Charlotte, Spanien, 2024, Ehrenamts-Stipendium
Die beste Entscheidung meines bisherigen Lebens

Ich erinnere mich noch vage zurück: Im September 2023 traf ich die Entscheidung, mein Auslandsjahr mit AFS in Spanien zu machen. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, ist, dass dies die beste Entscheidung meines bisherigen Lebens sein würde und ich in diesem Jahr über mich hinauswachsen und Freunde sowie Familie fürs Leben finden würde.
Am 06.09.24 flog ich von Düsseldorf nach Madrid und startete so in mein Auslandsjahr. Dies war mir dank der finanziellen Unterstützung meiner Eltern und des AFS-Ehrenamts-Stipendiums möglich. Der Abschied fiel mir nicht leicht, und ich war natürlich traurig, mich verabschieden zu müssen, doch mindestens genauso groß war die Vorfreude auf mein neues Leben in Spanien. Der Flug verlief reibungslos, und um ca. 10:30 Uhr kam ich zusammen mit anderen deutschen Austauschschüler*innen in Madrid an. Wir wurden freundlich empfangen und blieben noch eine Weile am Flughafen, da weitere Jugendliche aus aller Welt eintrafen. Mir ist in diesem Moment klar geworden, dass dieses Jahr nicht nur den Austausch mit der spanischen Kultur bringen würde, sondern ich auch in Kontakt mit Menschen aus allen Teilen der Welt kommen würde. Daher hatte ich noch am Flughafen interessante Gespräche mit Schüler*innen aus Neuseeland, Japan, Lettland, der Schweiz, Österreich und Kanada. Wir haben die Nacht in einem Hotel in Madrid verbracht, und es gab eine kurze Einführung in die wichtigsten kulturellen Unterschiede und Regeln für das Gastland.
Ankunft bei meiner Gastfamilie

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Zug erst nach Valencia und von dort aus nach Castellón. Im Zug war ich zusammen mit Kasaan aus den USA und Max aus Frankreich, da sie auch in einer
Gastfamilie in Castellón untergebracht waren. In Castellón angekommen, habe ich dann endlich meine Gastfamilie zum ersten Mal im echten Leben kennengelernt. Wir wohnen in einer großen Wohnung im Zentrum der Stadt. Ich habe zwei jüngere Brüder; sie waren zu diesem Zeitpunkt 3 und 12 Jahre alt, und wir haben uns von Anfang an super verstanden. Nun, nach meinem Austausch, stehe ich weiterhin mit ihnen in Kontakt, und sie sind wie echte Familie für mich geworden. Ich habe über das Jahr den Kleinen älter werden sehen. Er hat Fahrradfahren sowie Schwimmen gelernt, und es war beeindruckend, wie er mich Stück für Stück ins Herz geschlossen und zu seiner Schwester gemacht hat.
Auch mit meinen Gasteltern verstehe ich mich sehr gut, und spätestens nach dem ersten Monat habe ich mich hier schon wie zu Hause gefühlt. Meine Gastfamilie wird mich und meine biologische Familie diesen Sommer (2025) für zwei Wochen in Deutschland besuchen, und ich freue mich, ihnen den Ort zu zeigen, an dem ich aufgewachsen bin.

Außerdem habe ich in meiner Gastfamilie zwei Cousinen in meinem Alter, die auch in Castellón leben und zu denen ich ein freundschaftliches Verhältnis habe. Die beiden haben mir in der Schule und auch in der Familie sehr geholfen. Die ältere hat für mich die Rolle einer großen Schwester eingenommen, und ich konnte mich in allem an sie wenden. Wir waren zusammen im Urlaub auf dem Dorf, bei Familienfesten, haben Pyjamapartys gefeiert sowie gebacken. Meine spanische Familie steht sich hier sehr nah, und ich sah die Großeltern mehrfach die Woche. Alle unterstützen sich hier gegenseitig.
