seminar-Wochenende (Seminar 1) mit Rollenspielen, Gesprächen und Übungen ein. Im Anschluss wird Ihr Kind schriftlich informiert, ob es für das Programm angenommen wurde.

  • Familienbesuch bei Ihnen zu Hause

    Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchen Sie zu Hause. Während des „Home Interviews” können Sie alle Ihre Fragen, Sorgen und Wünsche ansprechen und klären.

  • Vorbereitung auf das Auslandsabenteuer

    An zwei weiteren Wochenendveranstaltungen (Seminar 2 und Seminar 3) bereiten wir Ihre Tochter oder Ihren Sohn auf ihren Auslandsaufenthalt vor: Ehemalige Programmtteilnehmerinnen und -teilnehmer erzählen von ihren eigenen Erfahrungen und geben hilfreiche Tipps.

  • Wichtige Informationen

    Visum, Impfungen, Länderinformationen: In den Monaten vor der Abreise informiert AFS Sie über alle notwendigen Schritte – von der Beschaffung des Visums über Impfvorschriften bis hin zu Alltagstipps im Gastland. Unser Elternhandbuch hilft Ihnen zudem mit nützlichen Hinweisen.

  • Abreise ins Ausland

    In einer Gruppe reist Ihr Kind von einem zentralen Flughafen in Deutschland ab. In der Regel bieten wir eine ehrenamtliche Unterstützung am Flughafen. Bei Langstreckenflügen größerer Gruppen werden i.d.R. unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer von AFS-Ehrenamtlichen begleitet. Innerhalb Europas plant AFS aus Nachhaltigkeitsgründen wenn möglich Reisen mit der Bahn.

  • Ankunft im Gastland

    Am Flughafen im Gastland nehmen die Gastfamilie und unsere Partnerorganisation Ihr Kind herzlich in Empfang. In den meisten Ländern beginnt das Programm mit einem mehrtägigen Orientierungsseminar.

  • Aufenthalt im Ausland

    Während der Dauer des Aufenthalts im Ausland kümmern sich die Gastfamilie und unsere Partnerorganisation um Ihr Kind. Und auch Sie als Eltern haben in dieser Zeit eine persönliche AFS-Ansprechperson, die Ihnen jederzeit für alle Fragen und Themen zur Seite steht. Darüber hinaus finden in einigen Regionen Deutschlands immer wieder regelmäßig Elternveranstaltungen statt, zu denen wir Sie herzlich einladen.

  • Rückkehr & Nachbereitung

    Mit der Rückkehr nach Deutschland ist die Auslandserfahrung noch nicht vorbei: AFS bietet Ihrem Kind Nachbereitungsseminare an, um das Erlebte zu reflektieren und die gemachten Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen.

  • Weiterführendes Engagement bei AFS

    AFS eröffnet Ihrem Kind und Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, sich in unserem Verein zu engagieren und die gemachten Erfahrungen weiterzugeben.
    Zum ehrenamtlichen Engagement

Kontakt

Kontaktformular Schüleraustausch

  • Price: 0,00 €
    Ich bin mit der Speicherung meiner Daten einverstanden. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben und nur zur Bearbeitung meiner Anfrage und für evtl. Nachfragen verwendet. (Es gilt die Datenschutzerklärung.)

AFS-Angebote für Eltern

Veranstaltungen für Entsendeeltern

AFS bietet über seine Komitees in den unterschiedlichen Regionen Elternveranstaltungen an. Eltern kommen hier mit ehrenamtlichen AFS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern zusammen und können über die Themen sprechen, die sie bewegen. Der Austausch in der Gruppe mit anderen Eltern, deren Kinder ebenfalls eine Zeit im Ausland verbringen, ist sehr hilfreich! Viele unser AFS-Entsendeeltern berichten immer wieder, wie gut ihnen diese Treffen tun.

Geteiltes Leid ist halbes Leid: Viele Sorgen, Ängste, Fragen oder Probleme von Eltern lösen sich oft schon dadurch auf, indem sie merken, dass sie nicht die Einzigen sind, die so fühlen. Ein angenehmer Nebeneffekt: Durch die Veranstaltungen entstehen neue Kontakte – vielleicht sogar Freundschaften – die sich auch außerhalb des Elternabends weiterführen lassen.

Über Elternveranstaltungen in Ihrer Region können Sie sich bei Ihrem zuständigen AFS-Komitee informieren.

Engagement bei AFS – ganz einfach!

Egal, ob Sie nach der Abreise Ihres Kindes das „Empty-Nest-Syndrom“ haben und eine Ablenkung suchen, oder ob sie Ihre freie Zeit aus Überzeugung für AFS und seine Mission nutzen möchten: In jedem Fall laden wir Sie herzlich ein, sich bei AFS in einem der vielfältigen Einsatzfelder zu engagieren.

Sie brauchen weder eine aufwändige Zusatzqualifikation, noch besondere Fähigkeiten – jedes Elternteil mit Motivation und Tatendrang ist ein Zugewinn im AFS-Ehrenamt! Beraten Sie neue Gastfamilien oder helfen Sie jugendlichen Gastkindern bei ihrer Eingewöhnung in Deutschland; werden sie Vermittler zwischen AFS und Gastschulen oder auf einer unserer Informationsveranstaltungen in den Regionen aktiv. Es gibt viele Möglichkeiten, und für jeden Geschmack ist das richtige Engagement dabei.

Alle Informationen, wie Sie bei AFS aktiv werden können, finden Sie in auf unserer Website unter „Engagement & Ehrenamt

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