Dein Abenteuer beginnt hier

In Indien wirst du wahrscheinlich auf traditionell indische Art und Weise empfangen: mit Blumenkränzen, Kerzen und Bindhis. Atme Luft, die nach Curry schmeckt und sieh dich an den leuchtenden Farben auf dem Markt satt. Wirf einen Farbbeutel beim Holi-Festival oder erkunde Sehenswürdigkeiten wie den Taj Mahal. Indische Musik, Bollywood-Filme und das würzige vegetarische Essen sind nur einige der Dinge, die dir in Indien sicher schnell ans Herz wachsen werden.

Mit AFS kannst du in Indien verschiedene Freiwilligendienstprogramme erleben. Alle Programme findest du am Ende dieser Seite.

Sonnenuntergang bei einem alten Gebäude in Indien

Kultur

Das erwartet dich in Indien

Indien, das ist das Land der Kontraste: zwischen Mega-Metropolen und ruhigen Landregionen. Zwischen High-Tech-Unternehmen und Ochsenkarren. Zwischen meterhohem Schnee und tropischen Kokospalmen. Zwischen Wirtschaftsboom und einfachstem Leben auf dem Land. Wenn du nach Indien gehst, erlebst du diese Gegensätze hautnah im Alltag. Das ist am Anfang vielleicht etwas schwer und ungewohnt, aber du lernst, mit ihnen umzugehen und schnell sind sie Teil auch deines Alltags. Geeint wird dieses riesige Land durch seine Kultur, seine Kunst und Traditionen.

Zu diesen zählen nicht nur typische indische Hochzeiten, die mehrere Tage dauern, sondern auch bunte Feiern wie das farbenfrohe hinduistische Holi-Fest. Von dem hast du bestimmt schon mal gehört, hat es in den letzten Jahren doch seinen Weg bis nach Deutschland gefunden. Denn das Fest, bei dem sich alle mit bunten Farbbeuteln bewerfen, erfreut sich wegen des „Fun-Factors“ – komplett losgelöst von seiner indischen Geschichte – weltweit großer Beliebtheit. Zu Indiens Traditionen gehören auch die so typische Musik, Bollywood-Filme und das großartige Essen. Das ist tatsächlich überwiegend vegetarisch und hat einen unvergleichlichen Geschmack. Wenn du dich auf Indien einlässt, kannst du die Schönheit und die Vielfalt des Landes entdecken.

Indien-Auslandsjahr-Regina-2011-Freundinnen

Land und Leute in Indien

Dein Alltag

Indische junge Leute verbringen große Teile ihrer Freizeit mit ihrer Familie. Indische Familien sind viel unterwegs, zu Familienfeiern und bei Ausflügen, sodass kaum Langeweile aufkommt. Du kannst viel über das Land und die Menschen lernen und mit ihnen viel erleben.

Das gemeinsame Essen spielt dabei eine größere Rolle. Du wirst nicht gefragt, wie es dir geht. Du wirst vielmehr gefragt, ob du schon gegessen hast. Meist steht fünf Sekunden später ein Teller mit Essen vor dir. Unser Tipp: Vegetarierinnen und Vegetarier kommen in Indien voll auf ihre Kosten.

Indien hat auch in Sachen Freizeit richtig viel zu bieten: Entdecke deine Stadt, alte Kulturstätten oder die Natur in der Umgebung. Besuche Museen und Galerien oder lerne mehr über die Kultur des bunten Landes. Praktiziere Yoga im Mutterland dieser faszinierenden philosophischen Lehre, die Körper und Geist zugleich stärkt – und vermutlich bald dafür sorgt, dass du dich nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Egal, was du vorhast, du wirst bestimmt Gleichgesinnte in deiner Umgebung oder in deiner Gastfamilie finden, die mit dir ihre Freizeit verbringen möchten.

Mit deiner neuen Clique wirst du in Indien wahrscheinlich auch mal shoppen, essen oder ins Kino gehen. Am Wochenende steht meist Tanzen auf dem Programm. Du kannst auch mit Freundinnen und Freunden zum Sportplatz oder ins Stadion gehen und live ein Spiel ansehen: Rugby, Hockey und Fußball sind sehr beliebt. Probiere dich selbst in Teams in diesen Sportarten aus.

Ochsenkarren unterwegs zwischen Autos auf einer Straße in Indien

Sprache in Indien

Das solltest du wissen

In Indien werden hauptsächlich Hindi und Englisch gesprochen. An das indische Englisch musst du dich wahrscheinlich erst einmal gewöhnen, denn es klingt deutlich anders, als das Englisch in deinem Schulunterricht. Für Hindi lernst du auch eine neue Schrift: Devanagari. Sie wird von links nach rechts gelesen, hat 33 Konsonanten, 13 (!) Vokale und zwei Zusatzlaute.

Es kann auch sein, dass in deiner Umgebung vor allem eine über 100 lokalen Sprachen gesprochen wird. Einige dieser Sprachen verwenden auch eigene Schriftsysteme. Hier ist deine Flexibilität gefragt – aber keine Bange: Deine neuen Freundinnen und Freunde helfen dir bestimmt dabei, immer flüssiger zu Lesen und zu sprechen.

Indien-Auslandsjahr-Jasmin-2014-Gastfamilie

Unterkunft

So wohnst du in Indien

Für deinen Freiwilligendienst in Indien bringt AFS dich entweder in einer Gastfamilie, im Projekt oder in einer Wohngemeinschaft mit mehreren Freiwilligen oder anderen Inderinnen und Indern unter.

Die Familie steht in Indien im Mittelpunkt. Familienbezeichnungen werden sehr weit gefasst: Junge Cousinen und Cousins fünften Grades oder auch Nachbarskinder und Bekannte heißen „sister“ und „brother“, Erwachsene „auntie“ und „uncle“ und die älteste Generation „dadiji“ (Großmutter) und „dadaji“ (Großvater). Alle gehören zusammen. Wenn eine Feier ansteht, kommen wahrscheinlich um die 50 Leute zusammen. Alle tragen traditionelle indische Kleidung, kochen gemeinsam Essen und tanzen fröhlich zur Musik. Hochzeiten dauern sogar mehrere Tage. Bestimmt wirst du während deines Auslandsaufenthalts gerne dazu eingeladen. Auch im Alltag herrscht zu Hause häufig ein reges Treiben. Irgendjemand kommt immer spontan zu Besuch oder ihr unternehmt vielleicht gemeinsame Ausflüge, fahrt an den Wochenenden in ein Restaurant oder besucht die Großeltern. Es kann passieren, dass du kein eigenes Zimmer hast, sondern es mit anderen Mitgliedern der Familie teilst. Nicht all unsere Gastfamilien sprechen Englisch. Doch nach einer gewissen Eingewöhnungszeit klappt es mit der Verständigung.

Wenn du während deines Freiwilligendienstes direkt im Projekt untergebracht wirst, entfällt für dich ein langer Arbeitsweg. Ein angenehmer Vorteil. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn du in einem Projekt arbeitest, in dem Kinder die gesamte Woche über betreut werden. Es gibt für Freiwillige in Indien zusätzlich die Möglichkeit der Guest Houses. Dort teilst du dir, wie in einer WG, die Zimmer mit internationalen Freiwilligen und Inderinnen und Indern.

Felix, Freiwilligendienst mit AFS und weltwärts, Indien, 2017

„Ich denke, wir sollten alle weltoffener und tolerant sein. Und vor allem unser eigenes Handeln hinterfragen und mit den kleinen Dingen die Welt verändern.“

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