Mein zweites Zuhause: Castellón
Mir gefällt die Stadt sehr gut, da ich alles zu Fuß erreichen kann und mit der Tram in 15 Minuten am Strand bin. Der Strand ist wunderschön, mit glasklarem Wasser und sauberem Sand. Nicht weit von dort sind die Berge, in denen ich mehrfach mit meiner Gastfamilie wandern war und mit meinem Gastvater Fahrrad gefahren bin. So hat Castellón Meer und Berge und ist damit der perfekte Ort zum Leben. Die Stadt ist nun mein zweites Zuhause. Ich habe es geliebt, durch die Straßen zu laufen. Ich plane schon, wiederzukommen, um meine Freunde und Gastfamilie wiederzusehen.
Mit mir in Castellón lebten vier weitere Austauschschüler*innen. Wir verstehen uns super und trafen uns regelmäßig. Sie sind die ersten Freund*innen, die ich im Ausland gefunden habe, und ich fühle mich mit ihnen sehr wohl. Wir schreiben noch und telefonieren auch manchmal. Auf diese Weise habe ich nun nicht nur Freundschaften in Deutschland und Spanien, sondern auch in Brasilien, den USA, Frankreich, Italien … Denn auf von AFS organisierten Treffen und Orientationen habe ich mit Austauschschüler*innen der ganzen Region Zeit verbracht.
Schule in Spanien
In Spanien zur Schule zu gehen, ist ganz anders als in Deutschland, da das Mündliche im Unterricht bei der Note nur 10–20 % zählt. Daher reden die Schüler*innen hier im Unterricht auch viel weniger, und die daraus resultierenden langen Monologe der Lehrkräfte waren am Anfang für mich kaum bis gar nicht zu verstehen. Daher war Schule für mich hier eine Zeit lang langweilig. Zum Ende hin konnte ich Spanisch sprechen und verstehen. So wurde auch der Unterricht besser. Meine deutsche Schule gehört trotzdem unerwarteterweise zu den Dingen, die mir in Deutschland besser gefallen haben.
Auf der anderen Seite ist die Stimmung hier ein wenig besser oder, lasst mich sagen, anders als in meiner Schule in Deutschland. Beim Raumwechsel läuft Musik anstelle eines Gongs, alle sind sehr freundlich, und in der Klasse herrscht immer eine schon fast ausgelassene Stimmung. Die Lehrer*innen sind sehr nett, und ich fühle mich meist sehr willkommen. Es hat viele Monate gedauert, bis sich die Schule wie „meine Schule“ angefühlt hat, doch zum Ende des Jahres habe ich mich dort sehr wohlgefühlt, und meine Klasse sowie einige Lehrer sind mir ans Herz gewachsen.
Dazu muss gesagt werden, dass in dieser Stadt neben dem Spanischen noch eine weitere Sprache gesprochen wird: das Valencianische, was eine Form des Katalanischen ist. Auch in meiner Familie, in meinem Freundeskreis und in der Schule wird viel Valencianisch gesprochen. Dies machte das Sprachenlernen für mich schwieriger, andererseits hatte ich so die Chance, noch eine weitere Sprache zu lernen. Nach meinem Auslandsjahr würde ich von mir behaupten, gut Spanisch und ausreichend Valencianisch zu sprechen und zu verstehen.
Mit der anderen Sprache geht auch eine andere Kultur einher.
Viele meiner Mitschüler*innen identifizieren sich nicht als Spanier*innen, sondern als Valencianer*innen.
Hier gibt es Bräuche, die im Rest von Spanien nicht praktiziert werden, und für mich ist es sehr interessant, über die Unterschiede und die politischen Haltungen der Leute in meinem Umfeld zu lernen.
