Christoph, seit 25 Jahren bei AFS

Gemeinsam mit seiner Frau Heike engagiert er sich seit 1997 bei AFS.

Der Einstieg bei AFS war bei mir ein Selbstläufer, denn ich habe gar nichts dafür tun müssen. Meine Frau war damals mit AFS im Ausland und als ich sie kennengelernt habe, bin ich praktisch sofort reingerutscht. Das heißt: Ich bin einfach mitgelaufen zu einer Komiteesitzung, bei der sich die ehrenamtlich Engagierten in unserer Stadt getroffen haben, habe die Leute kennengelernt und dann beschlossen: Da will ich mitmachen.

Seitdem bin ich so ein bisschen das „Mädchen für alles“ und habe eigentlich keine feste Rolle in unserem Team. Ich habe mich mal um die Finanzen in unserer Gruppe gekümmert, mal Veranstaltungen mitorganisiert, oder mich ums Essen auf einem kleinen Sommerfest gekümmert.

In meiner Funktion im AFS-Ehrenamt bin ich sehr frei, was mir auch ganz gelegen kommt, weil ich in der Kommunalpolitik unterwegs bin und darum nicht immer so viel Zeit aufbringen kann, wie ich gerne würde. Gleichzeitig haben die beiden Tätigkeiten aber auch eine große Gemeinsamkeit: mit Leuten reden! Das mache ich, wenn es um AFS geht, eigentlich bei jeder Gelegenheit.

„Am liebsten sind mir die Situationen, bei denen ich zum Beispiel an einem Info-Stand in der Stadt bin und interessierten Schülerinnen und Schülern von den tollen Austauscherfahrungen berichte, die sie mit AFS machen können.“

Als Gastvater Mut machen und einen „Stupser“ geben

Wir selber waren auch mehrere Male Gastfamilie und auch unsere Kinder waren im Ausland unterwegs, darum kenne ich mich ziemlich gut aus, was die schönen Dinge in einem Auslandsjahr betrifft – aber eben auch, was schwierig sein kann und auch mal für Tränen sorgt.

Heimweh klingt im ersten Moment nach nicht viel. Aber wenn da ein junger Mensch das erste Mal im Leben so lange und weit von der eigenen Familie und den Freunden entfernt in einem fremden Land ist, dann kann das auch mal weh tun! Seitens der Gastkinder gibt es viele Fragen und Sorgen, wenn es darum geht, ein ganzes Schuljahr weg von zuhause zu verbringen.

„Mir ist dann immer wichtig, den jungen Leuten zu sagen: ,Das lohnt sich trotzdem! Du packst das! Du kannst neues lernen und daran auch wachsen.‘ Die Jugendlichen können so viel lernen und mitnehmen, was prägend für ihr ganzes Leben ist.“

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich einige Schülerinnen und Schüler nach ihrem Austausch wiedergesehen habe, die mir dann sagten: „Christoph, ich bin dir echt dankbar, dass du mir damals Mut gemacht hast. Den ‚Stupser‘ habe ich gebraucht!“

Das hat mir gezeigt: Schau mal, ich muss gar keine weiß Gott wie großen Dinge reißen, um Menschen zu helfen. Und das ist doch toll!

Blicke hinter die Kulissen des Fotoshootings für die Kampagne und schau dir an, was unsere Ehrenamtlichen erlebt haben.

Zum Making-of-Video

Schau dir an wie die Ehrenamtlichen ihr Video erstellt haben: Hier findest du das Making-of.

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