Neue Freunde finden

Mir ist es nicht allzu schwergefallen, Freundschaften zu schließen. Bereits an meinem ersten Tag haben sich einige Mädchen aus meiner Klasse sehr nett vorgestellt, und ich habe Irene kennengelernt. Sie hat mich ihrer Freundesgruppe vorgestellt, bei der ich mich sehr schnell wohlgefühlt habe. Ca. 20 Tage nach meiner Ankunft habe ich Irene um ein Treffen gebeten, und wir haben uns zusammen mit ihr und ihren Freund*innen getroffen. In der Woche darauf habe ich mich mit einer anderen Gruppe von Freundinnen getroffen und dort Neus besser kennengelernt, die ich mittlerweile als meine beste Freundin bezeichnen würde. So habe ich sehr schnell sehr viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich auch jetzt, nach vier Monaten, immer noch sehr gut befreundet bin. Alle haben mich super herzlich und offen aufgenommen. Zu Beginn gab es eine Sprachbarriere, doch viele in meinem Freundeskreis sprechen Englisch. Mittlerweile benötigen wir die englische Sprache nicht mehr, weshalb ich nun auch enger mit den nicht englischsprachigen Mitgliedern meiner Freundesgruppe geworden bin. Nach ca. fünf Monaten hatte ich das Gefühl, wirklich angekommen zu sein, und ich habe richtige tiefgehende Freundschaften, wegen derer ich sehr traurig bin, wieder nach Deutschland gezogen zu sein.
Momente zum Teilen
Mein Kontakt nach Hause (nach Deutschland) war für mich während des Austausches sehr gut und angenehm. Ich hatte manche Wochen gar keinen, in anderen Wochen sehr viel Kontakt, und ich habe meine Familie schon vermisst, allerdings nicht so sehr. Es war eher so, dass ich mir in manchen Situationen gewünscht habe, sie könnten das auch jetzt sehen und den Moment mit mir teilen.
Zusätzlich beschäftigte mich in meinem Auslandsjahr auch eine große Naturkatastrophe: Im November wurde ein großer Teil von Valencia überflutet, und auch hier in Castellón hat es einen Alarm gegeben, weshalb die Schulen für einen Tag geschlossen wurden. Letztendlich ist hier nichts passiert, doch es handelte sich in Valencia um eine große Katastrophe, und die Stimmung war für einige Zeit gedrückt. Viele Menschen, zum Beispiel meine Tante, sind nach Valencia zum Helfen gefahren, und für einige Wochen herrschte eine Ausnahmesituation.
Meine Gastfamilie unternahm mit mir viele schöne Ausflüge. Wir waren auf einem Mittelaltermarkt in einer mittelalterlichen Stadt und sind in einen Freizeitpark gefahren. Mein Highlight war das Wochenende in Barcelona. Die Stadt hat mir sehr gut gefallen. Wir haben uns dort mit der Familie von einem anderen Austauschschüler getroffen, und ich hatte viel Spaß. Am ersten Tag haben wir ein Haus des Künstlers Antoni Gaudí angesehen und am Tag danach noch die Sagrada Família. Außerdem waren wir auf einem sehr coolen Jazzkonzert, und ich habe mit Leuten im Park Salsa getanzt. Daher habe ich ab Januar mit Salsa- und Bachatastunden begonnen, was zu meinem Lieblingshobby geworden ist. Ich bin jeden Freitag für zwei Stunden tanzen gegangen, und ich liebe es. Salsa hat mich auch meiner Gastmutter nähergebracht, da sie früher auch viel Salsa getanzt hat und wir so die Möglichkeit hatten, bei Tanzveranstaltungen zusammen zu tanzen. Ich glaube, sie war sehr stolz zu sehen, dass ihr Hobby auch zu meinem wurde.
Ich hatte die Möglichkeit, sehr vielen Freizeitaktivitäten nachzugehen: Ich ging einmal die Woche Flamenco tanzen, lernte einen traditionellen Tanz der Stadt, ging zu Salsa- und Bachatastunden und spielte Geige in einem Orchester. So bin ich eigentlich immer beschäftigt gewesen, und meine Gastfamilie hat mich bei der Suche nach den Hobbys sehr unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar, und ich liebe all die Aktivitäten, da sie mich auch der Kultur etwas näher gebracht haben.
Mir ging es in meinem Auslandsjahr sehr gut, ich war glücklich und fühlte mich super wohl, trotzdem war das Auslandsjahr für mich emotional anstrengend. Mein Gehirn arbeitete sehr viel, was dafür sorgte, dass ich besonders die ersten paar Monate unfassbar müde war, doch nach einigen Monaten hatte sich das Ganze dann doch eingependelt.
In der Woche vor den Weihnachtsferien bin ich mit meiner Schule auf eine Skifahrt nahe der französischen Grenze gefahren. Ich kannte vor der Fahrt nur zwei meiner Freundinnen, doch bin sehr schnell auch mit anderen, für mich vorher völlig fremden Mitschüler*innen Ski gefahren. So habe ich auf der Fahrt eine neue Gruppe Menschen kennengelernt, die jetzt meine Freunde sind. Außerdem gab es Skiunterricht, bei dem ich viel lernen konnte.
An Weihnachten habe ich meine Familie in Deutschland besonders vermisst, doch auch in Spanien haben wir sehr schöne Sachen gemacht. Am 24. Dezember haben wir uns morgens zunächst mit der Familie meines Gastvaters getroffen und haben danach mit der Familie meiner Gastmutter zu Mittag gegessen. Für sie ist es Tradition, am 24. Dezember Lasagne zu essen. Dabei handelt es sich aber nicht um eine spanische Tradition, sondern um eine Familientradition. Abends waren wir dann mit den Tanten bei den Eltern meines Gastvaters essen. Am 25. Dezember waren wir dann mit der Großfamilie meiner Gastmutter zusammen und haben gewichtelt, gesungen und geredet. Später am Abend war ich dann noch mit Freund*innen draußen. Daher war der Weihnachtstag nicht allzu anders als in meiner Familie in Deutschland, und ich war immer von Menschen umgeben.
Auffällige kulturelle Unterschiede
Ein auffälliger kultureller Unterschied zwischen Deutschland und Spanien ist die Zeit: Mein Eindruck ist, dass das Erscheinen bis zu 20 Minuten nach der verabredeten Zeit nicht als unhöflich angesehen wird, und dies ist bei meinen Verabredungen auch schon häufiger vorgekommen. Auch die Zeiten des Essens und von Verabredungen sind deutlich später; insbesondere abends hat mich dies zu Beginn verwirrt. Oft treffe ich mich mit Freunden erst um zehn Uhr abends, oder meine Familie isst erst um neun Uhr zu Abend. Doch auch daran habe ich mich nach einiger Zeit gewöhnt. Viele Menschen machen eine Siesta, das bedeutet, dass nach der Schule die meisten meiner Freunde erst einmal eine Stunde schlafen und danach dann der nächste Abschnitt des Tages beginnt. Dies habe ich bis zum Ende kaum bis gar nicht gemacht, da mir dieser Rhythmus schwerfällt.
Zum Ende des Kalenderjahres hat meine Familie noch viele Ausflüge mit mir unternommen und mir andere Teile Spaniens gezeigt. So waren wir in den Weihnachtsferien in den Städten Teruel, Albarracín, Almazán, Soria und Calatayud. Die Städte waren wunderschön, aber sehr unterschiedlich. Es war sehr schön mit meiner Familie Urlaub zu machen. Ins neue Jahr haben wir zusammen mit den Familien anderer Austauschschüler*innen in einem Dorf namens Villafranca nahe der Stadt gefeiert. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich so die Chance hatte, noch weitere Teile Spaniens kennenzulernen.
Januar und Februar waren für mich die emotional anstrengendsten Monate, in denen ich auch zum ersten Mal richtig Heimweh hatte und gleichzeitig auch traurig war, dass mein Auslandsjahr sich langsam dem Ende zuneigt. Mir hat sehr geholfen, mich auf die positiven Dinge zu konzentrieren: meine perfekte und mich liebende Gastfamilie, meine Freunde im Ausland und auch meine mich unterstützende Familie in Deutschland. Ich habe mich darauf fokussiert, was für ein Privileg es ist, diese Erfahrungen machen zu dürfen, und was für ein Glück ich habe, am Strand, bei Bergen und unter Palmen zu leben.
Volksfest Magdalena

Im März war in Castellón für neun Tage Volksfest (Magdalena). Wir hatten daher auch eine Woche schulfrei. Vom 22. bis zum 30. März gab es vormittags kulturelle Veranstaltungen und abends auf Freilichtbühnen Livemusik und Konzerte. Diese Woche war reizüberflutend und wunderschön. Ich habe viel Zeit mit Familie und Freunden verbracht und war superglücklich. Mein Highlight war der „Pregon“. Es handelt sich um eine Parade, in der verschiedene verkleidete Gruppen auftreten. Ich durfte dort mit der traditionellen Tanzgruppe meiner Gastmutter auftreten und habe getanzt. Es war superschön, und ich hatte sehr viel Freude. Es ist schwer, „Magdalena“ jemandem zu beschreiben, der es nicht gesehen hat: Die ganze Stadt ist draußen, und überall wird gefeiert. Von allen Seiten kommt Musik. Morgens gibt es so etwas wie ein Feuerwerk („la Mascletà“), und danach wird zusammen gegessen. Den Nachmittag über kann man sich traditionelle Tänze ansehen, und es gibt viele Aktionen für Kinder. An einem Abend durfte ich zusammen mit einer Band eine der Tanzgruppen auf der Geige begleiten. Abends wird dann auf allen Plätzen und in allen Straßen ausgelassen gefeiert. So habe ich tagsüber Zeit mit der Familie und nachts Zeit mit Freunden verbracht. Nach „Magdalena“ verflog mein Auslandsaufenthalt förmlich.
Ab April hatten wir sommerliches Wetter, und ich habe meine Nachmittage und Wochenenden am liebsten am Strand verbracht. Ich war dort viel mit Freunden und manchmal auch alleine. Ich habe versucht, jeden möglichen Moment dort zu sein, und daher auch für Klausuren am Strand gelernt.
In den Osterferien sind wir nach Madrid gefahren. Dort waren wir in verschiedenen Museen und haben drei Tage lang die Stadt erkundet. An einem Abend war ich mit meinem Gastbruder und Gastvater auf einem Konzert von „Mägo de Oz“. Es hat mir unerwarteterweise supergut gefallen, denn eigentlich gefällt mir diese Musikrichtung nicht besonders, doch das Konzert war großartig, und es war schön, diese Zeit mit den beiden zu verbringen. Nach dem Trip nach Madrid war ich auch mit meinem älteren Bruder super eng. Wir haben uns vorher schon supergut verstanden, doch nach dem Urlaub war auch er wie echte Familie. Die letzten zwei Monate sind verflogen. Ich habe viel Zeit mit Freunden und Familie verbracht. Am liebsten mochte ich die gemeinsamen Essen und Tage am Strand.
Meine Menschen
Dieses Jahr war die beste Entscheidung meines bisherigen Lebens. Ich habe die besten Menschen kennengelernt, und am Ende hat alles genauso funktioniert, wie ich es mir wohl gewünscht hatte, und ich durfte meinen Traum leben. Ich habe so viel getanzt, und ich liebe es.

Meine Familie und die Freunde, die ich gefunden habe, sind meine Menschen. Es fühlt sich an, als würde ich nach Castellón gehören. Zu gehen fiel mir schwer, denn ich mochte mich dort als Mensch, wie ich war, sehr gerne, und ich war glücklich und ausgelassen. Ich habe neue Dinge über mich gelernt, doch ich freue mich nun auch, in mein altes Leben zurückzukehren und wieder Zeit mit meiner biologischen Familie zu verbringen. Diese Erfahrung prägt mich, und ich nehme mir vor, insbesondere die spanische Lebensfreude, das Tanzen und die Sprachen nach Deutschland mitzunehmen und weiterhin den Kontakt zu all den wunderbaren Menschen zu halten.

